Basel
Regierung gibt Mobility mehr Parkplätze
Aktualisiert am 08.11.2011 9 Kommentare
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Die Carsharing-Genossenschaft Mobility soll in Basel Parkplätze auf Allmend bekommen. Die Regierung hat am Dienstag beschlossen, solche für 2400 Fr. pro Platz und Jahr zur Verfügung zu stellen, sofern nichts geeignetes auf Privatboden zu finden ist.
Laut Regierung zählt Mobility heute in Basel-Stadt 6000 Mitglieder. Diese können im Kanton 118 Fahrzeuge nutzen, die an 45 Standorten parkiert sind. Wegen steigender Nachfrage wolle Mobility das Angebot ausbauen, finde aber vor allem in den Quartieren St. Johann und Matthäus kaum geeignete Parkplätze auf privatem Boden zum Mieten.
Umweltfreundlich
Die Regierung will das gemeinsame Nutzen von Autos fördern, da es umweltfreundlicher sei als privater Autobesitz – und auch den Parkierdruck reduziere. Öffentliches Interesse sei demnach gegeben, Mobility bei Bedarf Parkfelder zu vermieten. Auch andere Schweizer Städte wie Thun, St. Gallen oder Köniz hätten bereits solche Sondernutzungsbewilligungen erteilt.
Das Basler Entgegenkommen wird vorerst auf drei Jahre befristet und auf drei Plätze pro Standort limitiert. Insgesamt sind zehn bis zwanzig solche Plätze vorgesehen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Unterhalt und Markierung bezahle Mobility. Die Gebühr liege über der Miete für einen gedeckten oder ungedeckten privaten Parkplatz. (zam/sda)
Erstellt: 08.11.2011, 14:22 Uhr
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9 Kommentare
Car-Sharing zu fördern, wäre richtig und umweltfreundlich, weil die Benutzer meist auf ein Auto verzichten und den ÖV benutzen. Mobility ist darauf angewiesen, dass die Parkplätze ohne Schlüssel zugänglich sind. 200 Fr. im Monat ist aber mehr, als in diesen Quartieren ein Garagenplatz (!) kostet. Das ist eher Abzocke als Förderung. Antworten
"Die Gebühr liege über der Miete für einen gedeckten oder ungedeckten privaten Parkplatz." Da ist die Regierung wohl schlecht informiert. Innerhalb des Cityrings kosten Einstellplätze nicht selten Fr. 300.- p. Mt. Im staatlichen Storchenparking kostet ein Einstellplatz sogar über Fr. 500.- p. Mt. Man merkt, dass Herr Wessels noch nie mit dem Auto in der Stadt unterwegs war. Antworten
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