Basel

«Stücki» will eigene Tramhaltestelle

Aktualisiert am 24.09.2010 15 Kommentare

Ein Jahr nach dessen Eröffnung sehen die Verantwortlichen das «Stücki Shopping» auf Kurs. Allerdings gebe es noch ein grosses Verbesserungspotenzial. Angestrebt wird unter anderem eine neue Tramhaltestelle direkt vor dem Shopping-Zentrum.

1/32 Über einen eigenen Werbebus und eine eigene Bushaltestelle verfügt das «Stücki-Shopping» bereits. Nun soll eine eigene Tramhaltestelle her.
Bild: Elena Monti

   

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Das Stücki-Areal in Basel Nord hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Das «Stücki» habe bisher über 3,3 Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnet, teilte die deutsche Betreibergesellschaft ECE am Freitag mit. 70 Prozent der Kunden stammen aus der Schweiz, 20 Prozent aus Deutschland und 10 Prozent aus Frankreich.

Mit rund 120 Läden und Gastrobetrieben auf 32'000 Quadratmetern ist das «Stücki» der grösste Einkaufstempel der Nordwestschweiz. Zum Umsatz im ersten Jahr wollte Center-Manager Jan Tanner auf Anfrage keine Angaben machen. Das Shopping-Center sei jedoch gut gestartet. Allerdings müssten sowohl der Umsatz wie die Besucherzahlen noch steigen, sagte Tanner.

Gespräche mit der Regierung

Bis ein Shopping-Center von der Grösse des «Stücki» rund läuft, dauert es laut Tanner drei bis fünf Jahre. Schrittweise werden nun bauliche Massnahmen getroffen und Anpassungen beim Angebotsmix vorgenommen. Unter anderem ist ein weiterer Eingang geplant. Verbessert werden soll auch die Erreichbarkeit des Shopping-Centers in Kleinhüningen: Angestrebt wird eine neue Linienführung der Tramlinie 14 mit einer Haltestelle direkt vor dem «Stücki».

Nach Angaben Tanners laufen derzeit Gespräche mit der Basler Regierung über dieses Projekt, das er möglichst rasch realisiert sehen möchte. Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site AG als Besitzerin des «Stücki» habe signalisiert, dass sie sich an den Kosten für die Tramerschliessung beteiligen könnte, sagte der Center- Manager. (jg/sda)

Erstellt: 24.09.2010, 13:56 Uhr

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15 Kommentare

Guenther Gassner

24.09.2010, 18:18 Uhr
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Eines der ungemütlichsten Orte, welche ich kenne. Für einen gemütlichen Bummel kommt mir das Stücki als Letztes in den Sinn. Wünsche mir, dass es nach 5 Jahren eingeht und eine coole Zwischennutzung mit Ateliers, Werkstätten, kleinen Firmen und fetten Raves entsteht. Antworten


Jost Müller

24.09.2010, 18:09 Uhr
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Späte Einsicht in Kleinhüningen. Eine Tramhaltestelle forderten die Umweltverbände als Voraussetzung für ein Einkaufszentrum dieser Grösse. Sie haben nun recht bekommen. Wie lange dauerts wohl, bis Roche mit dem Turmbau zur gleichen Erkenntnis kommt. Ein innerstädtischer Tramausbau ist somit leider nicht Ergebnis politischen Gestaltungswillens, sondern Resultat einer ungenügenden Planung. Antworten



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