Basel

Vorteil Zolli auf der Heuwaage

Von David Weber. Aktualisiert am 27.05.2010 2 Kommentare

Der Kanton Basel-Stadt hat seine Lehren aus dem Multiplex-Debakel auf der Heuwaage gezogen. Für eine Bebauung wählt er nun ein zweistufiges Verfahren.

1/8 Grünraum: Das Nachtigallenwäldeli soll zur beliebten Verbindung vom Zolli zum Stadtzentrum werden. Die Karte zeigt die verschiedenen Projekte. (Grafik: BaZ/reh)

   

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Die Basler Regierung hat für die Neugestaltung des Gebiets Heuwaage und Nachtigallenwäldeli beim Grossen Rat Kredite von 11,2 Millionen Franken beantragt. Braucht das Gebiet eine Aufwertung?

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75.7%

Nein

 
24.3%

342 Stimmen


Bebauung der Heuwaage, Erweiterung Zolli, Neugestaltung Nachtigallenwäldeli. Nach rund zehnjähriger Planung geht es mit diesen Projekten vorwärts. Gestern stellte die Regierung den Stadtteilrichtplan «Heuwaage – Zoo» vor. Sagt der Grosse Rat Ja zu den Krediten und den Zonenänderungen, kann unter anderem die Kuppel ihren Neubau realisieren und der Zoo Basel sich bis zum Viadukt ausdehnen.

Der Zolli hätte sich gerne noch weiter Richtung Heuwaage ausgedehnt. Trotzdem sind die Verantwortlichen zufrieden mit dem Ratschlag, denn sie spekulieren auf die Heuwaage als Expansionsraum. Auf dem dortigen Baufeld will der Zolli sein Ozeanium bauen. «Wir sind in den Startlöchern», sagt Elisabeth Simonius, Zoo-Verwaltungsratspräsidentin. Interesse am Standort Heuwaage hatte aber auch das Naturhistorische Museum angemeldet, für einen Neubau.

«Ozeanium bestimmt nicht konkurrenzieren»

«Was für ein Gebäude dort gebaut wird, ist offen», betont Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels (SP). Aber der Heuwaage-Traum für das Naturhistorische Museum scheint ausgeträumt. Guy Morin (Grüne), Stadtpräsident und Kulturchef, sagt: «Wenn das Ozeanium mit einem machbaren Projekt kommt, werden wir dieses bestimmt nicht konkurrenzieren.» Und das zweite neue Baufeld zwischen Heuwaage und Zolli ist zu klein für das Naturhistorische Museum, wie Wessels und Morin klarstellen. Morin muss für das Museum voraussichtlich einen anderen Standort suchen.

Mit dem Ratschlag soll nun zuerst grundsätzlich die Möglichkeit für einen Neubau auf der Heuwaage geschaffen werden. Für ein konkretes Bauprojekt braucht es später einen separaten Ratschlag. Damit zieht die Regierung die Lehren aus dem Nein des Volkes zum Multiplexprojekt 2003. Damals hatte man mit der Zonenänderung gleich ein fixfertiges Projekt präsentiert – und scheiterte.

Mehr zum Thema sowie den Tageskommentar zum Bauprojekt gibt es in der Basler Zeitung von heute Donnerstag. (Basler Zeitung)

Erstellt: 27.05.2010, 08:16 Uhr

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2 Kommentare

Peter Affolter

27.05.2010, 09:54 Uhr
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Fein, das Birsig-Parkdeck und gleich auch noch den Zoo-Parkplatz aufzuheben; die anreisenden Zolli-Gäste und Kurzparkierer werden sich sicher bedanken! Antworten


Daniel Seiler

27.05.2010, 12:52 Uhr
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Ich denke das Areal zwischen Birsig und bestehendem Gaswerk ist zu schmal und wirklich eine richtige Öffnung Richtung Zolli hinzubekommen. Wenn schon 11 Millionen, dann sollte man etwas Richtiges machen und nicht um das Gaswerk herum basteln… Antworten



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