Basel
Thomas Kessler verärgert die eigene Regierung
Von Raphael Suter. Aktualisiert am 27.01.2012 89 Kommentare
Umfrage
Thomas Kessler bezeichnet 90 Prozent der Asylsuchenden als «Abenteuermigranten» auf der Suche nach Geld, Party und Frauen. Teilen Sie diese Meinung?
Ja
Nein
1400 votes au total
Über Thomas Kessler
Thomas Kessler war von 1991 bis 1998 Drogendelegierter und von 1998 bis 2008 Integrationsbeauftragter des Kantons Basel-Stadt. In beiden Ämtern entwickelte er Strategien, die später auf nationaler Ebene übernommen wurden und die Schweizer Politik bis heute mitprägen. Seit 2009 ist er der Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im Basler Präsidialdepartement.
Als Basler Delegierter für Migration und Integration sowie Leiter der Integrations- und Anti-Diskriminierungsstelle entwickelte Kessler das Basler Integrationsmodell. Dessen Kernbotschaft: «Fördern und fordern ab dem ersten Tag – verbindlich». Es beinhaltet grundsätzlich einen proaktiven Ansatz sowie Sanktionen für integrationsunwillige Ausländer, aber gleichzeitig Begrüssungs-, Betreuungs- und Bildungsangebote vom Tag der Einreise bzw. der Geburt an. Das Basler Integrationsmodell findet in der ganzen Schweiz und im Ausland Beachtung.
Artikel zum Thema
- «Die Asylverfahren sind kafkaesk»
- Die Frau, die Obdachlosen ein Asyl bot
- 15 zusätzliche Haftplätze im Bässlergut
- «Das ist die neue Art von sozialistischem Tourismus»
- Mehr Flüchtlinge müssen unter Tag
- «Die Realität ist beinhart»
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Als «Abenteuermigranten», die «Gelegenheiten für Obdach, Essen, Geld, Party mit Alkohol und Frauen» suchen, bezeichnete Thomas Kessler, ehemaliger Basler Integrationsbeauftragter, 90 Prozent der Asylbewerber gegenüber dem Onlineportal Blick.ch. In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» hatte der Leiter der Basler Kantons- und Stadtentwicklung die Asylverfahren zuvor als «kafkaesk» betitelt.
Auf Facebook kommentierte sein Vorgesetzter, der grüne Regierungspräsident Guy Morin, Kesslers Aussagen mit offenbarer Freude: «Es ist toll, wenn Chefbeamte unseres Kantons als Experten zu Bundesthemen gefragt sind.» Diese Meinung teilte das Regierungskollegium allerdings nicht. An der Sitzung vom Dienstag war das nicht abgesprochene Vorpreschen von Thomas Kessler deshalb ein Traktandum.
Ungewöhnliches Vorgehen
Der Vizestaatsschreiber und Mediensprecher der Regierung, Marco Greiner, bestätigte der BaZ, dass der Regierungsrat über Kesslers provokative Aussagen diskutiert hat, ohne allerdings einen Beschluss zu fassen. Deshalb wolle er zum Inhalt der Diskussion auch nichts weiter sagen. Das mediale Vorgehen Kesslers bezeichnete Greiner aber als «ungewöhnlich», weshalb die Sache überhaupt im Regierungsrat erörtert worden sei.
«Das Thema war nicht der Inhalt der Aussagen, sondern das Vorgehen», erklärte Marco Greiner. Aus der Regierung heraus war zu erfahren, dass sich einzelne Mitglieder sehr über die eigenwillige Informationspolitik von Kessler geärgert haben und von seinem Chef Guy Morin eine härtere Führung seines Präsidialdepartementes forderten. Dass sich ein Chefbeamter so weit aus dem Fenster lehne, sei schlicht inakzeptabel.
«Verstimmung» in Bern
Auch im Bundeshaus wurden die Äusserungen Kesslers nicht gut aufgenommen. Die Informationschefin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, Christine Stähli, wollte die Aussagen von Thomas Kessler nicht kommentieren, betonte aber, dass sich das Departement in Basel nicht beschwert habe. Der Vorsteher des Departementes für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, Christoph Brutschin, sprach hingegen von einer «gewissen Verstimmung in Bern». «Ich bin mir nicht sicher, ob Thomas Kessler wusste, was er mit seinen Aussagen auslöst», meinte Brutschin. Er selber fände es sinnvoll, wenn solche Aussagen zuvor abgestimmt würden.
