Basel

Stadtreinigung erhält zwei neue Streusalzsilos

Die Basler kann ihre alte Streusalz-Lagerhalle durch zwei moderne Salzsilos ersetzen. Der Grosse Rat hat dafür am Mittwoch 560'000 Franken bewilligt. Die Silos erleichtern und beschleunigen die Arbeit, was pro Jahr 72'400 Franken einsparen soll.

Ungefähr so werden die neuen Salzsilos der Stadtgärtnerei aussehen.

Ungefähr so werden die neuen Salzsilos der Stadtgärtnerei aussehen. (Bild: Keystone)

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Erstellt werden sollen die beiden Salzsilos auf einem Areal des Tiefbauamtes am Leimgrubenweg. Die je 200 Kubikmeter grossen Silos verhindern das Verklumpen des offen liegenden Salzes, das in der alte Halle auf dem selben Areal immer wieder Probleme machte. Zudem kann der Lagerbestand künftig jederzeit genau abgelesen werden.

In den neuen Silos werden insgesamt etwa 440 bis 480 Tonnen Salz eingelagert werden können. Die bisherige Halle hat auf 355 Quadratmetern eine Kapazität von bis zu 400 Tonnen. An Spitzentagen werden bis zu 80 Tonnen auf Strassen im Kanton gestreut, was die Halle innert fünf Tagen leert. Daneben stehen heute an der Allmend- und der Hochbergerstrasse kleine Salzsilos mit je 65 Kubikmetern Fassungsvermögen.

Alte Halle wird neu genutzt

Die frei werdende alte Salzlagerhalle soll künftig als Fahrzeug- und Materialhalle genutzt werden. Dafür wäre sonst ein Neubau nötig, der wohl mehr kosten würde als die neuen Salzsilos. Der Grosse Rat hat den Kredit für die Silos diskussionslos bewilligt.

Im zu Ende gehenden schneereichen Winter war das Streusalz auch in Basel zeitweise knapp geworden. Die Schweizerischen Rheinsalinen als Lieferantin hatten wegen hohem Verbrauch in der Schweiz vorübergehend ihre Lieferfristen verlängert. (amu/sda/)

Erstellt: 17.03.2010, 14:33 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

3 Kommentare

Walo Bechtel

17.03.2010, 14:58 Uhr
Melden

@Romeo Zolin: Die Logik ist , dass mit dem Salz das tausendfache wie mit dem Gas für ein paar Heizpilze verdient werden kann. Salz und Heizpilze haben aber eines gemeinsam: Sie entfremden uns von der Natur. Ich wünsche mir schneebedeckte Strassen (jawohl: das kann Blechschäden geben. Vor allem mit Sommerreifen) und windgeschützte Cafésitzplätze wo es Ohrenkappen und Handschuhe braucht zurück. Antworten


pary muster

17.03.2010, 14:56 Uhr
Melden

@ Romeo Zolin: Die „Logik“ ist eines der seltensten Arten der heutigen Gesellschaft. Wenn sie glück haben finden sie sie noch im Museum gleich nach den Dinos. Antworten


Romeo Zolin

17.03.2010, 13:38 Uhr
Melden

Gasheizungen in den gartenrestaurants sind aus Umweltgründen verboten. Gesalzt wird weiterhin, was tausendfach schädlicher ist. Wo ist hier die Logik? Antworten



Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Umfrage

Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?