Basel
Regio-S-Bahn soll für 540 Millionen Franken ausgebaut werden
Aktualisiert am 17.12.2008 13 Kommentare
(Bild: Keystone)
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Die Ausbauten betreffen die S-Bahnlinien im Fricktal (S1) und Ergolztal (S3) sowie im Laufental und Jura (S3), wie aus einer Mitteilung der Nordwestschweizer Konferenz der Direktoren des Öffentlichen Verkehrs vom Mittwoch hervorgeht. Ebenso ist das geplante «Herzstück» der Regio-S-Bahn durch die Stadt Basel einbezogen.
Für die S1 zwischen Basel und Rheinfelden AG haben sich die Verkehrsdirektoren der beiden Basel, des Aargau sowie der Kantone Solothurn und Jura auf den durchgehenden Viertelstundentakt als Ziel geeinigt. «Realistischer Zwischenschritt» seien Zusatzhalte der InterRegio-Züge in Möhlin oder Pratteln, sodass die wichtigsten Haltepunkte vier Verbindungen stündlich mit Basel erhielten.
Im Viertelstundentakt verkehren soll nach dem Ausbau auch die S3 zwischen Basel und Liestal. Weiter bis Gelterkinden BL solle eine dritte S-Bahnverbindung pro Stunde angeboten werden, was samt Fernverkehrsangebot ab Gelterkinden fünf und ab Liestal sieben Abfahrten pro Stunde nach Basel ergäbe.
Im Laufental soll zum bisherigen S3-Angebot ein stündlicher Schnellzug zwischen Basel und Delsberg mit Halten in Laufen und Dornach-Arlesheim hinzukommen. Die Verkehrsdirektoren zogen dies einem Viertelstundentakt zwischen Basel und Laufen vor, da der Schnellzug mit den ZEB-Planungen der SBB kompatibel ist.
Kosten auf 540 Millionen geschätzt
Um die Ziele zu erreichen, müsste die Infrastruktur ausgebaut werden. Nach einer Grobabklärung der SBB würde dies etwa 540 Millionen Fr. kosten, heisst es in der Mitteilung. Nötig wären Entflechtungen in Muttenz und Pratteln BL, Wendegleise in Liestal und Gelterkinden sowie der Ausbau einzelner Abschnitte auf Doppelspur im Laufental.
Geeinigt haben sich die fünf Kantone und die SBB vorerst auf die zügige Ausarbeitung von Studien und Vorprojekten für die Infrastruktur. Von den entsprechenden Kosten von 5,7 Millionen Fr. übernehmen die fünf Kantone rund 3 Millionen Fr. und die SBB knapp 2,7 Millionen Franken.
Die Resultate der Arbeiten sollen danach in die Weiterentwicklung der nationalen Bahninfrastruktur (ZEB 2) einfliessen. Sicherstellen soll dies Bundesmittel bei der Finanzierung der Bauwerke.
Weitere Planung für «Herzstück»
Basel-Stadt und Baselland wollen sich zudem die Kosten der nächsten Planungsstufe für das «Herzstück» der Regio-S-Bahn in Basel hälftig teilen; diese betragen rund 1,2 Millionen Franken. Daneben wollen die SBB die Anbindung des «Herzstück» an das Bahnnetz in den Bahnhöfen Basel SBB und Basel St. Johann auf eigene Kosten prüfen.
Mit dem Kredit sollen in den nächsten zwei Jahren technische und betriebliche Fragen der S-Bahn-Strecke zwischen Basel SBB und dem Badischen Bahnhof unter der Innenstadt hindurch, Auswirkungen auf die Stadtentwicklung, Finanzierungsgrundlagen und Ähnliches untersucht werden. Die Ergebnisse sollen als Basis für ein Vorprojekt dienen. (amu/sda)
Erstellt: 17.12.2008, 15:43 Uhr
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13 Kommentare
Was haben Schweizer Infrastrukturprojekte und Olivenölproduzent Monini (gemäss Werbespot) gemeinsam: "Es wird von der einen auf die nächste Generation übergeben." Nehmt endlich mal eine Ladung Dynamit und ein paar Schaufeln in die Hand und baut den Wiesenbergtunnel !!! Antworten
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