«So zugespitzt hätte ich die Problematik selber nicht formuliert», sagte der SP-Regierungsrat. Die Forderung, dass der Bund alles daran setzen müsse, damit die Verfahrensfristen kürzer werden, sei aber richtig. Thomas Kessler fordert unter anderem auch drei neue Empfangszentren «im grenznahen Gebiet». Da liegt es auf der Hand, dass Basel – wenn die Idee schon von hier kommt – ebenfalls in die Pflicht genommen wird. Christoph Brutschin betonte jedoch, dass sich Basel mit dem Bund bereits solidarisch gezeigt und neben dem Bässlergut auch eine zusätzliche Zivilschutzanlage zur Verfügung gestellt habe. «Wir haben die nötigen Schritte unternommen, jetzt liegt der Ball bei den anderen», meinte Brutschin.
Jetzt schweigt Kessler
Bemerkenswert ist, dass sich Thomas Kessler und nicht etwa die zuständige Leiterin der Fachstelle Diversität und Integration im Präsidialdepartement, Nicole von Jacobs, zur Asylproblematik verlauten lässt. Auf Anfrage der BaZ stellt sie sich jedoch ebenfalls hinter Kesslers Meinung. Der frühere Grüne im Zürcher Kantonsrat Kessler gilt als Medienprofi, der sogar seine Fotos autorisieren lassen will, bevor sie veröffentlicht werden. Kessler dürfte sich über die Tragweite seiner Aussagen sehr wohl bewusst sein, vor allem wenn er sie über nationale Medien wie den «Tages-Anzeiger» und den «Blick» verbreiten lässt.
Regierungspräsident Morin erklärte gestern der BaZ, er habe das «Tages-Anzeiger»-Interview vor der Veröffentlichung gesehen: «Inhaltlich hat er damit den Nagel auf den Kopf getroffen.» Thomas Kessler sei ein ausgewiesener Fachmann in Asylfragen und er habe hier ein Thema angesprochen, das die Schweiz bewege. Morin stellt sich hinter die Kernaussagen Kesslers: «Ich selber würde das Wort Abenteuermigranten nicht gebrauchen und mich vielleicht etwas diplomatischer ausdrücken, aber es ist wichtig, dass dieses Thema nun mal auf den Tisch gekommen ist. Wenn es darum geht, ein Tabu pointiert zu brechen, habe ich nichts dagegen.»
Thomas Kessler hat sein offensichtliches Ziel erreicht: Dank seinen provokativen Interviews gilt der ursprüngliche Agronom nun plötzlich als einer der profiliertesten Schweizer Migrationsexperten. Zu den Reaktionen in Basel selber mag er allerdings keine Auskunft geben. Der sonst gar nicht medienscheue Kessler liess gestern über die Informationsbeauftragte im Präsidialdepartement verlauten, er wolle sich nicht mehr zur Sache äussern und stehe für keine weiteren Fragen zur Verfügung. (Basler Zeitung)
Erstellt: 27.01.2012, 07:59 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
89 Kommentare
Kein Wunder sind die "Regierungen" verstimmt. Da kommt einer und macht ihnen Feuer unter den Hintern, das schlimmste Scenario, das Beamten passieren kann. Mit Kessler hat endlich einer der es wissen muss Klartext geredet und zwar so, dass sich die Regierung endlich zum Arbeiten aufraffen muss/müsste! Antworten
Ich versteh den Applaus für die sehr sehr späte Erleuchtung von Herrn Kessler nicht ganz.
Sollte Herr Kessler eines Tages genug haben vom Staatsdienst, empfiehlt sich eine Tätigkeit in der Werbung oder sonst bei den Medien. Aber hauptsache irgendwas im Scheinwerferlicht.
