Basel

Riehener Unternehmer will Bussen wegen Schwimmverbot zahlen

Aktualisiert am 07.08.2010 77 Kommentare

Der Basler Erziehungsdirektor Eymann hat kürzlich Familien gebüsst, die ihren Kindern aus religiösen Gründen den Schwimmunterricht untersagt hatten. Doch zahlen müssen sie womöglich nicht.

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Anlass zu Streitereien: Schwimmunterricht soll für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich sein. (Bild: Keystone )

Nachdem der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann kürzlich Bussen gegen fünf Familen verhängt hatte, will nun ein Riehener Geschäftsmann für die Geldstrafen aufkommen. Dies berichtete der Lokalsender Telebasel in einer Medienmitteilung.

Der Geschäftsmann, so der Sender weiter, beabsichtige die betreffenden Eltern mit einem Zeitungs-Inserat aufzufordern, sich bei ihm zu melden. Der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann wollte sich dazu nicht öffentlich äussern.

Der Beschluss, Bussen zu verhängen, stösst bei den Zuschauern des Senders offenbar auf grosse Zustimmung. Im Rahmen einer Online-Umfrage auf der Tele-Basel-Webseite votierten fast 93 Prozent für die Strafen. Bis zum Samstagmorgen gegen 9 Uhr hatten 501 Menschen daran teilgenommen. (raa)

Erstellt: 07.08.2010, 09:13 Uhr

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77 Kommentare

rene huber

07.08.2010, 10:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Dann halt keine Bussen, sondern: Das Mitmachen ist eine Pflicht, wiederholtes Nicht-mitmachen ist dann als Wille zu betrachten, sich nicht integrieren zu wollen und somit ein Grund, diese Menschen -sofern möglich- auszuweisen; BASTA! Antworten


Sam Hertig

07.08.2010, 10:35 Uhr
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Geht's denn eigentlich noch ?! Dadurch tun die ausgesprochenen Bussen den Fehlbaren ja nicht weh, und sie werden dadurch wieder einmal mehr bestätigt, dass man bei uns tun und lassen kann, was man will und man sich nicht an schweizer Gesetze halten muss. Na bravo ! Wann bezahlt besagter Geschäftsmann wohl meine Verkehrsbussen ? Ach ja, stimmt... ich bin ja ein doofer Schweizer... Antworten



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