Basel

Smash137: «Graffiti gehört in den öffentlichen Raum»

Am Dienstag wurde der international bekannte Graffiti-Künstler Smash137 vom Basler Strafgericht verurteilt. Im baz.online-Interview nimmt der 30-Jährige Basler Stellung zu ausgewählten Leser-Kommentaren und erklärt, warum er mit dem Urteil nicht zufrieden ist.

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Smash 137 goes AVO Session: Das «Music»-Graffiti für die «Opening Night» am 23. Oktober. Smash 137 hat für jeden der 19 AVO-Konzertabende ein passendes Bild gesprayt – dieses hier passt zu den auftretenden Künstlern Scorpions und Ivo.
Bild: AVO Session/Galerie Roland Aphold

   

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Gefallen Ihnen die Graffitis entlang der Basler SBB-Gleise?

Der renommierte Basler Graffitikünstler «Smash137» wurde für ein Graffiti auf dem Bahnareal verurteilt. Seit Jahrzehnten sind die Wände besprayt. Zu Ihrer Freude?

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baz.online: Das Basler Strafgericht verurteilte Sie wegen eines Bildes an der Basler Bahnhofseinfahrt zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 70 Franken und einer Busse von 100 Franken (baz.online berichtete). Sind Sie zufrieden mit dem Gerichtsurteil?
Smash137: Nein, ich wurde in beiden Anklagepunkten für schuldig gesprochen. Für mich ist jedoch nur das Urteil für das «Unbefugte Betreten des Bahnkörpers» gerecht. Auch die übertrieben aufwendig geführten Untersuchungskosten bleiben an mir haften, obwohl man in 30 Minuten googeln mehr über mich erfährt als mein Computer, Laptop und Telefon jemals hergeben könnten.

Hätten Sie den ganzen Medienrummel rund um ihre Verurteilung erwartet?
Anfangs nicht, als mich dann aber mein Anwalt darüber aufgeklärt hat, was ein offener Fall mit sich zieht, konnte ich es schon ahnen.

Können Sie sich vorstellen, dass sich gewisse Leute – vor allem Hausbesitzer – von Ihren Werken gestört fühlen?
Wenn die Hausbesitzer objektiv bleiben und mich als Individuum beurteilen würden, dann nein. Dass sie mich aber als Stellvertreter für alle Schmierereien an ihren Hausfassaden sehen wollen, kann ich mir sehr gut vorstellen. Mein Werkzeug ist die Sprühdose und mit dem selben Werkzeug werden auch ihre Häuser verunreinigt. Und wenn man da noch einen Tropfen Wut seitens der Hausbesitzer hinzugibt, wird es wohl sehr schwer, noch ein objektives Urteil abzugeben und zu unterscheiden. Meine Absicht war es immer, dass sich Menschen, denen es gefällt, an meinen Werken erfreuen können und diejenigen, denen es nicht zusagt, sich zumindest nicht daran gestört fühlen.

Sie sind einer der wenigen Sprayer, welcher seine Dosen vom Hersteller (Montana) gesponsert kriegt und mit dem «Montana Writer Team» rund um die Welt jetten darf. Haben Sie solche 'illegalen' Aktionen überhaupt nötig?
Graffiti gehört in den öffentlichen urbanen Raum, davon bin ich fest überzeugt. Dass die Werke zu den Leuten hinkommen - und nicht wie in den letzten Hunderten von Jahren die Leute in Kirchen, Museen und Gallerien gehen müssen, um die Werke zu betrachten - macht doch diese Ausdrucksform gerade so speziell. Dass viele den Sinn und die Ästhetik der sich ständig wiederholenden Wörter nicht sehen, spielt für mich keine Rolle. Ich glaube auch nicht, dass man ein kubistisches Bild verstehen kann, wenn man sich nicht mit dem Künstler und der damaligen Kunstbewegung auseinandersetzt. Der Tag, an dem Graffiti nur noch in geschlossenen Räumen stattfindet, ist auch der Tag, an dem ich das Interesse an Graffiti verlieren werde.

Wie wird man als Graffti-Sprayer in der Kunst- und Galleristenszene aufgenommen?
Wie im grössten Teil der Bevölkerung auch: Ältere und renommiertere Institutionen anerkennen einen nicht und nehmen einen auch nicht ernst, bis auf wenige Ausnahmen. Wobei neuere, jüngere Institutionen gerne fördern und sich ihren eigenen unabhängigen Markt schaffen.

Sie waren kürzlich mit dem «Montana Writer Team» in Dubai und haben an einem der grössten Graffitis der Welt mitgearbeitet – was kommt als Nächstes?
Für diesen Frühling sind erst einmal einige Ausstellungsprojekte in Vorbereitung, wie eine Solo-Show in der Gallerie Speerstra in Genf und eine weitere in der Vicious Gallerie in Hamburg. Diesen Freitag habe ich ausserdem eine Vernissage beim Kunstverein Heidelberg.

Möchten Sie abschliessend noch etwas loswerden?
Nachdem ihn bereits der Richter erwähnt hat, möchte ich ein Zitat von Salvador Dali aus dem Jahr 1935 anbringen: «Die Tatsache, dass ich selbst im Augenblick, wo ich male, die Bedeutung meiner Bilder nicht erkenne, will nicht heissen, dass sie keine Bedeutung hätten.»