Antworten
TK hat wohl polemisiert. 90%? Das ist ganz klar falsch. Aber die Diskussion ist lanciert, und das ist gut so. Zudem ist die Aufzählung fraglich. Dass 90% ein Dach über dem Kopf, Essen, und vielleicht Geld und Arbeit suche, ist vorstellbar. Sie haben das in Ihrem Heimatland nicht. Die Asylverf. sind dazu da, um das festzustellen! Diese müssen beschleunigt werden. Basel ist offen für ein nes Zent. Antworten
Thomas Kessler spricht die Wahrheit und riskiert dabei seinen Job. Adrian Strässle, Ex-Mitarbeiter und Team-Leiter des Migrations-Amtes St. Gallen, verlor durch seine wahrheitsgetreue Berichtserstattung seine Stelle beim Kanton St. Gallen. Man lese dazu das Interview in den Obersee Nachrichten vom 24.11.11. Mit solchen Reaktionen verliert unser Staat seine Glaubwürdigkeit. Antworten
Seltsam, dass der ex-Drogendelegierte und ex-Migrationsdelegierte Kessler in seinen Ansichten plötzlich über Nacht eine 180 Grad Kehrtwende macht. Und seltsam, dass ausgerechnet Guy Morin als einziger Regierungsrat Lob ausspricht. Soll damit vielleicht der Wahlkampf für's Regierungspräsidium lanciert werden ? Nur so ein Gedanke ... Antworten
Richtig erkannt. Es kesselt Kommentare. Und das ist gut so. Es entzieht sich jeglicher Logik und gesundem Menschenverstand, wenn jemand wie Herr Kessler seine Meinung nicht ohne Absprache mit dem ges. RR äussern darf. Es gibt eine freie Meinungsäusserung und Pressfreiheit. Nur weil die Wahrheit unbequem ist., sollte man sie verschweigen?!? : Wer den Weg der Wahrheit geht geht den Weg alleine. Antworten
Man muss sich die Zahlen vor Augen führen. Nehmen wir mal in den letzten 10 Jahren einen niedrigen Durchschnitt von 25 Tausend Asylanten an. Zusammen ergäbe das etwa die Einwohnerzahl der Stadt Zug.Jedes Jahr! Diese Menschen müssen alle versorgt werden. Man rechne. Blieben jedes Jahr, die letzten 10 Jahre, nur 10 Tausend in der Schweiz, ergibt das eine Stadt wie Winterthur. Man rechne erneut. Antworten
Nachdem es zur Zeit für die Rechten schon ziemlich ungemütlich geworden ist, pfeifft nun langsam auch den Linken ein Orkänchen um die Ohren. Find ich gut! Es besteht eine leise Hoffnung, dass nun endlich die zahlreichen Baustellen angegangen werden. Antworten
Jeder vernünfting Denkender Mensch weiss doch dass T.Kessler absolut recht hat. Wen wir aber einen Bundesrat haben der die bestehenden Asylgesetze konsequent umsetzt wird er von unserem Parlament abgewählt.Somaruga macht nur dass was die Mehrheit der Parlamentarier von SP GRüNEN CVP BDP wollen nämlich die CH vollstopfen mit Asylsuchenden.Wen sie etwas anderes macht wird auch sie abgewählt. Antworten
Herr Hein das kann ich ihnen ganz genau Sagen.Die Asylindustrie vernichtet im Jahr 2Milliarden Steuergelder.Da verdienen sich Tausende eine goldige Nase da ist jeder herzlich willkommen.Das wissen und nutzen die Schlepper- banden.Übrigens ich wohne 10 Monate im Jahr in Kroatien da gibt es keine Asylplage ist schon komisch oder?
Sie bleiben aber die Antwort schuldig, wieso es überhaupt zu der Asyl ansuchenden Plage(?) kommen kann, ist doch die Schweiz von sicheren Ländern umgeben.
Herr Kessler hatte endlich den Mut,öffentlich zu machen,was man schon lange weiss.Wenn Bern,Kreis +Co. verstimmt sind,ist dies egal.Die meisten Parlamentarier sollten sofort ausgewechselt werden. BR SS will noch mehr Zeit!!! Zudem einmal dies und einmal das, weiss weder ein noch aus! Solche Kaderleute werden in der Privatwirtschaft in die Wüste geschickt,in Bern schlafen sie bezahlt noch 10Jahre! Antworten
Bravo Herr Kessler. Endlich jemand der das Problem auf den Punkt bringt und nicht um den Brei herumredet.
