Basel

Tafel stoppt Lieferungen an Villa Rosenau

Aktualisiert am 09.10.2012 39 Kommentare

Die Bewohner der Villa Rosenau erhielten umsonst Essen von der Armenspeisung. Damit ist nun Schluss.

In der Villa Rosenau leben Alternative. Sie erhielten lange Nahrung umsonst von der Schweizer Tafel. Diese Lieferungen wurden nun eingestellt.

In der Villa Rosenau leben Alternative. Sie erhielten lange Nahrung umsonst von der Schweizer Tafel. Diese Lieferungen wurden nun eingestellt.
Bild: Roland Schmid

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Die Schweizer Tafel sammelt schweizweit bei Grossverteilern und Detaillisten jährlich 3500 Tonnen ­Lebensmittel ein. Diese werden in elf Regionen gratis an soziale Institutionen wie Obdachlosenheime, Gassen­küchen, Notunterkünfte und andere Hilfswerke verteilt. Auf der Verteilerliste der Tafel stand bis gestern auch die Villa Rosenau, wo Alternative wohnen, die sich für ein Leben mit wenig Geld entschieden haben.

Die Tafel erhielt viel Kritik, nachdem die BaZ dies gestern publik machte. Viele Leser waren erzürnt und machten ihrem Ärger in den Kommentarspalten auf baz.ch Luft. Und auch die SVP meldete sich zu Wort. Die Partei forderte den Regierungsrat auf, die Subventionen für den Verein per sofort einzufrieren. Dies ist nun tatsächlich geschehen. Die Tafel habe beschlossen, die Villa Rosenau vorerst nicht mehr zu beliefern, teilte sie mit.

Wohltätige Anlässe führten zu Lieferungen

Die Entscheidung der Tafel, die Villa Rosenau zu beliefern, war vom Verein «Schwarzer Peter» mitgefällt worden. Die Villa Rosenau führe ­regelmässig und gratis «Volksküchen» durch und biete Wohnraum für «gesellschaftlich Vernachlässigte». Ebenso ­biete und erhalte der Verein einen ­Gästeraum, erklärt Rosemarie Benzinger, Leiterin der Schweizer Tafel Region Basel-Stadt und Baselland, den Entscheid. «Darüber hinaus hat es auch Studenten, die in der Villa wohnen und sich dank den Lebensmittel­spenden über Wasser halten können», so Benzinger weiter. (glw)

Erstellt: 09.10.2012, 16:23 Uhr

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39 Kommentare

Loredana Wander

09.10.2012, 18:32 Uhr
Melden 157 Empfehlung 82

Wer nicht Arbeiten geht und dem Staat nichts bezahlt,der sollte auch nicht noch belohnt werden mit gratis essen.Das ist meine Meinung,von nichts kommt nichts! Also sucht Arbeit lasst euch nicht von anderen verwöhnen,von denjenigen die hart Arbeiten müssen um ihre Steuern inkl, Lebensunterhalt bezahlen zu können,dass ist echtes leben nur härter! als in der Villa Rosenau.
E schöne Obe!
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Nicolas Baer

09.10.2012, 23:31 Uhr
Melden 122 Empfehlung 55

Jöö, gesellschaftlich Vernachtlässigte, jöö Studenten. Die sind also alle pauschal arm. Und was heisst schon Volksküche. Ein sehr naives Vorgehen beim Verein Basler Tafeln. Und das dort der Schwarze Peter mitentscheidet ist auch eine Überraschung. Volksküchen gibt es in Basel wie Sand am Meer: Soup+Chill, Gassenküche, Wallstrasse, Treffpunkte Glaibasel + Gundeli, drei Drogenanlaufstellen, Kirchen, Antworten



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