Die zahlreichen Leser-Kommentare zum Smash137-Artikel zeigen, dass die baz.online-Leserinnen und Leser die Verurteilung von Smash137 sowie Graffiti in Basel unterschiedlich wahrnehmen. Smash137 hat es sich nicht nehmen lassen, auf einige Leser-Kommenatre einzugehen:

Priska Arnold: Diese Busse ist einfach lächerlich. Mindestens hätte man verlangen sollen, dass er auf eigene Kosten die Wand wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.
Smash137: Das würde dann bedeuten, dass ich gar nichts machen müsste, ausser mich hinzusetzen und zu warten bis die Wand verstaubt, schimmelt und schlussendlich wieder vom Moos in Besitz genommen wird.

Pat Suter: Ein weiterer Beweis dafür, dass Laienrichter nicht nur auf einem Auge blind sind. Was bewirken sie mit Strafen, die aus dem Portokässeli bezahlt werden??? Für möchtegerne Künstler eine weitere Einladung ihrer Zerstörungswut freien Lauf zu lassen.
Herr/Frau Suter war zu diesem Zeitpunkt wohl nicht über die hohen Verfahrenskosten meinerseits im Bilde (7400 Franken, Anm. d. Red.) oder hat einfach ein «Portokässeli», das ich für erstrebenswert halte.

Nicolas Saameli: Die Basler «Line» ist einer der Orte welche der «Kulturstadt» Basel einen Charakter verleihen und sollte unter Denkmalschutz gestellt werden, stattdessen werden International bekannte Künstler wie Smash137 für ihre Kunst bestraft... 
Herr Saameli, wo kann ich unterschreiben?

Roland Horni: Was mich aber weit mehr stört ist, dass diese Künstler sich erlauben, ungefragt überall dort, wo sie es für gut finden ihre «Duftmarken» anbringen.
Ich gehe davon aus, dass Herr Horni hier von «Tags» spricht (diese kleinen, einfarbigen Schriftzügen, die einer Unterschrift sehr ähnlich kommen). Diesen Missmut kann ich gut verstehen, alleine schon aus dem Aspekt, dass der grösste Teil dieser Tags unausgereift und zudem schlecht platziert ist.

Andreas Noll: Basel ergraut in Engstirnigkeit und wird so zum Altersheim der Schweiz. Die Jungen - nicht nur Künster, sondern auch hochqualifizierte Arbeitskräfte - ziehen weg: nach Zürich, das die vielgerühmte Basler Weltoffenheit längst an Esprit überflügelt hat. Mal sehen, wie lange die Art in Basel bleibt.
Ich hoffe sie bleibt, ein Hotelzimmer in Zürich während der Art werde ich mir wohl nicht leisten können.

Peter Graf: Ich bin nicht mehr der Jüngste (67), finde aber Graffiti wunderbar dort, wo hässliche Bahnhofseinfahrten, noch hässlichere Betonmauern an irgendwelchen gesichtslosen Gebäuden usw. angebracht wird. Der Spass hört bei mir jedoch da auf, wenn stilvoll renovierte, schöne alte Häuser (z.B. Jugendstil) versprayt werden. Das hat keinen Stil, und das sind dann auch bloss noch Schmierereien. Also bitte...
Erstens möchte ich mich bei Herrn Graf für das Kompliment an unserer Bahnlinie bedanken und zweitens stimme ich Ihnen beim Punkt «wo der Spass aufhört» voll und ganz zu. Dass Graffiti im Ursprung und zum grössten Teil einer Kultur entspringt, die sich um Einverständnisse Dritter nicht weiter kümmert, will ich nicht leugnen. Dass aber eine starke Minderheit dieser Kultur vor solch oben genannten Bauwerken keinen Halt macht, bedaure ich zutiefst. Ich schäme mich auch dafür, mit solchen Leuten in ein Boot gesteckt zu werden.
(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.02.2009, 17:50 Uhr

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79 Kommentare

Marco Müller

28.12.2009, 16:16 Uhr
Melden

es doch schon lange nicht mehr um das Gesetz ... der Kanton will nur noch Geld sehen ... wen stört es eine richtig schönes graffiti zu sehen wenn er morgens mit dem zug zum bsp. nach liestal fährt ? stellt euch vor diese wände wären leer ... toll grau langweilig und darauf soll man stolz sein ?! ich bedaure es und schäme mich für alle Toy's die sinnlos wände verschmieren und kein respekt zeigen Antworten


Rico Zeindler

20.07.2009, 22:53 Uhr
Melden

Ich finde es sehr traurig wie man mit smash reagiert hat. Er ist längst ein Profi und nicht mehr auf dem Weg wie wir Jugendlichen. In anderen Ländern wird Graffiti viel mehr akzeptiert, obwohl wir in der Schweiz sehr viele Writer haben. Aber bei uns in der Schweiz ist man sowieso noch zu helvetisch, zu bünzlig meiner Meinung nach. Ich hoffe das wird sich ändern. Antworten


Ernestine Kunst

08.05.2009, 23:18 Uhr
Melden

Sprayen ist ok, aber bitte an der eigenen Hausmauer oder an einem dafür vorgesehenen Ort. Nicht alle Menschen haben denselben Geschmack! Es ist eine Zumutung und zeugt von bodenloser Selbstüberschätzung, der Allgemeinheit seine "Kunst" aufzudrängen, und das mittels massiver Sachbeschädigung. Ein solches Verhalten hat rein nichts mit "RESPECT" zu tun. Antworten