Ich hoffe, dass Sie demnächst eine Einladung vom SF (Arena oder Club) bekommen. Bitte lassen Sie sich nicht
unterkriegen. Gratulation auch an Herrn RR Morin für seine Ehrlichkeit.
Antworten
An die Basler Regierung; Mitenand goots besser! Ganz offensichtlich ist man sich in der Regierung nicht einig, wie man das Thema anzugehen hat. Herr Kessler mag vorgeprescht sein. Wenn aber die Regierung immer einen Schritt nach hinten geht um der Diskussion auszuweichen, kann das auch nicht zur Lösung des Problems führen. Ob sich die Regierung das Umfrageresultat anschaut? Des Bürgers Meinung. Antworten
Auch hier, zitieren Sie doch bitte die Stellen, wo "alle in die Welt hinaus bellen". Ich lese für die Kernaussagen von Kessler nur Zustimmung, ob Morin oder gar von Jakobs. Ich weiss nicht, was Sie lesen.
Herr Kessler sagt schlicht und einfach die Wahrheit,was offenbar einigen gnädigen Damen und Herren in Bern und Basel nicht in den Kram passt.Eine unheimliche classe politique diffamiert jeden,der es wagt,den Deckel des stinkenden Häfeli Asylpolitik ein wenig zu lüften. qui bono? Unsere Demokratie bewegt sich seit einiger Zeit in eine bedenkliche Richtung. Antworten
Interessant, gehört doch Herr Thomas Kessler eher dem Linken Spektrum und nicht irgendeiner bürgerlichen Ideologie an. Um so mehr muss dieser Äusserung Beachtung geschenkt werden und geben den SVP-Exponenten, die seit Jahren, seit Jahren auf diese Missstände aufmerksam machen in allen Belangen Recht.
Dies bestätigt, dass es umgehend eine Umkehr in der Asypolitik wie auch in der Regierung braucht.
Antworten
@ Meier: Seit Jahren schiebt die SVP jedes erdenkliche Problem den "Asylanten" zu. Die Problematik die Kessler anspricht besteht aber noch nicht seit Jahren. Differenzierte Aussagen eines Kenners bewirken in der Tat mehr als pauschalisierende Verunglimpfungen. Und nein, Kesslers Aussagen geben den SVP-Exponenten nicht in allen Belangen recht.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer oder anderst gesagt, macht Einer von der SP mal die Augen auf gibt das noch lange keine Hoffnung.
Das Problem ist, dass das, was im Rahmen der Einwanderungspolitik behandelt werden sollte, als Asylpolitik verstanden wird. Die meisten Fälle könnten wahrscheinlich unmittelbar und pauschal (entspr. der Herkunftsländer) beurteilt werden. Anstelle einer nachhaltigen Entwicklungshilfe versucht man, durch die Pflege der angeblich humanitären Tradition ("Das Boot ist voll") das Gewissen zu beruhigen. Antworten
Au weia - da hat ein echter Fachmann den schönredenden Politikern ganz prächtig in ihre Ignoranz gepinkelt, und dabei vielleicht sogar ein paar Ideologien getroffen. Kein Wunder, regen sich da einige Politiker auf; es heisst ja nicht vergebens: "getroffene Hunde jaulen"! Zur "Reaktion" in Basels Regierung sei angemerkt, dass für einmal undiplomatisch klare Worte längst überfällig waren! Antworten
Schade ist, dass diese nicht von den Politikern kamen. Das mündige Volk ist nicht blöde und darf ehrliche Beurteilungen von den Volksvertreter erwarten und kann auch mit diesen umgehen. Es ist peinlich für die Poliker, dass Herr Kessler sich äussern musste. Der Beweis ist, dass sich hier kaum einer aufregt. Warum auch. Eine saubere Analyse und kein Aufruf zum Fremdenhass und alle ernst genommen.
