Basel

So könnte das Kinderspitalareal in Basel aussehen

Aktualisiert am 04.08.2009 9 Kommentare

Die Vorschläge aus dem Ideenwettbewerb zur Überbauung des früheren Kinderspitalareals am Schaffhauserrheinweg in Basel sind seit Dienstag in einer Ausstellung zu sehen.

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Virtueller Blick auf das Siegerprojekt an der Alemannengasse.

   

Ideenwettwerb: Die Platzierungen

1. riva: Architektur Jessen + Vollenweider GmbH, Basel
2. Äpfel der Hesperiden: Fischler & Lo Verdi Architekten AG, Basel
3. Romeo und Julia: Christ & Gantenbein Architekten, Basel
4. Citizen: Arbeitsgemeinschaft sabarchitekten (federführend) mit Bachelard Wagner; Sabarchitekten, Basel
5. Abbey Road: Darlington Meier Architekten AG, Zürich
6. Rheinweiss: KCAP Architects & Planners, Zürich
7. Louise: Michael Meier + Marius Hug Architekten AG, Zürich
8. Bellagio: Burckhardt + Partner AG, Basel
9. Lichtspiel: Arbeitsgemeinschaft Steinmann & Schmid Architekten AG (federführend) mit Arcoplan Rapp; Steinmann & Schmid Architekten AG, Basel

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Das Siegerprojekt des Büros Jessen und Vollenweider sieht vier Gebäude mit 85 Wohnungen vor. Das Projekt der Basler Architekten breche mit der klassischen Blockrandbebauung und spanne stattdessen mit den vier Gebäuden einen parkartigen Freiraum auf, teilte das Bau- und Verkehrsdepartement zur Ausstellungseröffnung mit. Die unterschiedlich hohen Gebäude weisen fünf bis acht Geschosse auf.

In den Gebäuden sind Zweieinhalb- bis Sechseinhalb-Zimmer- Wohnungen vorgesehen. Alle haben einen Bezug zum Rhein. Die vorgeschlagene Konstruktion - ein Elementbau mit Holz und massiven Decken - sowie die Haustechnik machten die Gebäude voraussichtlich für Minergie-P geeignet, heisst es in der Mitteilung.

Das von der Jury einstimmig erkorene Siegerprojekt «riva» dient als Grundlage für die Zonenänderung und den Bebauungsplan, die für die Neunutzung des Areals nötig sind, sowie für die Suche nach Investoren. Das eigentliche Bauprojekt soll dann durch die Investoren entwickelt werden.

Bis Mitte August

Frei ist das Areal ab 2011, wenn das Universitätskinderspital beider Basel (UKBB) in seinen Neubau auf dem Schällemätteli umgezogen ist. Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs, die nun bis 16. August an der Maiengasse 7 ausgestellt sind, waren Anfang Juli bekannt gegeben worden; insgesamt hatte die Jury neun Rangierungen vergeben.

Der Ideenwettbewerb war im Dezember 2008 mit einer Präqualifikation lanciert worden. Auf eine öffentliche Ausschreibung bewarben sich 105 Architekturbüros aus dem in- und Ausland. Daraus wählte das Preisgericht unter Vorsitz von Kantonsbaumeister Fritz Schumacher 27 Teams und drei Nachwuchsteams für die Teilnahme am Wettbewerb aus. (amu/sda)

Erstellt: 04.08.2009, 17:47 Uhr

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9 Kommentare

Dieter Stumpf

05.08.2009, 01:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Typisch, dass die Ansicht vom Rheinufer her fehlt. Die Verantwortlichen wissen genau, dass allein das die Basler Bevölkerung interessierte und - schockierte. Diese braunen Brocken - nein danke. Aus Angst vor dem Referendum manipuliert man erneut nach gehabtem Schema à la Multiplexkino Heuwaage oder neues Stadtcasino.Schöne neue Welt: Kranke Kinder an den Cityring, Orwell-Klötze an den Rhein... Antworten


Brigitte Herzog

06.08.2009, 09:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ich würde der Jury den ersten Preis der falsch Entscheidung überreichen. Es ist viel zu hoch, viel zu gross, viel zu braun,,, sieht aus wie eine Kaserne. Die Gebäude werden das Quartier total entstellen und die anderen Häusern erdrücken. Ich kann nur hoffen, das es eine Volksabstimmung geben wird und dass, die Basler Bevölkerung den Ort besser einschätzen werden und das Projekt ablehnen wird. Antworten



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