Riechmuth MAX

21.04.2009, 09:41 Uhr
Melden

Ich spraye selbst und ich weiss wi das ist........ wen man selbst sprayt shaut man das aus einer anderen perspektive an bei graffiti geht es un FAME und RESPECT bei werbeplakaten Genau um CASh und Marketing also PEACE Antworten


Kunz Marco

18.04.2009, 19:18 Uhr
Melden

Wenn Ihr in Basel nicht mehr sprayen dürft, könnt ihr gerne nach Bern kommen!!!! Antworten


beni benitez

01.04.2009, 15:17 Uhr
Melden

Richtig und wichtig, dass wenigstens ein Teil des öffentlichen Raums zurückerkämpft wird. Und nicht nur mit sterilität oder hochglanzwerbung glänzt!!! Danke an alle Sprayer! Antworten


Hans R. Merz

07.03.2009, 12:38 Uhr
Melden

schön wird in Zeiten von Finanzterrorismus doch noch über jene Dinge gesprochen, für die es sich zu leben lohnt.. ! Danke an jene die es sich zur Aufgabe machen, Farbe zu sprühen.. euer H-R Merz Antworten


Peter Zürcher

04.03.2009, 13:21 Uhr
Melden

Smash, der vernünftige sprayer, bei dem (wie beim rentner) der spass bei schönen alten häusern aufhört.. Bitte rette meine grauen wände mit deinen ausgereiften, gut platzierten tags. Da solltest du doch besser in den Gallerien bleiben mit all den anderen "Künstlern"... liebe Grüsse Antworten


Peter Zürcher

03.03.2009, 11:12 Uhr
Melden

Basel geniesst schweizweit den Ruf als Graffiti- bzw. Kunst-Hauptstadt! Leider gibt es in jeder Stadt auch Spiesser die keine Ahnung von dieser Szene und deren Geschichte haben! Seit doch lieber stolz darauf, in einer solch kreativen und farbenfrohen Stadt zu leben, statt Euch über etwas aufzuregen, von dem Ihr offensichtlich keine Ahnung habt! Antworten


luca lichius

01.03.2009, 00:33 Uhr
Melden

Gute sprayersind künstler. Es sind welche un die Montana Crew is die beste die ich kenne un nochmal an smash137 gewandt wie wird man eigentlich Mitglied in der Montana Crew ? Und smash137 is ein guter Künstler , meine mutter is staatlichanerkante künstlerin und selbst sie findet das smash und die montana Crew die besten sind . Selbst künstler die studiert haben finden die montana crew perfect . Antworten


Cedric Vincent

20.02.2009, 15:46 Uhr
Melden

Joel Timm, Sie tun mir leid. Die Basler Line ist nicht mit der übrigen Stadt zu vergleichen. Die Sprüher, die an der Line malen, schaffen ganz offensichtlich Kunst; die Qualität überzeugt. Es sind ausserdem diejenigen Künstler, die keine destruktive Auswirkung auf das Stadtbild haben. Verständlicherweise ist das Betreten der Geleise verboten und muss halt bestraft werden. Antworten


André Martin

20.02.2009, 15:06 Uhr
Melden

@Mr Bansky und Co.: Die absolut postulierte vermeintliche Kompetenz in Sachen Kunstverständnis und die selbstgefällige Arroganz anderen Meinungen gegenüber entlarvt Euch in Eurer Geisteshaltung eben gerade selber als solche, über die Ihr Euch doch so erhaben fühlt: als intolerante, kleinkarierte Spiesser! PS: Wer "diletantisch" falsch schreibt, darf sich da gleich auch selber mit einbeziehen!... Antworten


Jannik T.

20.02.2009, 12:59 Uhr
Melden

Ich finde es sinnlos, dass die Polizei sich viel mehr mit illegalen Sprayern beschäftigt, um diese zu bekämpfen, als z.B. mit viel schlimmeren Dingen wie Kinderschändern usw.! Statt mehrere Millionen Euro pro Jahr zur Beseitigung, oft schöner, kreativer Graffitis zu nutzen, sollten sie lieber mehr Geld in Förderrungsmittel stecken. Graffiti sollte legalisiert werden, nur nicht an Denkmalen usw. Antworten


Adrian Niederberger

20.02.2009, 12:19 Uhr
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Kunst kommt von können..dieser smash ist Denker und Macher, würde somit kaum fast zwanzig jahre an seinem Stil arbeiten ohne sich zu verbessern. also , der kann was. ..Graffiti ist was für Kinder- das schlechte daran, erst mit dem alter beginnt man darin gut zu werden. (seen, New York) Antworten


Claudio Carrasco

20.02.2009, 09:11 Uhr
Melden

Statt sich über Grafitti-Künstler wie SMASH aufzuregen, überlegt mal, sind SMASH's Artworks wirklich schlimmer als Wahlplakate? Warum nicht die Verantwortlichen für letzteres bestrafen? Bestraft man lieber einen Künster, der nicht den Kunstgeschmack der Ignoranten trifft, statt wahre Verbrecher? Wischt zuerst vor eurer Tür bevor ihr über Grafitti lästert. Antworten


Sergej Fährlich

19.02.2009, 22:22 Uhr
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Graffiti ist nicht Kunst. Graffiti ist Graffiti. Heute wird doch alles als "Kunst" bezeichnet, was nicht definierbar und sinnlos erscheint. Eine Stadt ohne Graffiti ist eine tote Stadt, in der ich ganz sicher nicht leben möchte. Antworten


joel timm

19.02.2009, 18:10 Uhr
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Ich finde es ein Unding diese Person als Künstler zu bezeichnen, viel mehr sollte man diese Vandalen härter bestrafen, jemand der Züge und Häuser ansprüht, dem zolle ich keinen Respekt. Es gibt genügend Freiflächen in der Stadt. Antworten


vreni schizo

19.02.2009, 14:45 Uhr
Melden

Der beste Beweis, dass Basel eine der Kulturhauptstädte in Europa ist, ist die Einfahrt in den Bahnhof SBB. Antworten


