Sprung zur Seite rettete Grenzwächter das Leben
Aktualisiert am 30.12.2009 9 Kommentare
Artikel zum Thema
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von bazonline.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS). Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Am Mittwochmorgen wollte eine Patrouille der Schweizer Grenzwache ein Fahrzeug beim Grenzübergang Basel-Lysbüchel kontrollieren. Dabei missachte die Lenkerin das Haltezeichen und fuhr auf den Grenzwächter los, welcher sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit brachte. Ein zweiter Grenzwächter zog seine Dienstwaffe und versuchte die Fahrerin zum Anhalten zu bewegen. Diese zeigte sich jedoch unbeindruckt und gab Vollgas. Die Grenzwächter verfolgten das Fluchtfahrzeug.
Die Lenkerin des mit französischen Kontrollschildern versehene Fluchtfahrzeugs fuhr in rücksichtsloser Art mit überhöhter Geschwindigkeit trotz nasser Farbahnen zeitweise auf der Gegenfahrbahn und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer, heisst es in einer Mitteilung der Grenzwache. Die Flucht verlief weiter über die Flughafenstrasse zu einem Parkplatz; dabei warf eine Person noch kurz vor der Anhaltung ein Einbruchswerkzeug aus dem Auto. Kurze Zeit später gelang es den Grenzwächtern, die beiden Frauen anzuhalten. Mit Unterstützung der zwischenzeitlich eingetroffenen französischen Flughafengendarmerie und der französischen Nationalpolizei wurden die Fahrerin und die Beifahrerin überwältigt.
Fahrerin und Beifahrerin aktenkundig
Der ausländische Führerschein der 20-jährigen Fahrerin war schon früher von der Schweiz aberkannt worden. Gegen die 17-jährige Beifahrerin besteht eine mehrjährige Einreisesperre in die Schweiz. Sie ist unter anderen Namen in verschiedenen Kantonen wegen Einbruchdiebstahl polizeilich aktenkundig. Gemäss eigenen Aussagen handelt es sich bei den beiden Frauen um eine Serbin und eine Kroatin, welche ohne festen Wohnsitz in Frankreich leben.
Im sichergestellten Fahrzeug wurde weiteres Einbruchswerkzeug gefunden. Die zwei Frauen wurden festgenommenen. (amu)
Erstellt: 30.12.2009, 17:04 Uhr
9 KOMMENTARE
Richter Stephenson liegt voll im Trend: Strafen im 20% unteren Bereich und mit 58 ausgebrannt (von den vielen weichen Urteilen!) in Rente. Seine Kollegen werden so weiterfahren wie bisher. Bloss nicht strafen, es geht ja vor allem ums Resozialisieren, und damit für viel Arbeit und Verdienst für die Sozialdienste!
Nachdem in der Innerschweiz mehrere Einbruchdiebstähle stattgefunden haben, gratulieren wir den Grenzwächtern zu ihrem Erfolg mit der Hoffnung verbunden, dass ihnen noch weitere Anhaltungen aus diesen Kreisen gelingen. Es ist ja schon längst bekannt, dass seit dem Inkrafttreten des Schengener-Abkommens diesen Kreisen Tür und Tor zu ihrem Handeln geöffnet wurde.
Um solchen Kriminaltouristen die Schweiz zu verleiden, benötigen wir 1. ein verschärftes Strafrecht für Eigentums- und Gewaltdelikte (wie in diesem Fall verübt) und 2. Schnellgerichte, die Strafen verhängen und die Verurteilten unverzüglich in den (unbedingten) Vollzug schicken können. Eine solche Praxis wird sich schnell herumsprechen, denn Kriminelle überlegen sich Aufwand und Nutzen sehr wohl.
@Sybille Weiss: kommt Ihnen das nicht seltsam vor, dass die Geschichte mit der PFZ keinen Zusammenhang hat? Die Menschen überschreiten 'Landesgrenzen', wie sie es schon seit eh und je getan haben!
Das Schengen - Abkommen zeigt mit der Zeit auf, dass es für die Sicherheitskräfte unseres Staates höchst gefährlich, ja lebensgefährlich ist, dass die Politik hier Menschen opfert, welche unsere Sicherheit gewährleisten müssen, nun muss doch gehandelt, nicht immer nur geschimpft werden ! Mit Verlaub, Herr Jeremy Stephenson, beweisen Sie nun ihre Botschaft, und lochen Sie die Damen für länger ein
In zwei Tagen sind die beiden wieder auf freiem Fuss. In drei Tagen brechen sie erneut in unsere Häuser ein!
Na bravo, nur weiter so;wir sind auf einem "guten"Weg!Was nützen die Einreiseverbote,wenn sie via Hintertür wieder hereinkommen?Und dazu noch aktenkundig u.trotzdem auf freiem Fuss!Wenn schon in der Wirtschaft die Ziele verfehlt wurden,erreichte man wenigstens punkto erhöhter Kriminalität das Ziel,ist doch auch was,oder?
Herzlichen Dank allen Sicherheitskräften (Grenzwache, Polizei, Bahnpolizei, Securitas usw), die an vorderster Front ihre gefährliche Arbeit für uns leisten! Wer sich darüber aufhält, dass z.B. Grenzwächter auch bei ihrer Kontrollängen in Zügen bewaffnet sind, ist ein Wirklichskeitsverweigerer, Verharmloser und Schönredner!
Die beiden Damen sind bekannt und schon einigemale in Erscheinung getreten, wollt ihr sie nun etwa wieder laufen lassen, damit sie nach herzenslust weiter delinquieren können? Für eine längere Strafe (u.a. Gefährdung des Lebens etc.!) reichts doch diesmal ganz bestimmt...oder müssen die erst einen Grenzer oder Polizisten umlegen bis endlich gewisse Damen und Herren erwachen?!
Wetter:






