Schmuggler bringt 2,5 Tonnen Waren aus Spanien in die Schweiz

2,5 Tonnen Fleisch, Würste, Käse und Spirituosen hat ein in der Schweiz wohnhafter Spanier in den letzten zwei Jahren illegal in die Schweiz eingeführt. Er verkaufte die Ware an Privatpersonen und Betreiber von spanischen und portugiesischen Restaurants.

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Der Mann habe die Produkte in Spanien eingekauft und sie in Grenznähe in Frankreich gelagert, teilte die Zollkreisdirektion Basel am Montag mit. In mehreren Fahrten führte er die Waren in kleineren Mengen in die Schweiz ein. Durch die illegale Einfuhr seien dem Staat Abgaben von rund 30'000 Franken entgangen.

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung kam die Zollfahndung Basel dem 40-Jährigen auf die Spur. Gegen den Mann sei ein Strafverfahren eingeleitet worden, heisst es weiter. Er müsse mit einer hohen Busse rechnen. Auch die hinterzogenen Abgaben werden eingefordert. (amu/sda)

Erstellt: 08.02.2010, 10:56 Uhr

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4 KOMMENTARE

Bernhard Lang

08.02.2010, 16:45 Uhr

Die Schweizer Fleischlobby hat obsiegt! Schafft endlich diese Fleischzölle ab! Ich esse gerne spanische Fleischwaren und werde weiterhin in entsprechende Restaurants essen gehen.


fredy Brülhart

08.02.2010, 13:30 Uhr

was ich nicht verstehe ist, dass man pro Tag und Person ein bestimmtes Kontigent an Lebensmittel über die Grenze nehmen kann, also 500g Fleisch, 1kg Butter usw. Sicher dieser Spanier hat mehr als das vorgebene Kontigent rübergenommen, aber was ist wenn ich täglich 1kg Butter rübernehme und dies z.B. an Verwandte oder Bekannte verkaufe? mach ich mich dann auch strafbar?


hansruedi zürcher

08.02.2010, 13:11 Uhr

Dann öffnet doch den Markt endlich wir möchten auch gerne spanische Spezialitäten haben! Unglaublich was hier in Europa abgeht, betreffend der 2% MWSt muss es ein riesiger Verlust für die Schweiz sein, in etwa mit der UBS- Pleite vergleichbar, oder? (die Kleinen hängt man auf und die Grossen bekommen noch dazu!)


Markus Neuhaus

08.02.2010, 11:20 Uhr

Und wen wunderts? Mit dieser gedankenlosen Öffnungseuphorie & Liberalisierung werden die Interessen der Allgemeinheit massiv ausgeheblt. Globalisierung verkommt zu "Alle gegen alle" & die nicht beschlossene, demokratiefeindliche EU-Euphorie ebnet lebensnotwendige Unterschiede zugunsten anonymer AGs ein. Teure Integrationsbüros machen Einwandere nicht mal die Spielregeln klar. Aber den eignen Leute



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