Daniel Ong

19.02.2009, 13:00 Uhr
Melden

Eigentlich ist es schon sehr ARM wie viele Leute hier doch noch ein Brett vorm Kopf haben. Zugegeben "Geschmiere" braucht niemand aber gute Bilder sind nicht einfach aus dem Handgelenk an eine Wand geworfen.... Deshalb sollten sich die Leute die keine Ahnung von Kunst haben oder es denken nur weil sie in einem Musuem waren - besser ruhig sein! @Peter Affolter stimmt genau: Wer keine Ahnung hat...! Antworten


Mr Banksy

19.02.2009, 11:45 Uhr
Melden

Immer wieder interessant, was so für Meinungen zu dem Thema exisitieren. Von einfälltig niveaulos bis aufgeklärt argumentierend. Vielleicht solltet ihr mal euren Thesaurus bemühen, bevor ihr meine Augen mit euren dilletantisch geschmierten Wortwiederholungen belästigt. Die Welt entwickelt sich weiter und ewig Gestrige gab es schon früher. Mehr Motivation für uns, willkommen in MEINER Stadt... Antworten


Rolf Neukom

19.02.2009, 09:33 Uhr
Melden

@ Thomas Hannes: Du sprichst mir aus der Seele mit der Priorität des Eigentums. Zum Thema Smash: Wieso kennzeichnet der Staat nicht einfach die Mauern, die bemalt werden dürfen? Oder auch Private, die so eine Möglichkeit schaffen, dass es nicht mehr illegal ist? Viele könnten auch ihr Brett vor dem Kopf zum Sprayen freigeben. Gäbe eine bunte Welt, statt einer verknorzten Stadt. Antworten


Peter Affolter

19.02.2009, 09:33 Uhr
Melden

Die Unart, "freie" Flächen (die einem nicht gehören) mit epigonenhaft den Amis nachgeäfften "Tags" und deren "Garnituren" als Kunst zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück! Kunst verlangt in erster Linie die Formulierung einer individuellen Vision - und hiervon ist auch am Bahnhof nichts zu sehen; kurz: Wer nichts zu sagen hat, sollte eigentlich besser schweigen. Antworten


Tui Pankem

19.02.2009, 06:31 Uhr
Melden

Graffitti ist keine Kunst. Das Geschmiere auf Hauswände kann man nicht als Kunst bezeichnen. Auch tue ich mich schwer mit einem „Künstler“ der nicht einmal offen zu seinen sogenannten Werken stehen kann und sich Smash137 nennt. Der Typ hat ja echt Panik, dass jemand seinen Namen kennt. Basel macht echt einen schäbigen Eindruck mit all den Gaffittis der Bahn entlang. Mit dem zu Verfügung stellen von Wänden an diese Schmierer lädt die Stadt leider auch dazu ein alles zu verunstalten. Antworten


Frank Wenzel

18.02.2009, 23:20 Uhr
Melden

...schön, dass sie das Beyeler Museum mögen. Ich mag es auch. Kunst und Kunsthandwerk richtet sich aber nicht nur an institutionalisierter Hochkultur und daran, was "von oben" vorgeschrieben wird. Ich bin mit dieser Basler Façon aufgewachsen,bin aber auch ein Kind von Beton, Asphalt, von Jugendkulturen. Basel und "echte" Graffitis gehören für mich zusammen. Und junge Rebellen wird es immer geben. Antworten


Lars Mazzucchelli

18.02.2009, 22:15 Uhr
Melden

Ich finde die Dinger noch nicht mal so übel. Allerdings ist es traurige, dass die heutigen talentierten Sprayer immer nur Bilder sprayen, auf denen "WKRSKFF" oder so zu lesen ist. Ende 80ger, Mitte 90ger sprayten die Bilder, also auch für Analphabeten geeignet. Antworten


Martin Lienert

18.02.2009, 22:15 Uhr
Melden

Graffiti ist nichts anderes als Geschmier. Ich bevorzuge mehr Baeume und Gruenzeug. Ganze Staedte sind verunstalted mit Geschmier aus der Spraydose. verschont uns Steuerzahler mit Euerem Geschmier. Antworten


Thomas Hannes

18.02.2009, 21:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung

In der Schweiz hat das private Eigentum ein höheren Wert als Leib und Leben eines anderen Menschen. Anders kann ich mir die z.T. sehr geringen Strafen bei Raserdelikten oder schwerer Körperverletzung nicht erklären. Die Polizei ermittelt dafür mit voller Härte und völlig übertriebenem Aufwand gegen junge Sprayer. Anstattt sich um wirklich wichtige Aufgaben zu kümmern, siehe oben. Smashisnotguilty. Antworten


Michael Ernst

18.02.2009, 20:04 Uhr
Melden

Jeder, dem diese Kunst gefällt, kann sein Haus als Graffitiwand zur Verfügung stellen. Bitte aber nicht meine eigene... Ich gehe lieber ins Beyeler Museum!!! Besten Dank. Antworten


