«Fackelumzug» in Basel aufgelöst

Die Basler Kantonspolizei hat am Freitagabend einen unbewilligten und nicht angekündigten «Fackelumzug» aufgelöst. Eine vermutlich rechtsextreme Gruppierung – es waren rund hundert Personen – hatte mit Fackeln durch die Stadt ziehen wollen.

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Die beteiligten Personen waren mit Autos und teilweise mit dem Zug nach Basel gereist. Gegen 21 Uhr versammelten sie sich beim Zolli-Parkplatz und bewegten sich von dort durch die Holbeinstrasse in die Schertlingasse. Dort konnten Polizisten die Gruppierung stoppen, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt am Samstag mitteilte.

Nachdem die Polizei einen Polizeimitteleinsatz angedroht hatte, kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses unerlaubten «Fackelumzuges» geordnet und unter Polizeiaufsicht zu ihren Fahrzeugen zurück. Weder Personen noch Sachen kamen zu Schaden. (jg/PD)

Erstellt: 04.05.2009, 09:49 Uhr

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11 KOMMENTARE

Christian Mueller

03.05.2009, 23:57 Uhr

Das Problem ist nicht, dass Linke Autos kaputt hauen und dafür nicht gerade stehen müssen, aber Rechte schon? Nein, das Problem ist dass die im Artikel erwähnten Penner Frauen vergewaltigen, Asylhäuser anzünden und Männer rollstuhlreif prügeln. Diese Idioten hier, die meinen die Medien hätten kein Verhältnis mehr sollen sich mal über ihre eigenen Verhältnisse Gedanken machen.


Michael Trümmer

03.05.2009, 22:31 Uhr

"Einzig inder Meute wollen diese ihre Gewalt demonstrieren." - sowie Linksextreme am 1. Mai im Kollektiv Schaufenster einschlagen? Beide Extreme sind voller Idioten und Faschisten.


Markus Meier

02.05.2009, 20:48 Uhr

Was soll das Fragezeichen in der Schlagzeile? Es waren Rechtsextreme! Oder wie interpreteieren Sie Hakenkreuze? Schäbig!


Hanspeter Estermann

02.05.2009, 19:15 Uhr

Per Zufall sah ich diese Gruppe.Irgendwie orientierungslos und armselig hat sich dieser >Hobby-Saubannerzug>benommen.Jeder von diesen "einzeln" ist nichts-aber gar nichts.Einzig inder Meute wollen diese ihre Gewalt demonstrieren.Ich lade diese mit minderwerts Komplexen behafteten Typen ein-sie sollen ihre Stärke monate-oder jahrelang bei todkranken und sterbenden Menschen sinnvoll einbringen.


Regeina Caminada

02.05.2009, 17:21 Uhr

Die politische Mehrheit hat das Recht auf ihrer Seite? Das ist auch so eine von den gesellschaftlichen Lügen, gegen die sich eine freie, denkende Frau empören muss. Wer was, wann, wo darf, muss zwingend auf der richtigen Seite stehen? Muss man als Arbeiter der Linken oder der Gewerkschaft angehören und mit seinen Gegnern marschieren um seine Meinung kund zu tun?


Bruno Waldvogel

02.05.2009, 17:11 Uhr

Ich finde Rechtsextremismus übel. Aber auch ich wundere mich, dass man bei den Linksraqdikalen einfach zuschaut nach dem Motto: es gibt wohl halt immer gute Gründe, weshalb... Ich vermute, das hat mit der häufig linksorientierten Presse, den Parteien und den dazugehörigen Medien zu tun, die sich immer wieder schützend dazwischen stellen. Warum gibt es z.B. keine Linksradikalen-Report vom Bund?


S. Studer

02.05.2009, 13:39 Uhr

@Bachmann, na ja die Rechten hätten ihren "Umzug" halt anmelden müssen, wie dies die Linken auch machen und sich nicht irgendwo zusammenrotten und dann mit Fackeln durch die Stadt zu ziehen, wie das ausgeht, kann man sich ja denken... Also keine Angst Herr Bachmann die Rechtsextremen kommen in unserem Land bestimmt nicht zu kurz.. Muss ja auch nicht unbedingt der 1. Mai für so einen Plausch sein.


David Hartmann

02.05.2009, 13:33 Uhr

@Lukas Backmann: Hätten Sie eine Ahnung vom 1.Mai in Basel, wüssten sie, dass es zu keinerlei Sachbeschädigung gekommen ist und die "Reifen" Farbpyros waren, welche extrem gestunken haben. Ausserdem handelt es sich bei den "Rechten" nicht um irgendwelche ausländerfeindliche SVPler, sondern um Neonazis. Warscheinlich leugnet ein Teil dieser den Holocaust und zündet in der Freizeit Asylheime an...


Martin Merker

02.05.2009, 13:24 Uhr

Weshalb 'vermutlich'? Ich habe den Aufmarsch der "vermutlich rechtsextremen Gruppierung" gesehen. Männer mit Fakeln und Glatzen, schwarzen T-Shirts mit rechtsnationalen Aufschriften in Frakturschrift ziehen lautstark durch die Holbeinstrasse: Sie schreien "Jung, Sozial & National". Das hiess auf deutsch 'nazionalsozialistische Jugend'! Die Gesinnungsunterschlagung und Verharmlosung ist untragbar!


Werner Recher

02.05.2009, 13:20 Uhr

@ Lukas Bachmann: Herzlichen Dank für diesen Beitrag. Treffender kann nicht formuliert werden. Die Medien haben jegliches Verhältnis verloren.


Lukas Bachmann

02.05.2009, 12:30 Uhr

Ist schon interessant... Die Linksautonomen düfen unbehelligt auf dem Markplatz Reifen anzünden und Sachbeschädigungen begehen. Ganz nach dem Motto "Es ist halt 1. Mai und dann ist dies normal"... Hingegen ein (friedlicher) Fackelumzug von Rechten wird schon mal präventiv aufgelöst... Gleichberechtigung von versch. politischen Ansichten scheint es in diesem Land scho lange nicht mehr zu geben...



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