Herr Kessler mit Ihrem Interview resp. Ausführungen haben Sie einen nächsten Schritt an Transparenz in der verschlafenen Thematik eröffnet. Dass Bundesbern sowie rot-grünen Träumer darüber nicht erfreut sind, war Ihnen sicherlich bewusst, muss Sie aber nicht stören, da diese sowieso es nicht Wahrhaben wollen. Besten Dank für diesen wichtigen Schritt !! Antworten
@Meister: haben Sie den Artikel oben gelesen und verstanden? Guy Morin gibt Kessler inhaltlich recht. Christoph Brutschin nervt höchstens die Art der Kommunikation, aber nicht der Inhalt. Wie kommen Sie also darauf, dass die linke Regierungsmehrheit das Ganze nicht wahrhaben will? Bundesbern ist hingegen stramm bürgerlich regiert - da fehlen Lösungsansätze komplett.
Anfänglich habe ich das Interview von Herrn Kessler sehr gewagt empfunden, aber Inhaltlich hat er recht.
Herr Brutschin soll die Kompetenz, Verantwortung und Aufgabe dort belassen wo sie hingehört, d.h bei Herrn Kessler. Dass man nicht alles absprechen kann, erachte ich in diesem Fall als überflüssig.
Antworten
Ganz klar, dass den rot-grünen Träumern in Basel die Aussagen des Herrn Kessler so gar nicht gefallen! Endlich jemand der aufrichtig sagt was Sache ist. DANKE dafür Herr Kessler und weiter so! Genug ist genug und fertig mit verschweigen und schönreden und wegschauen..... Antworten
Wo steht das eigentlich, dass die Aussagen nicht gefallen? Guy Morin kommentiert die Aussagen mit Freude ("Inhaltlich hat er den Nagel auf den Kopf getroffen") und diskutiert wurde nicht über den Inhalt der Aussagen sondern die Vorgehensweise. Also nochmal, wo steht dass es den "rot-grünen Träumern" nicht passt? Bitte nicht einfach nur die Überschrift lesen!
Und er scheint mit seinen Äusserungen einen sehr wunden Punkt getroffen zu haben! Nur so ist das mediale Aufheulen zu erklären! Schlussendlich hat er ja nur klar gesagt, was ohnehin schon längst alle wissen, die sich ernsthaft und ohne Vorurteile mit dieser Thematik befasst hatten....
Da braucht es anscheinend sehr wenig, um zum profilierten Migrationsexperten gekürt zu werden. Offensichtlich genügt es, wenn man mit Hau-Ruck-Schlägen die Lufthoheit über den Stammtischen gewinnen kann. Differenzierte Problemanalyse und konkrete Lösungsvorschläge sind dazu nicht notwendig. Aber es ist immerhin wiederum ein Beitrag zur gezielten, medialen Selbstvermaktung. Antworten
Herr Kunz-Torres, als ehemailiger Integrationsbeauftragter weiss Herr Kessler ganz genau von was er spricht. Ihr Kommentar - es sei mir erlaubt zu sagen - geht wohl eher in die von Ihnen zitierte Kategorie der "Hau-Ruck-Schläge".
