Basel

Raser-Rennen auf der Dreirosenbrücke endet mit Totalschaden

Aktualisiert am 10.08.2012 44 Kommentare

Zwei Lenker lieferten sich am Donnerstagabend auf der Dreirosenbrücke ein Rennen. Sie überholten und schikanierten einander, bis der eine die Herrschaft über sein Auto verlor und sich überschlug.

Die Fussgänger-Leitplanken knickten durch die Wucht des herangerasten Smarts ein wie Streichhölzer.

Die Fussgänger-Leitplanken knickten durch die Wucht des herangerasten Smarts ein wie Streichhölzer.
Bild: Polizei BS

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...


Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Die Dreirosenbrücke wurde am Donnerstagabend kurz nach 21 Uhr Schauplatz eines Autorennens: Laut Zeugenaussagen seien ein BMW und ein Smart vom Voltaplatz her mit massiv übersetzter Geschwindigkeit über die Brücke gerast. Dabei fuhren sie parallel, bremsten einander aus überholten wieder mit starker Beschleunigung. «Mal war der eine vorne, dann wieder der andere», beschrieb Polizeisprecher Klaus Mannhart die Aktion.

Jähes Ende

Die waghalsigen Manöver endeten dramatisch: Auf der Kleinbasler Seite bei der Haltestelle «Dreirosen» verlor der Lenker des Smart die Herrschaft über sein Gefährt und knallte in die Fussgänger-Leitschranken. Der Kleinwagen überschlug sich und erlitt Totalschaden. Der Fahrer, ein 22-jähriger türkischer Staatsangehöriger, wurde dabei leicht verletzt. Die bei der Haltestelle wartenden Fussgänger wurden durch die herumfliegenden Trümmerteile stark gefährdet. Der andere Lenker im dunklen BMW flüchtete und wird nun gesucht.

Dem Smart-Lenker blüht nun ein Gerichtsverfahren: «Vermutlich wegen Gefährdung des Lebens», wie Mannhart schätzt. Er wird seinen Führerschein jedenfalls für eine lange Zeit abgeben müssen. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Nebst der Polizei standen die Mitarbeiter der Sanität, der Berufsfeuerwehr sowie der BVB im Einsatz. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei in Verbindung zu setzen. (lub)

Erstellt: 10.08.2012, 09:23 Uhr

44

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

44 Kommentare

Rim Mayorz

10.08.2012, 09:37 Uhr
Melden 169 Empfehlung 0

Kann mir jemand erklären, warum so jemand überhaupt jemals wieder fahren darf? Was spricht denn dafür? ich meinte es handelt sich hier nicht um einen "Fehler in der Vergangenheit" oder "eine Dummheit als ich jünger war". Sondern die anderen Leute hatten vermutlich dermassen Glück, dass sie nicht gestorben sind. Lebenslanger Fahrausweisentzug, und nichts anderes meiner Meinung nach. Antworten


Bruno Kauffmann

10.08.2012, 09:34 Uhr
Melden 157 Empfehlung 0

Einfach nur dumme Leute..Ins Gefängniss und den Führerschein das Leben lang abgeben... Antworten



Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Die Lehrstellenbörse der BaZ

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Arbeit & Stellen

Agenda

Kino


Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Kino

Alle Kinofilme im Überlick

Benegast

Benegast® die erste ganzheitliche Marke für alle Verdauungsprobleme.