Roland Horni

18.02.2009, 19:01 Uhr
Melden

Danke Herr Smash 137 für die Einschätzung meines Kommentars. Sie haben recht, ich meine schon die "Tags", wenn ich Schmierereien sage. Doch Sie können doch nicht einfach überall dort, wo Sie es für angebracht finden, ungefragt ihre Kunstwerke platzieren, das hat auch etwas mit Anstand zu tun. Klar ist grauer Beton auch nicht eine Zierde und lädt zur Verschönerung geradezu ein...;-) Antworten


Abdul R. Furrer

18.02.2009, 18:23 Uhr
Melden

Graffittis anbringen - sowohl die unsäglichen "Tags" wie auch "Kunst" - ohne Einwilligung der Eigentümer der besprayten Objekte ist massive Sachbeschädigung und gehört zu Recht bestraft. Aber nicht mit einer lächerlichen Busse ! Zudem müssen dem Verursacher die vollen Reinigungs- und/oder Renovations-Kosten überwälzt werden. Antworten


Christian Hegner

18.02.2009, 18:02 Uhr
Melden

Graffitis werten den grauen Alltag (und da gehört die Flut von Plattenbau-ähnlichen Gebäuden aus den 50er-70er-Jahren klar dazu, um vom restlichen Betonmüll gar nicht erst zu reden...) ganz klar auf! Eine klare Linie gilt es einfach bei historisch wertvoller Substanz (Altstadt, alte Vorstadthäuser, etc...) zu ziehen! Leute, die darauf sprayen (egal was) gehören HART bestraft! Antworten


Patrick Peier

18.02.2009, 17:48 Uhr
Melden

Immerhin interessanter als irgendwelche Werbeplakate, die mich unterwegs ständig anekeln. Trotzdem sollten die Wandmalereien vom Kanton organisiert werden, jedenfalls dort wo graue Wände Depressionen fördern. Ich stelle mir das so vor, dass Künstler ihre Entwürfe einsenden und die besten dann ausgesucht werden Antworten


rinotto bus

18.02.2009, 17:27 Uhr
Melden

Erst als der Zug in den Bahnhof einfährt, wird’s nervig – alle drängen hinaus auf die schmalen Perrons, mühen sich zu enge Treppen hoch in die Mini-Einkaufsstrasse um über zu enge Treppen auf den chaotischen Bahnhofsplatz zu gelangen. Immerhin versprechen Leuchtanzeigen das baldige kommen des Trams, welches einem nach Hause bringt. Hoffentlich nicht an Sprayereien vorbei! Kulturstadt Basel? Antworten


rinotto bus

18.02.2009, 17:25 Uhr
Melden

Basel hat die spektakulärste Bahnhofeinfahrt der Schweiz, zuerst das Joggeli und das Stellwerk von H&deM – dann folgt die grösste Galerie der Stadt. Sich dessen bewusst, drosselt der Lokführer extra die Geschwindigkeit, langsam zieht die so genannte „Line“ vorbei, die Blicke der Passagiere zielen auf die vorbeiziehende Kunst. ... Antworten


josef svejk

18.02.2009, 16:55 Uhr
Melden

... ich lese immer wieder "kunst"? klar, degustibus non disputandum est, aber irgendwo hört es auf - vorallem, wenn die grenze zu sachbeschädigung überschritten wird! ich finde es nämlich nicht lustig, wenn sich an meinem haus sprayer austobten... Antworten


Roddy W. Hoyer

18.02.2009, 15:56 Uhr
Melden

tja,hätte der lokführer doch den" work in progress" genossen,statt die bahn auf`s abstellgleis zu führen. graffiti gehört zur modernen,urbanen kultur in stadt u.land. tags und schmierereien kann ich auch nicht tolerieren smash war halt zum falschen zeitpunkt am (un)legalen ort.aufstehen und weiter........ Antworten


David Hochstettler

18.02.2009, 15:32 Uhr
Melden

Smash 137 ist eine Legende!!! Er ist leider erwischt worden aber er macht Kunst nicht solche hingeschmierten Tags!!! Richtiges Graffiti und Sachbeschädigung sind ein grosser Unterschied,es ist doch schöner eine bunt besprayte Graffiti Hall Of Fame wie bei der Bahnhofseinfahrt zu sehen als einfach an eine graue Wand starren!!! Antworten


rudi haab

18.02.2009, 15:28 Uhr
Melden

@Reto La Roche: reine Ansichtssache ! smile an was erkennt man einen guten Charakter? Die Menschen sind verschieden Haben vielleicht einige Bänker einen schlechten Charakter, in ihren schönen spiegelblanken Palästen ? sind die seriös ? Chaos und Dreck definiert sich für mich nicht mit Graffiti. Chaos und Dreck ist Krieg, Zerstörung, Hunger, Korruption Geldgier usw. Antworten


Manuel Mathys

18.02.2009, 15:21 Uhr
Melden

Die Grundsatzdiskussion Graffiti ja oder nein ist schon lange überflüssig. Graffiti umgibt uns in jeder Stadt. Diese Ausdrucksweise ist von einer sinnvollen, kreativen Jugendkultur zu einer umfangreichen Kunstform mit vielen Fassetten und einer riesigen, weltweiten Anhängerschafft geworden. Hier hatte Smash leider Pech – ich wünsch ihm trotzdem alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Antworten