Es ist schon beschämend, wenn jemand wie Herr Kessler das Kind einmal beim Namen nennt so an den Pranger gestellt wird. Gratulation Herr Kessler für ihren Mut! Meist ist die Wahrheit unbequem, deshalb eckt man damit an. Mit andren Worten *Wer den Weg der Wahrheit geht, geht den Weg alleine* ! Warum kommt mir das so bekannt vor? Antworten
Die Worte von Herrn Christoph Brutschin: "Er fände es sinnvoll, wenn solche Aussagen zuvor abgestimmt würden" ist eigentlich nichts anderes als ein Maulkorb. Herr Kessler kennt die Szene und die Dinge beim Namen nennen ist Voraussetzung um Lösungen zu finden. Antworten
Da nennt Herr Kessler das Problem beim NAMEN und wie wird's quitiert? Und dass die Schlafies in Bern auch noch aufschreien ist ja wohl klar. Mit ZIVILCOURAGE ist es in unserem Lande leider nicht weit her, da wird nur herumgehackt und die Verantwortung weit, sehr weit weitergeschoben. Antworten
Endlich, endlich ist Herr Kessler einsichtig geworden!!!! Gratulation! Unsere Regierungsräte sollten bei sich zu Hause solche Abenteuermigranten beherbergen und persönlich finanziell für diese Leute aufkommen! oder ihr Domizil wechseln und in die Nähe dieser Aufnahmezentren umziehen. Es kann und darf nicht wahr sein, dass unsere Regierungsräte so blauäugig sind. Antworten
ihr tun ist ein volltreffer Thomas Kessler , jetzt müssten eigentlich unsere ewigen gutmenschen und die anderen schlafmützen endlich aufwachen und s o f o r t mit ausweisung dieser abenteuermigranten endlich beginnen wie es vom gross des volkes längst verlangt wird . . . . . zämme ! Antworten
@S. Liatowitsch: Das ist gut so, wenn Agronome bei der "Feldarbeit" auch autonom sein können.
Es ist zu hoffen, dass alle diejenigen, die sich da jetzt wehren, den Artikel des Interviews vom Tagesanzeiger auch wirklich gelesen haben und nicht einfach so nachplappern. Wo er recht hat, hat er recht - er hat ja auch recherchiert. Aber klar, dass solche Aussagen einem Teil der tollen Basler Regierung nicht passen, aber das darf man nicht laut verkünden. Antworten
Ich habe diesen Artikel sogar zuerst auf ausländischen Seiten gelesen, mit dem Link zur BAZ! Dort ist man verwundert, dass in der Schweiz ein Grün/Roter so einen ehrlichen Kommentar abgeben darf.
Herr Kessler wurde von der lange ignorierten Realität eingeholt, seine Arenaauftritte pro Integration sind noch in bester Erinnerung und nun sieht er ein dass Basel nicht nur 34% Ausländeranteil sondern auch ein gewaltiges Asylantenproblem hat. Wir im 4055 "freuen" uns schon jetzt auf die 50 Asylanten im Felix-Platter Spital welche ja laut Amt "mental schwer geschädigt" sind. Antworten
also ich stehe nicht hinter thomas kessler. die migranten (ob abenteuer oder normal) stören mich überhaupt nicht. hatte noch nie probleme mit den. von einer multikulturellen stadt profitieren alle, auch die die eigentlich dagegen sind. nur wissen es sie noch nicht. Antworten
Daniel Wahler - und wer bringt das geld in's zirkuszelt - wir - die steuerzahler - und an herrn kessler nochmals vielen dank für seine offenheit - doch ich bin überzeugt dass die verantwortlichen und zuständigen nichts unternehmen - jetzt wird noch gewartet und nicht gehandelt -
Solche Kommenater sind das Ergebnis,wenn man sich die ganze Zeit im Zirkuszelt und nicht auf der Strasse aufhält.....
bravo und danke hr kessler - ich hätte einen vorschlag - alle ankommenden sofort ein paar stiefel - mütze und regenschutz - dann ab in den wald und die eigene mahlzeit und die gewünschten zigaretten abarbeiten - nach 9 std zur schlafstelle - keine kohle / pc / geld + Zigi - ihre heimat wird sicher mit dem eigenen natel informiert - bin überzeugt die meiden die schweiz und notfälle hätten platz !! Antworten
Und so hat man - wohlgemerkt im Lande der totalen Meinungsfreiheit - jemanden mit Druck von Obenz um Schweigen gebracht, der mal endlich die Zivilcourage hatte, das Problem beim Namen zu nennen. Klar, das das im "grünroten und überfremdeten Basel" nicht gut ankommt. Antworten
Was Kessler heute im BaZ Artikel festhält, gilt schon seit den Balkankriegen, leider getraute sich damals niemand so deutlich und öffentlich darüber zu schreiben. Dass Thomas Kessler sich erst jetzt via Medien dazu äußert wundert mich, da er bereits als Drogendelegierter mit dem Basler largen, großzügigen und mutlosen Umgang mit Asylanten konfrontiert war. In der Basler Bevölkerung darf man das Problem nur hinter vorgehaltener Hand ansprechen. Mir scheint, weder der Grosse Rat noch die Regierung unternimmt ernsthaft etwas, um im Asylwesen rasch und effizient handeln und entscheiden zu können. Deshalb werden wir leider noch lange Zeit Missbrauch des Asylrechts registrieren müssen bis endlich Lösungen auf dem Tisch liegen. Antworten
diesmal stimme ich mit Thomas Kessler absolut überein. In diesem Thema kennt er sich bestens aus und redet Klartext. Offenbar stören sich die Politiker und Mainstream Höseler daran. Im Zeitalter der Lügen, wo nur noch abgestimmtes Bla Bla Geschwafel die Gedanken der mündigen Bürger verwässern soll , sind solche Leute wie Kessler und deren direkten Aussagen wohltuenedes Balsam. Antworten
Danke Herr Kessler, endlich haben Sie mutig den Kreis durchbrochen, welcher in Bern und Basel stets möglichst undurchdringlich bei diesem Thema gezogen wurde !
