Basel
Streit endet mit Schussabgabe
Aktualisiert am 09.09.2010 15 Kommentare
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Nach einem gemeinsamen Café-Besuch gerieten sich am Donnerstag kurz vor 05:30 Uhr zwei Türken in die Haare. Gemäss Staatsanwaltschaft hätten die beiden in der Nähe des Musical Theaters am Ende der Feldbergstrasse zuerst einen massiven, verbalen Streit geführt. Im Verlaufe dieser Auseinandersetzung zog einer der Streithähne eine Schusswaffe und schoss in unmittelbarer Nähe seines Gegenübers in Richtung Boden.
Dabei erlitt das Opfer, ein in Deutschland wohnhafter, 42-jähriger Türke, eine geringfügige Fussverletzung. Der Täter flüchtete und konnte kurz darauf im Rahmen eines grösseren Polizeieinsatzes an seinem Wohnort in Basel an der Schönaustrasse festgenommen werden. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 48 Jahre alten Türken, in dessen Besitz auch die mutmassliche Tatwaffe hat beschlagnahmt werden können. Gemäss der Agentur SDA ist es türkischen Staatsangehörigen in Basel nicht erlaubt, Waffen zu besitzen und zu tragen. Die genauen Tatumstände sind noch nicht vollständig geklärt und die Ermittlungen laufen, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. (jg)
Erstellt: 09.09.2010, 08:35 Uhr
WRITE A COMMENT
15 Kommentare
Die gleichen politischen Kreise die diese Kreise auf biegen und brechen unterstützen versuchen die unbescholtenen Schweizer schon lange zu entwaffnen. Komisch ich höre so nichts, kann es sein dass da die Staatszugehörigkeit eine Rolle spielt ob man ein Geschrei im Blätterwald entfacht oder nicht. Es gibt doch ein striktes Waffentragverbot in der Schweiz, offensichtlich nur für CH-Bürger! Antworten
Nicht die Waffen an für sich scheinen hier das Problem zu sein, sondern die Waffen-Träger (zur Waffe kommt man immer, mit illegaler Absicht). Es gibt genügend gut gebildete Angestellte, die gerne hierher kommen wollen und auch zum Wohlstand beitragen. Im Fussball würde man sagen: Eine Auswechslung sollte sich anbahnen. Nur Qualität auf dem Rasen bringt ein gutes Match. Antworten
@Markus Streich:Schon richtig.Ich bin gerne bereit meine Armeewaffe irgenwo in einem Zeughaus zu lagern bis zum nächsten WK.Allerdings nur,wenn auch der florierende illegale Waffenhandel eingedämmt ist.Solange sich eine x-beliebige,offensichtlich zu Gewalt neigende Person, in Basel und dem Rest der Schweiz ohne Probleme eine Waffe besorgen kann,behalte ich mein Gewehr zu Hause! Antworten
Mit einer Schusswaffe kann man seinen Argumenten schon etwas Nachdruck verleihen. Einfach spannend dieses friedliche und multikulturelle Basel. Man kann auch eine Diskussion mit Worten beenden, aber mit einem Schuss vor die Füsse, das hat schon was. Wie beendet man demzufolge eine Abstimmung? Unsere Gesellschaftsentwicklung kommt gut, da läuft alles bestens. Antworten
Ich kenne so einen mit diesem Profi des Tatverdächtigen von früher her, der wahr schon immer gewalttätig wenn er noch paar extra zusätzliche Glas Whisky Trank. Er bekam auch schon einiges selber ab, einmal sah ich Ihm mit einen Blauen Auge, muss auch nicht zutreffen habe seid Jahren kein Kontakt zu dieser Gewalt bereiten Person. Antworten
@Bernhardt: Linke haben wirklich keine Chance, oder? Klassischerweise würden Linke eher ein strikteres Waffengesetz befürworten (z.B. generelles Waffenverbot) aber das scheint ja nichts zu bringen. Repression ist also ein ungeeignetes Mittel, wenn es einen selber (Waffenfans) betrifft? Bei allen anderen Problemen ist ja immer hartes Durchgreifen gefordert, oder? Etwas Konsequenz, bitte. Antworten
Ein Paradebeispiel gegen was die Initiative nichts ausrichten wird. Im gegenteil... der weltweite Trend der Regierungen/Staaten den unbescholtenen Bürger zu entwaffnen. Die Kriminellen waren immer bewaffnet und werden nie zu entwaffnen sein. Das vielleicht gefährliche Volk - wenn man es denn "knechtet" kann man aber an der Nase herum führen mit Beispielen 1:100'000 (Suizide, Mord) oder mehr... Antworten
Ein strenges Waffengesetz verhindert Verbrechen ? Falsch, das kann nicht funktionieren ! Verbrecher halten sich nicht an Gesetze. Wer mordet, raubt, vergewaltigt oder "seine Ehre verteidigt", läßt sich das Werkzeug nicht verbieten, das er an jeder Ecke ohne Schwierigkeiten illegal bekommt. Von solchen Gesetzen sind nur die braven Bürger betroffen. Nachdenken schadet nicht, liebe Antiwaffen-Lobby ! Antworten
Viele Leute glauben tatsächlich, dass nach einer allgemeinen Entwaffnung, so wie es eine Initiative vorsieht, die Strassen viel sicherer werden. Daran habe ich grosse Zweifel, denn die schwarz gehandelten Waffen würden weiterhin im Umlauf bleiben. Von solchen Tätern, wie im Bericht geschildert, habe ich mehr Angst, als von Veteranen, die jährlich das Feldschiessen absolvieren. Antworten
Basel
Umfrage
Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?


Lea Kretschmer
Klar, am besten bewaffnen wir uns alle bis an die Zähne und wundern uns dann, wenns wie bei den Amis herauskommt. Ein echter Cowboy trägt nen Colt und eine Smith&Wesson schlägt 4 Asse. Oder so... Antworten