Jill Zeugin

18.02.2009, 15:12 Uhr
Melden

@reto la roche: ich fühl mich wohl wenn eine stadt lebt,eine stadt ohne graffitis wäre nicht so lebendig..und ich habe auch nichts gegen graffitis an der Fassade "meines" blockes.ich verstehe wenn leute das nicht wollen, aber auf mauern und betonblöcken macht sich ein Graffiti einfach besser.aber ihre meinung zeigt ihren charakter, trist und grau...schade... graffitis machen eine stadt zur stadt.. Antworten


Reto La Roche

18.02.2009, 14:34 Uhr
Melden

@rudi haab! Wie bitte? Besprühte Hausfassaden haben nichts mit Leben zu tun, sie widerspiegeln die Charakteren der Menschen die in dieser Stadt wohnen. Je mehr Graffitis je mehr bekommt man das Gefühl sich in Dreck und Chaos zu befinden und ...wer bitte, fühlt sich darin wohl?...ganz genau! Oft sind die schlimmsten Viertel in einer Stadt mit den meisten Graffitis verunziert...warum wohl?! Antworten


Jill Zeugin

18.02.2009, 14:24 Uhr
Melden

der erste beitrag vom lieben herr trümmer zeigt schon mal das gesicht des typischen "bünzlis". wenn Sie ahnung hätten,wüssten sie das smash bei weitem nicht nur smash schreibt.aber ein sehr typisches merkmal eines bünzlis ist es doch einfach mal zu behaupten. smash ist ein riesen talent und ich liebe seine kunst, JA ER IST KÜNSTLER! nicht umsonst heisst es:basel city d'stadt vo de graffiti! Antworten


Martina Schmidlin

18.02.2009, 14:22 Uhr
Melden

Smash137 ist nicht irgendein graffiti sprayer. er ist ein künstler und ich staune jedesmal, wenn ich seine bilder sehe und freue mich darüber, weil sie einfach style haben! man sollte lieber die leute verurteilen, weche diese schmierereien (sogenannte tags) machen. denn die sind wirklich nicht schön anzusehen. dann frage ich mich, ob wir keine anderen probleme in kanton haben?! Antworten


Helge Bomber Steinmann

18.02.2009, 14:08 Uhr
Melden

Ich halte es hiermit: „Ich bin für eine Kunst, die etwas anderes tut, als auf ihrem Arsch im Museum zu sitzen. Ich bin für eine Kunst, die entsteht ohne zu wissen, dass sie überhaupt eine Kunst ist. Ich bin für eine Kunst, die sich selbst in den alltäglichen Unsinn verwickelt und doch an seiner Spitze steht. Ich bin für eine Kunst, die ihre Form direkt aus dem Leben bezieht.“ (Claes Oldenburg) Antworten


rudi haab

18.02.2009, 13:22 Uhr
Melden

Liebe Graffitigegner, ICH muss auch ungefragt auf Schritt und Tritt Werbeplakate anschauen ob ich will oder nicht. Ist das auch Sachbeschädigung oder Verführung zum Konsum und Geld ausgeben. Graffiti an den Wänden zeigen das die Stadt lebt und ist kostenlos für den Betrachter. Antworten


Isabelle Enzmann

18.02.2009, 13:17 Uhr
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Was hält einen Künstler davon ab, eine Bewilligung einzuholen? Antworten


Eliane Mahrer

18.02.2009, 13:15 Uhr
Melden

...fernseher oder der Playstation verblöden! Gibt doch den Jungen Leuten Freiheiten und denkt nicht immer so eingeschränkt! Denn Basel ist berühmt für seine Künstler, und die werden sich nicht vertreiben lassen! Ich wünsche Smash viel Glück, denn er ist für viele Junge Leute ein Vorbild, gerade weil er sein Hobby zum Beruf gemacht hat! Antworten


gigi gallen

18.02.2009, 13:15 Uhr
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im alten rom waren die zunehmenden graffitis ein klares zeichen des untergangs - sollten wir smash vielleicht nicht eine offizielle austellung widmen? vielleicht koennen wir was daraus und von ihm was lernen. ich bin ueberzeugt, dass er uns was zu sagen hat. Antworten


Eliane Mahrer

18.02.2009, 13:08 Uhr
Melden

Klar, muss man beide Seiten betrachten, aber was will man schon? Die Welt verändert sich stets, und so auch die Interessen von Jungen, begabten Leuten, früher haben sie Landschaften auf Leinwände gezeichnet, oder ihr Talent sogar unterdrückt, heute aber sind die jungen Leute selbstbewusster, kreativer und vieleicht auch frecher. Aber wenn man den Leuten, den Sprayern keine möglichkeiten gibt... Antworten


Heidi Werdenberg

18.02.2009, 12:26 Uhr
Melden

Staat und Kunst verstehen sich nicht immer. Beispiele gibt es auch in andern Ländern. Selma Lagerlöff hat man wegen ihres Aufsatzes den Eintritt ins staatliche Lehrerseminar verwehrt – später erhielt sie den Nobelpreis für Literatur. Smash137 ist ein guter Künstler, und Basel sollte stolz auf ihn sein. Meine einst aufgeschlossene Heimatstadt ist nun Mittelmass geworden. Schade! Antworten


Meyer Manuel

18.02.2009, 11:11 Uhr
Melden

Herr Trümmer, ich glaube Ihnen steht es nicht frei, zu urteilen wer ein Künstler ist oder wer keiner. Smash hat extrem viel zur urbanen Graffitti-Kunst in Basel beigetragen. Er ist eine Inspiration und ein Talent mit den Dosen. Unsere Rechtslage ist leider so, dass er nun für Sachbeschädigung belangt wird. Nun wurde halt mal die falsche Wand erwischt, Busse zahlen und weiter sprayen Smash. Antworten


