#Rheingeworfen

Das Historische Museum ruft die Basler Bevölkerung dazu auf, mit eigenen Geschichten ihren Teil zur neuen Ausstellung «aufgetaucht» beizutragen.

Was die Leute nicht alles ins Wasser werfen.

Was die Leute nicht alles ins Wasser werfen. Bild: Historisches Museum Basel, Manuela Frey

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Leider landet, vor allem in der Sommerzeit, viel Abfall in unseren Gewässern. Es ist keine Ausnahme, wenn man Verpackungen und Plastikteile auf der Oberfläche des Rheins schwimmen sieht. Dass man neben Abfall aber auch kleine Schätze am Rheingrund finden kann, möchte uns das Historische Museum Basel in seiner neuen Ausstellung «aufgetaucht» zeigen.

Die Ausstellung soll vom 21. September 2017 bis zum 4. März 2018 laufen. Sie beschäftigt sich mit Gewässerfunden aus Basel und den Geschichten, die dahinter stecken. Somit soll eine Vorstellung davon vermittelt werden, was sich im Laufe von Jahrhunderten alles in unseren lokalen Gewässern angesammelt hat. Die Wasserfunde sollen Geschichten über das Leben in all seinen Facetten erzählen.

Funde und die Geschichten dahinter

Welche Geschichte mag zum Beispiel wohl hinter den Taschenrevolvern stecken, die im Rhein bei der Schifflände gefunden wurden? Hat hier ein Verbrecher seine Tatwaffe schnell entsorgen müssen? Oder was hat ein Autoschlüssel auf dem Rheingrund zu suchen? Hatte jemand genug von seinem neuen BMW, worauf er den Schlüssel kurzerhand ins Wasser warf?

Die Funde reichen aber weiter: Perlen, die aus dem frühen 6. Jahrhundert stammen sollen, Schmuck, Smartphones, Fussangeln und sogar ein Gebiss zierten die Gründe unserer Gewässer.

Für seine neue Ausstellung sucht das Historische Museum Basel ausserdem Geschichten aus der Basler Bevölkerung. Unter dem Aufruf #rheingeworfen werden alle angesprochen, die schon einmal etwas in den lokalen Gewässern versenkt haben oder die bereits interessante Funde gemacht haben. Sie können ihre Geschichten mit dem Historischen Museum Basel teilen und somit ihren Teil zur neuen Ausstellung beitragen.

Die Geschichten können per Mail, per SMS/Whatsapp (079 661 18 24) oder via Social Media unter dem Hashtag #rheingeworfen eingereicht werden. (nim)

Erstellt: 16.02.2017, 14:55 Uhr

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