Basel

Sportfans trotzen dem schlechten Wetter

Aktualisiert am 08.09.2008

Trotz Regenwetter haben rund 2100 Besucherinnen und Besucher die zahlreichen Angebote der zweiten Basler Sportnacht genutzt.

Letztes Jahr war es trocken: Thai Chi auf der Pfalz.

Letztes Jahr war es trocken: Thai Chi auf der Pfalz.

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Seit Oktober 2007 plante das siebenköpfige Organisationskommitee von «Premium Sports» in über tausend Arbeitsstunden die zweite Basler Sportnacht. Zusammen mit rund 80 Helfern und 650 Freiwilligen wurde ein abwechslungsreiches Angebot realisiert, das 61 verschiedene Sportarten und über 500 Workshops umfasste.

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«Das Wetter am Samstag war hart, am Freitag und am Sonntag wär's schön gewesen», resümiert Beat Läuchli, der mit seiner Basler Firma «Premium Sports» die Sportnacht organisiert. Unzufrieden ist Läuchli aber trotzdem nicht, denn trotz des wenig einladenden Wetters fanden rund 2100 Sportfans den Weg in die Innenstadt.

«Riesen Zulauf auf dem Münsterplatz»

Vor allem die Freiluft-Angebote auf dem Münsterplatz seien laut Läuchli sehr gut besucht gewesen. So konnte man rund ums Münster etwa reiten, beim Slackline über ein Band balancieren, Boule spielen, oder den «schnellsten Racketsport» Speedminton ausprobieren. Wer es lieber ruhiger mochte oder erschöpft war, konnte bei einer Massage relaxen.

Viele Junge beim Tanzen

Auch das Indoor-Angebot in den diversen Turnhallen wurde rege genutzt. Ganz hoch im Trend waren bei den Jugendlichen die Tanzangebote, welche von HipHop-Dance über Rock'n'Roll bis hin zum Breakdance reichten. «Die Jugendlichen sind in ganzen Gruppen angetanzt», meint Beat Läuchli. Es erfreut ihn, dass auch viele Mädchen erschienen sind, «die sich im normalen Sportunterricht vielleicht nicht so gut entfalten können».

Wenn nächstes Jahr bei besserem Wetter neben den vielen Jugendlichen auch das Laufpubliukum und die «älteren Semester, die bei schlechtem Wetter eher mal zu Hause bleiben» wieder an die Sportnacht pilgern, sollte einer erfolgreichen dritten Ausgabe dieses Events nichts mehr im Weg stehen. «Über die nächstjährige Ausgabe wird bereits nachgedacht - dann aber vielleicht vor den Sommerferien», meint Läuchli.

Erstellt: 08.09.2008, 08:32 Uhr

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