Basel

Spontaner Freudentaumel auf dem Barfi

Es war wie eine kleine Meisterfeier nach dem Triumph: kurz vor 1 Uhr nachts wurden die siegreichen FCB-Spieler auf der Terasse des Stadt Casino von frenetischen Fans in Empfang genommen.

Freude und Fakel: Hier der grosse Moment, als die FCB-Spieler die Terrasse über dem Barfi betreten. (Video: Lukas Bertschmann)


Ein glücklicher FCB-Trainer nach dem Triumph über Manchester: «Solche Feste muss man feiern, wie sie fallen». (Video: Joël Gernet)

Das FCB-Video vom Casino-Balkon

Sicht von der Casino-Terrasse auf den Barfi.

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Nach dem «Wunder vom Joggeli» (BaZ) strömten hunderte FCB-Fans auf den Barfüsserplatz. Die Luft knisterte förmlich vor Euphorie. Doch relativ lange war nicht klar, ob die Mannschaft tatsächlich noch zum Barfi kommt. Doch noch in den Katakomben des Joggeli haben die Spieler von Heiko Vogel die Carte Blache erhalten. Am Donnerstag habe man unabhängig vom Ergebnis ohnehin spielfrei: «Solche Feste muss man feiern, wie sie fallen», hielt Vogel wohlwollend fest. «Ich gehe jetzt nicht kontrollieren, was der Einzelne jetzt noch zu sich nimmt.»

Wie im Spiel lancierte Captain Marco Streller auch am Barfi die Feier als er als erster auf die Terrasse des Stadt Casinos trat. Nun wurden die Helden von Rot-Blau etwas mehr als zwei Stunden nach dem Abpfiff endlich frenetisch begrüsst. Sofort flammten mehrere Leuchtfakeln auf und tauchten den Barfi in das typische bengalische Rot – es gab kein Halten mehr. Der letzte spontane Freudentaumel auf dem Barfi ohne Meister- oder Cup-Titel datiert auf 2002 zurück, nach dem 3:3 gegen Liverpool.

Die Spieler nahmen den Jubel der tobenden Menge überwältigt entgegen. Die Fans feierten den designierten Trainer Vogel: «Heiko, Heiko, Heiko!», brüllte die Menge wie aus einer Kehle. Worauf der wohl bald bestätigte Coach sich bei der Menge bedankte und eine Welle anstiftete. Auch für Markus Steinhöfer hatten die Fans einen personalisierten Chor bereit: «Dr Steini sich e glatte, dr Steini schiesst dr Ball an d Latte!». Worauf er etwas verlegen seine Arme in die Höhe reckte. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.12.2011, 12:40 Uhr

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8 Kommentare

Pauli Winzenrieder

12.12.2011, 07:26 Uhr
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@Meier ! Das ist mir vollkommen schnuppe was in Osteuropa, Argentinien oder sonstwo passiert, ich lebe in der relativ noch sicheren Schweiz. Wäre ich im Stadion gewesen und hätte so ein Pyroidiot neben mir ein Feuerwerk losgelassen der hätte das genau 3 x gemacht Antworten


Beat Braun

11.12.2011, 16:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Gefahren der Pyros sind mir bekannt. Aber die Atmosphäre, die diese Fackeln schaffen ... ich möchte trotzdem nicht drauf verzichten, sie zu sehen. Niemand zwingt mich, mich in unmittelbare Nähe dieser 'Pyrotechniker' zu stellen. Aber wie kommen diese Pyros bloss immer ins Stadion? Wenn schon ein Verbot, dann bitte auch strikte kontrollieren. Wieso nicht eine Pyro-Lizenz für 'Seriöse' vergeben? Antworten


Michael Basler

09.12.2011, 17:41 Uhr
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Diese Chaoten, lassen ihre Kinder unbeaufsichtigt in die Muttenzerkurve... Wenns regenet nimmt man einen Schirm, bei Pyros Kapuze hoch drei Schritte weg und gut ist. Sie sind sich schon bewusst das sie ihre Enkelin täglich dem Strassenverkehr aussetzen. Dieser kostete 2011 in der CH über 327 Menschen das Leben. Bitte schaffen sie da mal Ordnung, habe auch ne Tochter. Danke. Antworten


Maurice Meier

10.12.2011, 09:42 Uhr
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@Pauli!! Um sein Leben fürchten hehe meinen sie das ernst? gehen sie mal in Argentinien oder in Osteuropa oder sonst wo ein Match schauen, ich glaube sie würden einen Herzinfarkt erleiden, wenn sie schon im ruhigen übersichtlichen besitteten Joggeli ein Problem haben!


Pauli Winzenrieder

09.12.2011, 22:36 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Michael Basler zur Kenntnis!
Bitte...bitte jetzt aber nicht, wie schon so oft leider, die Aepfel mit den Birnen verwechseln... ein Stadion mit dem Strassenverkehr zu vergleichen ist völlig absurd. Im Strassenverkehr muessen alle aufpassen ob 2-Geher oder Automobilis, das ist völlig egal, wenn man aber an einer Sportveranstaltung um sein Leben fürchten muss dann kann etwas nicht stimmen...gell!


Pauli Winzenrieder

09.12.2011, 00:13 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Freudentaumel hin oder her...die Pyros im Stadion, eine meiner Enkelinnen stand zufällig dicht daneben, hat mal wieder gezeigt was diesen "IDIOTEN" passiert ist... rein gar nichts!
Genau hier beginnt es eben, scheinbar haben die Verantwortlichen des FCB dies noch immer nicht begriffen wenn das weiterhin so abläuft wird es nie eine Ordnung im Stadion geben !
Antworten


Niggi Dom

09.12.2011, 12:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung

"Zufällig" kann man gar nicht daneben stehen. Zählt denn Eigenverantwortung gar nichts mehr? Ich gehe mit meinen Kindern seit Jahren an jedes Spiel und hatte noch nie irgendwelche Probleme oder gefährliche Situationen zu überstehen - ganz einfach weil es auch ausserhalb des Kerns der Kurve genügend Plätze hat.


Juerg Mueller

08.12.2011, 21:37 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Sowas geht eben nur in Basel! Antworten



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