Basel
Stadtreinigung erhält zwei neue Streusalzsilos
Aktualisiert am 17.03.2010 3 Kommentare
Ungefähr so werden die neuen Salzsilos der Stadtgärtnerei aussehen. (Bild: Keystone)
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Erstellt werden sollen die beiden Salzsilos auf einem Areal des Tiefbauamtes am Leimgrubenweg. Die je 200 Kubikmeter grossen Silos verhindern das Verklumpen des offen liegenden Salzes, das in der alte Halle auf dem selben Areal immer wieder Probleme machte. Zudem kann der Lagerbestand künftig jederzeit genau abgelesen werden.
In den neuen Silos werden insgesamt etwa 440 bis 480 Tonnen Salz eingelagert werden können. Die bisherige Halle hat auf 355 Quadratmetern eine Kapazität von bis zu 400 Tonnen. An Spitzentagen werden bis zu 80 Tonnen auf Strassen im Kanton gestreut, was die Halle innert fünf Tagen leert. Daneben stehen heute an der Allmend- und der Hochbergerstrasse kleine Salzsilos mit je 65 Kubikmetern Fassungsvermögen.
Alte Halle wird neu genutzt
Die frei werdende alte Salzlagerhalle soll künftig als Fahrzeug- und Materialhalle genutzt werden. Dafür wäre sonst ein Neubau nötig, der wohl mehr kosten würde als die neuen Salzsilos. Der Grosse Rat hat den Kredit für die Silos diskussionslos bewilligt.
Im zu Ende gehenden schneereichen Winter war das Streusalz auch in Basel zeitweise knapp geworden. Die Schweizerischen Rheinsalinen als Lieferantin hatten wegen hohem Verbrauch in der Schweiz vorübergehend ihre Lieferfristen verlängert. (amu/sda/)
Erstellt: 17.03.2010, 14:33 Uhr
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3 Kommentare
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Walo Bechtel
@Romeo Zolin: Die Logik ist , dass mit dem Salz das tausendfache wie mit dem Gas für ein paar Heizpilze verdient werden kann. Salz und Heizpilze haben aber eines gemeinsam: Sie entfremden uns von der Natur. Ich wünsche mir schneebedeckte Strassen (jawohl: das kann Blechschäden geben. Vor allem mit Sommerreifen) und windgeschützte Cafésitzplätze wo es Ohrenkappen und Handschuhe braucht zurück. Antworten