Das Sie sich durch diese mutigen Aussagen in dieTinte gesetzt haben, ist klar, aber genau das zeichnet Sie jetzt aus, es ist auch sehr verständlich, dass Ihnen mal der Kragen geplatzt ist !
Es ist immer schwer, die Wahrheit zu ertragen !!!
Nur die Umfragewerte anschauen: Wir stehen hinter Ihnen Herr Kessler!!! Endlich Klartext, welcher wieder im Basler Regierungsrat unbeachtet versandet. Wenn schon Spezialisten die Sachlage so klar äussern, wird das Thema langsam aber sicher brenzlig. Unsere Politiker wie Frau Somaruga gefährden den Volksfrieden und nehmen in Kauf, dass das Volk die Sach in die Hand nimmt. Antworten
He Leute , jetzt kommt doch endlich mal auf die Welt, werdet wach. Was Kessler gesagt hat stimmt zu 100 %. Alle die das nicht wahrhaben wollen, sind den Tatsachen gegenüber blind. Solche Abenteuermigranten müssen ohne langes Verfahre wieder zurück geschickt werden. Wir haben genug zu tun mit den echten Migranten, die es verdienen in der CH Schutz zu finden. Antworten
Herr Kessler ist ein blöder Schwätzer, der sich nur profilieren und wichtig machen will, um dadurch seine Unfähigkeit zu kaschieren. Seine Funktion in der Stadt ist gleich null, absolut unnötig und sein Job gehört ersatzlos gestrichen. Solcher Steuerfresser Positionen sind gänzlich unnötig. Antworten
Herr Haegelei, der grösste Steuerfresser ist der Stadtpräsident, diese Position ist wirklich überflüssig ! Er wäre lieber ein praktizierender Arzt geblieben, dann hätte er wirklich etwas sinnvolles für die Steuerzahler tun können. Eigentllich ist es sehr schade, dass ein Arzt, der ein sehr langes Studium braucht um das Arztdiplom zu erhalten in die Politik wechselt !
Die eigene Unfähigkeit markiert man am besten, wenn man andere Menschen derart beleidigt, Herr Haegele, Sie sollten sich schämen !
Herr Haegele, man muss sich - wenn man Ihren Kommentar liest - schon fragen, wer hier ein "blöder Schwätzer" ist....aber aus der Rot/Grünen-Küche kann ja nichts besseres kommen...
Warum Herr Haegele gleich Herrn Kessler beleidigen, wenn er die Wahrheit sagt ?
Abenteurermigranten ist gut. Aber leider sind es keine Migranten. Es sind nur Abenteurer!!! Ich habe genug von diesen Typen, die jetzt jahrelang durchgefüttert werden und dann irgendwann als "nicht-rückführbar" hier bleiben können und weiter - wie Kessler sagt - saufen, grölen und noch viel Schlimmeres tun. Antworten
Die Wahrheit ist für viele Tröpfe wie starker Wein für schwache Köpfe.
ich gratuliere Herr Kessler für seinen Mut die Sache beim Namen zu nennen. Dass sich Herr Morin dazu diplomatischer äussern möchte zeigt etwas Einsicht nur nützt die Diplomatie bei dieser Misere wie die Geschichte zeigt rein gar nichts.
