Basel

Tahrböcke lassen es krachen

Es kracht im Zoo Basel, wenn die Tahrböcke um die Gunst der Weibchen kämpfen. Zwischen Dezember und Januar ist die spannendste Zeit um Tahre zu beobachten. Sie beeindrucken dann auch mit ihrer atemberaubenden Kletterkunst.

Foto Zoo Basel

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Im Januar sind die Tahrböcke im Zoo Basel im Stimmungshoch. Unermüdlich wetteifern die beiden um die Gunst der Weibchen. Auf den Hinterbeinen laufend springen sie sich entgegen und lassen ihre Hörner aufeinander krachen. So machen sie untereinander zwar aus, wer der Stärkere ist, schlussendlich wählen aber die Weibchen, ob sie den Anwärter auch wollen. Ein Hochzeitsangebot wird notfalls auch mal mit einem unmissverständlichen Huftritt abgelehnt, wie der Zoo Basel am Donnerstag mitteilte. 

Wenn Tahrböcke Krach haben, ist das laute Hörnerschlagen weit herum zu hören. Richtig gefährlich wird die Streiterei aber selten. Es geht vor allem darum, sich gegenseitig zu imponieren. Dafür plustern die beiden ihre lange Mähne auf, in der Hoffnung den Kontrahenten durch schiere Grösse einzuschüchtern. 

Der Zoo Basel hält seit über 100 Jahren Tahre. Sie sind in den Bergen von Indien, Nepal und Bhutan relativ häufig und sind wahre Akrobaten. Keine Felswand ist ihnen zu steil, kein Sprung zu waghalsig. Die atemberaubenden Kletterkünste sind im Zoo Basel derzeit auf dem Tahrfelsen, gegenüber der Schneeleoparde zu bewundern. (rfd/pd)

Erstellt: 26.03.2010, 13:46 Uhr

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