Basel

Vandalen-Attacke auf Basler SVP

Von Steve Last. Aktualisiert am 24.02.2016 58 Kommentare

In der Nacht auf Mittwoch wurde das Parteisekretariat der SVP Basel-Stadt von Unbekannten äusserlich verwüstet. Die Vandalen schlugen mehrere Scheiben ein und versprayten eine Wand.

Beschädigte Scheiben und eine Sprayerei, das ist die Bilanz der Vandalenattacke auf das SVP-Parteisekretariat.

Beschädigte Scheiben und eine Sprayerei, das ist die Bilanz der Vandalenattacke auf das SVP-Parteisekretariat.
Bild: zvg

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In der Nacht auf Mittwoch wurde das Parteisekretariat der SVP Basel-Stadt von unbekannten Vandalen heimgesucht. Nach Angaben der Partei sind mehrere Scheiben der Liegenschaft in der Kornhausgasse beschädigt worden. Zudem wurde eine Wand mit einem Slogan gegen die SVP versprayt. Die Partei führt die Attacke auf das Ringen um die Durchsetzungsinitiative zurück. «Die Gegner der Initiative trifft eine Mitschuld», sagte Parteipräsident Sebastian Frehner auf Anfrage. Diese hätten den Wahlkampf eskalieren lassen.

Derweil ruft die SVP die Gegner zur «Mässigung» und mehr «Toleranz gegenüber Andersdenkenden» auf. Sie beruft sich dabei auf die «Stärke des schweizerischen Systems», laut welcher man anderen Meinungen mit «Anstand und Respekt» gegenübertreten sollte. Die Situation empfindet Frehner als «bedenklich». Man werde sich in Zukunft Gedanken machen müssen, wie man die Sicherheit gewährleisten kann.

Da die SVP in der Liegenschaft nur eingemietet ist, dürfte der Schaden für sie nur symbolischer Natur sein. Der Hausbesitzer ist das eigentliche Opfer.

Kein isolierter Vorfall

Es handelt sich dabei nicht um den ersten Vandalenakt gegen die SVP in der Region. Bereits vor den National- und Ständeratswahlen im vergangenen Herbst waren Wahlplakate der Baselbieter SVP Opfer von unliebsamer Dekoration mit Konfitüre und Federn geworden.

Ebenfalls Ziel einer Attacke war im vergangenen November der Muttenzer EVP-Gemeinderat Thomi Jourdan. Damals ging es um den umstrittenen Bau einer Mobilfunkantenne. Unbekannte hatten einen Stein durch die gläserne Eingangstüre in Jourdans Wohnzimmer geworfen. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.02.2016, 14:38 Uhr

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58 Kommentare

Thomas Jauslin

24.02.2016, 15:29 Uhr
Melden 347 Empfehlung 43

Schade, wenn man mit Vandalismus und Schachbeschädigung auf sich aufmerksam machen muss. Starke Menschen können das mit eigenen Worten. Es ist ja bekannt, dass linksautonome Kreise lieber Straftaten begehen. Ein Zeichen von wenig Intelligenz. Antworten


Alain Surlemur

24.02.2016, 15:36 Uhr
Melden 324 Empfehlung 48

Gewisse Kreise, die der SVP Intolleranz vorwerfen, zeigen ihr wahres Gesicht.
Alle Meinungen die nicht ins verqueere Weltbild dieser radikalen Linken passen müssen unterdrückt werden, koste es was es wolle. Straftaten sind das passende Mittel, ist ja für den "Guten Zweck".
Antworten



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