Unterschiedlicher Erfolg beim Kampf gegen Littering im Kleinbasel
Aktualisiert am 08.02.2010 3 Kommentare
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Das Pilotprojekt «Reinigung der Umgebung» sah vor, dass 12 Betriebe in der Greifengasse und der Unteren Rebgasse einen bestimmten Perimeter der Allmend sauber halten. Zudem sollten sie ab 14 Uhr die Abfalleimer leeren. Rund die Hälfte der Betriebe habe diesen Auftrag «vorbildlich» erfüllt, teilte das Basler Amt für Umwelt und Energie am Montag mit.
Weitere Geschäfte einbinden
Andere Betriebe hätten die Abfalleimer eher selten geleert. Oft seien viele Kunden im Laden gewesen und die Angestellten hätten keine Zeit gehabt, um diesen Auftrag zu erfüllen.
Der ursrpünglich auf ein Jahr befristete Versuch werde weitergeführt, wobei die Stadtreinigung wieder die Abfalleimer leere. Die Sauberhaltung der Allmend wollen die Geschäfte weiterhin während den Öffnungszeiten übernehmen. Zudem sollen weitere Geschäfte ins Vorhaben eingebunden werden.
Das Projekt ist eine von fünf Massnahmen, die im Rahmen der so genannten Basler Litteringgespräche ausgewählt wurden. An diesen beteiligen sich Grossverteiler, Take-away-Betriebe, der Gewerbeverband Basel und das Amt für Umwelt und Energie. (dis/sda)
Erstellt: 08.02.2010, 11:27 Uhr
3 KOMMENTARE
Vor allem Getränke-Büchsen und -Flasche - aber auch VerEsswaren Verpackungen sollten mit einem Pfand belegt werden, dann wird schon ein Grossteil davon verschwinden. Weggeworfene Behälter werden von gewissen Leuten rasch eingesammelt (sogar aus Abfall-Behältern) und in Geld umgewandelt. So geschehen in New York. Seither sieht man kaum mehr Büchsen und Flaschen herumliegen.Warum nicht auch hier?
So lange nur symbolische Bussen verhängt werden, wird sich nichts ändern. Ich hätte da ein kalifornisches Rezept: Man stecke die erwischten Schmutzfinken Samstags/Sonntags in ein grelles oranges Arbeitskleid und lasse diese unter Aufsicht die Strassen und Plätze in der Stadt reinigen. Von mir aus kann man sie auf dem Rücken auch noch mit einem Schriftzug "ich bin ein Schmutzfink" kennzeichnen . .
Statt Kleinbasel vom Müll sauberzuhalten, könnte man den Stadtteil auch von den müllverursachenden Personen freihalten. Z.B. diese drei Schülerinnen die am Claraplatz auf ein Tram warteten, sich zu wichtig waren zwei Meter(!) weit zum Abfalleimer hinter ihnen zu laufen und stattdessen die Plastikverpackung von einem Überraschungsei auf den Boden fallen liessen.
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