Basel
Strafuntersuchung gegen Eymann eingestellt
Aktualisiert am 10.10.2012 8 Kommentare
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Die Basler Regierung hatte Ende August einen ausserordentlichen Staatsanwalt eingesetzt, nachdem Dritte Anschuldigungen gegen den Basler Regierungsrat Christoph Eymann erhoben hatten. Der Staatsanwalt sei nun zum Schluss gekommen, dass sämtliche Vorwürfe «vage, widersprüchlich und unglaubwürdig» seien, hielt Eymann in seiner Mitteilung fest. Insbesondere gilt dies laut Eymann für die Unterstellung, er sei in den bald 20 Jahre zurückliegenden «Cosco»-Betrugsfall involviert gewesen und hätte Schweigegeld bezahlt, mit dem dann eine Hanfplantage finanziert worden sei. Eine als angeblicher Beweis präsentierte Quittung über 10'000 Franken erscheine als Fälschung.
Der Staatsanwalt hat daher in den meisten Punkten die Einstellung der Untersuchung verfügt und in einem Punkt diese gar nicht erst an die Hand genommen, wie er selbst auf Anfrage bestätigte. Beim «Fall Cosco» handelt es sich um eine Betrugsaffäre, an deren Ende der Hauptangeklagte zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde.
Politisch nicht ausgeschlachtet
Laut Eymann wurden die Anschuldigungen gegen ihn von einem der Verurteilten in dem Fall, welcher derzeit im Gefängnis sitzt, sowie von Komplizen geäussert. Eymann bekräftigte indes in seiner Mitteilung, dass er den Betreffenden weder kenne noch sich mit ihm je getroffen oder ihm Geld gegeben habe.
Eymann zeigte sich im übrigen erfreut darüber, dass im derzeitigen Wahlkampf in Basel-Stadt keine politische Partei versucht hat, die Situation zu seinem Schaden auszunutzen. Die meisten Parteien und viele Politiker hätten im Gegenteil die Verleumdungskampagne klar verurteilt. Für ihn und seine Familie seien die letzten Wochen belastend gewesen. (amu/sda)
Erstellt: 10.10.2012, 17:14 Uhr
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