Joh.scheu
Antworten
Herr Kessler kann zwar gut kritisieren, aber zur Lösung der Probleme nichts beitragen! Diese Aktion ist schlicht provokativ! Oel ins Feuer giessen! Kein Kanton will ein Zentrum, wie in Holland! Das wäre die beste und schnellste Lösung! Ueberall wird protestiert, wir hätten genug Armeeunterkünfte! Seit März11 wartet das BFM auf die versprochenen Anlagen! Eine Schande! Antworten
Wow, was für eine Erkenntnis von Herr Kessler!
Mediengeilheit ist doch was schreckliches. Kesslers Schwenker kommt, als es gar nicht mehr anders geht. Er findet auf alles eine Antwort. Egal ob Asyl, Drogen oder Stadtentwicklung.Teiweise halt etwas spät. Mehr handeln und weniger Blick-Schlagzeilen wären sicherlich hilfreicher.
Antworten
Es stimnmt, dass Kessler mit seinen Aussagen Recht hat. Doch es kann nicht sein, dass er als "Chefbeamter" sich in diesem Sinne äussert. Unverständlich ist, dass sein Vorgesetzter Morin dieses Vorgehen duldet. Damit beweist Morin eindrücklich, dass er die Führungsverantwortung in seinem Departement nicht wahrnimmt und dort Jeder und Jede macht, was er/sie will... Das kann es sicher nicht sein! Antworten
Herr Buschweiler, wir leben in einem freien Land mit Meinungsfreiheit. Würde Morin zuerst öffentlich bekannt geben, dass "seine" Beamten sich nicht äussern dürfen, so wäre ihr Aufschrei wohl auch gegeben. Jenny von der SVP darf auch eine abweichende Meinung haben. Oder Bastien G. von den Grünen. Das macht doch unsere Demokratie so einzigartig. Seien sie stolz darauf.
Die Wahrheit ist ein selten Kraut, noch seltner wer sie gut verdaut. Gilt auch für Regierungsräte, speziell linke und grüne
Kessler nennt nur das Kind beim Namen was 99% der Nordafrikaner betrifft! Und da diese auch noch einen enormes Defizit an Benehmen haben, muss Klartext geredet und gehandelt werden. Schade, dass Kessler nun anscheinend über seinen eigenen Mut gestolpert ist. Es braucht diese kritischen Stimmen aus allen Richtungen. Aber genau so das vernünftige Augenmass beim Rest. Denkt an Tibet und so. Antworten
Der Inhalt wird nicht abgesprochen sondern nur die Vorgehensweise.Ich nehme an, dass die Behörden schon lange auf diesen Missstand aufmerksam gemacht wurden aber nichts geschah. Indem Herr Kessler nun diesen Schritt an die Öffentlichkeit und ohne das Amen der Obrigkeit gewagt hat, müssen nun die Politiker in der ganzen Schweiz der Realität in die Augen sehen. Bravo, gut gemacht Herr Kessler! Antworten
Thomas Kessler drückt das aus, was auch viele Menschen aus der Mitte der Gesellschaft schon lange sehen: Das Asylrecht, welches geschaffen wurde, um politisch verfolgten Flüchtlingen einen sicheren Ort zu bieten, wird von diversen Asylbewerbern missbraucht. Was ist die Folge? Der Flüchtlings-Status kommt unter Druck in einer Art 'Sippenhaft'. Die Fehler sind nun rasch und unbürokratisch zu lösen. Antworten
Basel
- 15:53Für die Steuererklärung bleibt nur wenig Zeit
- 11:58Gemeingefährlicher Straftäter darf nicht verwahrt werden
- 09:55Grippewelle hat die Region erreicht
- 09:42Von Auto blieb nur verkohlte Karosserie übrig
- 07:27Novartis stoppt ihre Freiwilligen im Elsass
- 13:11Die Bayern-Fans sind voll auf Sieg eingestellt

Bitte warten

Angemeldet mit Facebook