Dieter Meier

18.02.2009, 10:30 Uhr
Melden

Graffitis finde ich toll, doch wenn diese irgendwo hingesprayt werden, ohne den Besitzer um Erlaubnis gefragt zuhaben, habe ich doch auch meine liebe Mühe damit. Viele Leute verwechseln halt Tags mit Graffitis das ist dieser Kunstform halt auch nicht förderlich. Und Tags sind schmierereien. Antworten


Peter Graf

18.02.2009, 10:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich bin nicht mehr der Jüngste (67), finde aber Graffiti wunderbar dort, wo hässliche Bahnhofseinfahrten, noch hässlichere Betonmauern an irgendwelchen gesichtslosen Gebäuden usw. angebracht wird. Der Spass hört bei mir jedoch da auf, wenn stilvoll renovierte, schöne alte Häuser (z.B. Jugendstil) versprayt werden. Das hat keinen Stil, und das sind dann auch bloss noch Schmierereien. Also bitte... Antworten


David Hartmann

18.02.2009, 10:23 Uhr
Melden

Lasst Smash in Ruhe, er bringt Farbe in das düstere deprimierende Basel! Macht ALLE Gebäude BUNT! Antworten


Billy Ray

18.02.2009, 10:19 Uhr
Melden

Zum eigentlichen Thema:Was hättet Ihr lieber,eine graue,triste einfahrt in den Bahnhof damit Ihr ''Bünzlis'' euch nochmehr anlätschen könnt am Morgen oder ein bisschen Farbe im Leben!PRO STREETART,AGAINST TAGS! Antworten


Andreas Noll

18.02.2009, 08:11 Uhr
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Basel ergraut in Engstirnigkeit und wird so zum Altersheim der Schweiz. Die Jungen - nicht nur Künster, sondern auch hochqualifizierte Arbeitskräfte - ziehen weg: nach Zürich, das die vielgerühmte Basler Weltoffenheit längst an Esprit überflügelt hat und sie so zu einem hartnäckigen Mythos eines Kuhdorfes werden lässt. Mal sehen, wie lange die Art in Basel bleibt. Antworten


Priska Arnold

18.02.2009, 07:58 Uhr
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Diese Busse ist einfach lächerlich. Mindestens hätte man verlangen sollen, dass er auf eigene Kosten die Wand wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Ein Haus neu streichen ist finziell keine Kleinigkeit und es sollte diesen Schmierfinken klar gemacht werden, welchen Schaden ihre Schmierereien den Hausbesitzern verursachen. Antworten


Daniel Erismann

18.02.2009, 07:12 Uhr
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Bevor ihr weiter motzt, und diesen Mann welcher Farbe in die Stadt bringt verunglimpft, stellt die Verurteilung in Kontext mit einem rasenden, alkoholisierten Lenker. Antworten


Leonardo Reinau

18.02.2009, 00:23 Uhr
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Es gibt auf der Erde viele Probleme und viele Menschen verlieren deswegen Ihr Leben...-Drogen,Macht,Reichtum,Egoismus,Hungersnot,Kriegstote! Bitte lasst diese Sprayer in ruhe, die tun niemandem etwas,im gegenteil,sie verschönern die Stadt ( mit 1 paar Ausnahmen..) und die sollten bestraft werden? Was ist den mit den damaligen Hölenmalereien??? Wurden sie damals auch Bestraft??? Gruss an Euch... Antworten


Serge Brunner

17.02.2009, 23:29 Uhr
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Graffiti ist urbane Kunst. Antworten


Pat Suter

17.02.2009, 23:20 Uhr
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Ein weiterer Beweis dafür, dass Laienrichter nicht nur auf einem Auge blind sind. Was bewirken sie mit Strafen, die aus dem Portokässeli bezahlt werden??? Für möchtegerne Künstler eine weitere Einladung ihrer Zerstörungswut freien Lauf zu lassen. Wann werden die Richter gerichtet??? Antworten


Karl Klingler

17.02.2009, 23:07 Uhr
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Aber, liebe Hausbesitzer, viele eurer Gebäude sind so dermassen hässlich! Und da fragt mich ja auch keiner, ob's mir gefällt oder nicht. Dass sich da der eine oder andere, ob Künstler oder nicht, zu einer Verschönerung per Sprühdose genötigt fühlt, kann ich gut verstehen. Die Eigentumsverhältnisse genügen mir jedenfalls nicht als Argument (ausser ihr baut so, dass es einem nicht im Auge wehtut). Antworten


markus richter

17.02.2009, 22:50 Uhr
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sorry aber basel hat mit abstand den dreckigsten bahnhof der schweiz. wenn auswärtige in basel einfahren siehts doch links und rechts nach totalem ghetto aus, da werten sprayereien die einfahrt ja eher auf. dann steigen touristen am bahnhof aus und sehen einen bahnhof wie ein flickwerk und wenn sie raus gehen treffen sie auf besoffene und paar meter weiter werden sie mit glück vom tram überfahren! Antworten


Kevin Maurer

17.02.2009, 22:33 Uhr
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Das ist keine Frage, Smash ist ein Künstler. Michael Trümmer hat keine Ahnung von Graffiti. Ausserdem ist eine Line schöner wenn sie Bunt ist als scheusslich grau Antworten


