Basel

Versuch gestartet: Poller sollen Innenstadt sperren

Aktualisiert am 04.01.2016 60 Kommentare

Mit einer am Spalenberg installierten Pilotanlage soll während eines Jahres getestet werden, ob sich die Poller-Systeme dazu eignen, die Zufahrt in die Innenstadt zu regeln.

Poller gegen den Verkehr: Das Basler Bau- und Verkehrsdepartement will ein Jahr lang prüfen, ob die Anlagen dazu geeignet sind, die Zufahrt zu regulieren.

Poller gegen den Verkehr: Das Basler Bau- und Verkehrsdepartement will ein Jahr lang prüfen, ob die Anlagen dazu geeignet sind, die Zufahrt zu regulieren.
Bild: zvg

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Am Montag wurde ein einjähriger Pilotversuch mit Pollern am Spalenberg gestartet, die dort die Zufahrt in die Kernzone der Innenstadt regeln sollen. Dies teilte das Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) gleichentags mit. Die Anlage auf Höhe der Rosshofgasse besteht aus einer Bediensäule und fünf 60-Zentimeter-Pollern, wovon zwei elektrohydraulisch im Boden versenkt werden können. Zufahrtsberechtigte können die Poller mittels QR-Code auf ihrer Bewilligung senken oder via Gegensprechanlage die Polizei kontaktieren, die die Poller von der Zentrale aus steuern kann.

Montag bis Samstag von 5.00 bis 11.00 Uhr erfolge der Güterumschlag bewilligungsfrei, wie in der ganzen Innenstadt. Induktionsschlaufen im Boden sollen Fahrzeuge erkennen und die mechanischen Sperren automatisch senken, hiess es weiter. Ausserhalb der Güterumschlagszeiten müssen Anwohnerinnen und Anwohner und weitere Berechtigte mittels QR-Codes auf ihrer Zufahrtsbewilligung die Poller senken. Die QR-Codes sollen von einem in der Bediensäule der Polleranlage integrierten Lesegerät erkannt werden. Die Bediensäule sei zudem mit einer Sprechfunktion ausgerüstet. Sowohl die Polizei als auch die Rezeption des Hotels Teufelhof können die Sperre öffnen. Die Rettungsdienste bedienen die Poller mittels Funksender oder wie die Stadtreinigung mit einem Schlüssel.

Kosten soll die Anlage laut BVD 136'000 Franken inklusive Tiefbauarbeiten, Installation und Wartung. Während eines Jahres will das Amt für Mobilität zusammen mit der Polizei nun Erfahrungen über den Betrieb der Polleranlage sammeln und auswerten. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Pilotversuch werden der Regierungsrat und der Grosse Rat über die Installation allfälliger weiterer Polleranlagen in der Basler Innenstadt entscheiden. (las)

Erstellt: 04.01.2016, 11:37 Uhr

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60 Kommentare

D. Meier

04.01.2016, 13:20 Uhr
Melden 152 Empfehlung 15

360'000 CHF für ein Jahr?
Da wäre es billiger jemanden für 3'500 CHF Monatlich anzustellen und in einem Wachhäuschen mit einer Schranke dort zu postieren.
Das wäre ein Job, der jemanden aus der Arbeitslosigkeit holen würde und den auch schlecht qualifizierte ausüben könnten.
Antworten


Ursula Studer

04.01.2016, 12:18 Uhr
Melden 191 Empfehlung 59

Da freu ich mich schon auf den Morgenstraich, wenn die ersten Laternenträger auf die Schnauze fallen, weil die Poller nicht eingezogen wurden. Grund: das vierfache Formular wurde bei der Polizei zwar eingereicht, aber es fehlte der Routenplan sämtlicher Fasnachtseinheiten. Juppi ai ehhhhhh. Ursula S. Antworten



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