And herzig

17.02.2009, 22:26 Uhr
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ÜBRIGENS: Ich rede hier von Kunst, und nicht von Schmierereien und Tags! Antworten


And herzig

17.02.2009, 22:24 Uhr
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@RETO LA ROCHE: ich bin sogar dreifache Hausbesitzerin. hihi, hätten sie nicht gedacht, gell?! Es gibt auch unter meinesgleichens noch Leute, die gerne in einer lebendigen Stadt wohnen, und Streetart macht meiner Meinung eine Stadt lebendig! Gute Künstler wie SMASH einer ist, kriegen ganze Wände / Unterführungen bereitgestellt von dieser Stadt. Nur hier hat er wohl die falsche Wand erwischt Antworten


Martin Heimberg

17.02.2009, 21:51 Uhr
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Da lachen ja die Hühner! Einer von Hunderten: Unbefugtes Betreten des Bahnkörpers und Sachbeschädigung. Seit Jahrzehnten sind die Wände besprayt. Die Schnelleren waren die Klügeren. "Legale" Graffitis würd' ich gerne entdecken wollen - aber es ist "Alles so schön bunt dort" und mir gefällt es! Antworten


marko hagental

17.02.2009, 21:33 Uhr
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Man kann sich über "smash's" Qualität streiten, wie man sich auch im Zusammenhang mit Dalì mit Recht streiten kann. Aber die Stelle wo er sich einmal mehr "verwirklicht" hat ist schon "künstlerisch" genutzt. Was also soll der Aufstand? Antworten


Michel Ehrmi

17.02.2009, 20:58 Uhr
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An alle Graffiti-Fans: Macht doch eine Liste "Eurer Gebäude" und stellt diese Bauten den Künstlern zur Verfügung, inkl. Innenräume. Mal schauen wie toll ihr das findet .... Antworten


Reto La Roche

17.02.2009, 20:16 Uhr
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@ and herzig! Ganz bestimmt sind sie kein Hausbesitzer! sonst würden sie garantiert nicht so saublöd daherreden...gell! Antworten


walter beck

17.02.2009, 20:13 Uhr
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Aus grau mach bunt,nur weiter so. Antworten


Hans Moser

17.02.2009, 19:44 Uhr
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100 Franken Busse? Ich dachte immer, dass eine Busse eine Strafe sein soll.. Unglaublich unsere Richter... Antworten


Andreas Meier

17.02.2009, 19:29 Uhr
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Es gibt strafrechtlich einen klaren Unterschied zwischen Kunst und Sachbeschädigung. Wenn sich jemand als Graffiti-Künstler berufen fühlt kann er: a) vorher fragen ob es vom Eigentümer gewünscht ist, oder b) sich eine eigene Mauer kaufen und sie beschmieren. Alles andere ist doch nur Geschwätz. Antworten


Rolf Ackermann

17.02.2009, 19:27 Uhr
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Wenn jemand ohne Bewilligung des Liegenschaftseigentümers "Seine Kunst" anbringt und er erwischt wird, dann muss er bestraft werden und auch die Reinugungskosten übernehmen! Wir haben so viele Menschen, die ihre "Kunst" irgendwo hinterlassen, dass es schön ist, wenn wieder einmal publik wird, dass solches Handeln Strafen nach sich ziehen kann! Antworten


Roman Hagen

17.02.2009, 19:26 Uhr
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Michael Trümmer ein verlorener Sohn ohne Talent und Einsicht! Antworten


Nicolas Saameli

17.02.2009, 18:09 Uhr
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In der Hip Hop Szene gibt es einen Ausdruck namens "Hater", man ist sich aber so gut wie einig, dass die beste Art des Umgangs mit denselben das Ignorieren ist... Die Basler "Line" ist einer der Orte welche der "Kulturstadt" Basel einen Charakter verleihen und sollte unter Denkmalschutz gestellt werden, statdessen werden International bekannte Künstler wie "Smash137" für ihre Kunst bestraft... Antworten


Roland Horni

17.02.2009, 18:07 Uhr
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Nicht alle Sprayereien neben den Ein- und Ausfahrgeleisen sind Kunstwerke, sondern meist nur Schmierereien. Was mich aber weit mehr stört ist, dass diese Künstler sich erlauben, ungefragt überall dort, wo sie es für gut finden ihre "Duftmarken" anbringen. Was würden sie dazu sagen, wenn ich ihr Eigentum "verschönern" würde? Es könnte sein, dass sie das gar nicht gut fänden. Antworten


and herzig

17.02.2009, 16:58 Uhr
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@ Michael Trümmer: SMASH IST EIN KÜNSTER! Glauben Sie mir, der kann was!! Was wissen Sie schon... Können Sie sich vorstellen, dass auch Streetart Künstler ein Diplom haben und was gelernt haben?! Nur zur Information, in Basel gibt es eine Hochschule für Gestaltung und Kust, da kann man sich zum Künster mit Hochschulabschluss ausbilden lassen. Antworten


Michael Trümmer

17.02.2009, 16:03 Uhr
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Haha, geschieht diesem profilierungsgeilen Typen (und nein, er ist kein Künstler) recht. Mehr als Graffitis zu sprayen, die bloss aus seinem Namen bestehen, bringt er eh nicht hin. Wenn er wenigstens mal ein anderes Wort wählen würde oder mal was "bildhaftes" sprayen könnte... nicht dass ich etwas gegen Sprayer habe, die sowas können. Es gibt weitaus talentiertere als Smash. Antworten



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