Basel
Wasgen- und Luzernerring können zurückgebaut werden
Aktualisiert am 28.09.2009 24 Kommentare
Die Befürworter der Umgestaltung haben am Ende knapp die Nase vorne.
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Der 30 Millionen Franken teure Teilrückbau wurde mit 23'144 zu 22'082 Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 43,31 Prozent. Die Stimmberechtigten folgten damit Regierung und Parlament. Nicht durchsetzen konnte sich so der TCS beider Basel, der mit 6630 Unterschriften das Referendum eingereicht hatte.
Die Behörden können jetzt ein altes Versprechen einlösen: Bevor der Bau der Basler Nordtangente beschlossen wurde, hatten sie zugesichert, nach Fertigstellung der Stadtautobahn den Verkehr auf anderen Achsen zu beruhigen. Dazu zählen auch die aneinander anschliessenden Strassen Luzerner- und Wasgenring.
Auf der total 1,44 Kilometer langen Strecke sollen nun die bisher vier Spuren teils auf zwei reduziert und die Flächen zu Gunsten des Bus-, Velo- und Fussverkehrs umverteilt werden. Die Kreuzungen werden indes zum Teil leistungsfähiger, damit der Verkehr flüssig bleibt. 36 von 145 Parkplätzen fallen weg, dafür gibts mehr Bäume.
Für den Teilrückbau hatten sich SP, Grüne, CVP und die Grünliberalen ausgesprochen. Der TCS wurde dagegen von Gewerblern, Handelskammer, LDP und FDP unterstützt. Gegen die Redimensionierung der Strasse äusserten sich auch Baselbieter Politiker vor allem aus der Nachbargemeinde Allschwil, die ihrerseits an Verkehrsüberlastung leidet. (amu)
Erstellt: 28.09.2009, 13:48 Uhr
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24 Kommentare
Ich frage mich ob die herschaften wo das bestimmen auch hier Wohnen ich glaube kaum Der Stau ist uns sicher es wehre auch nicht schlecht wenn die Ausfahrt Luzernerring ein Dach bekäme da währe wenigstens der Lärm nicht mehr.vom andern reden wir schon garnicht. es soll ja keiner von den Befürworte nacher Reklamieren wen der Stau kommt und der kommt. Antworten
HERR KOFLER, mit meinem kommentar habe ich nicht ausgeschlossen das es auch menschen gibt die aus überzeugung auf ein auto verzichten. ich bezweifle aber, das die million menschen die HERR SCHENKEL erwähnt , allesamt den staat weniger belasten als zbsp ich, der ein auto fährt. ich finde diese these viel gewagter! Antworten
@daniel peter: Autolose sind also verdächtig. Ein ziemlich gewagte These. Ich kenne sehr viele Autolose aus Ueberzeugung (mich inkl.), und alle zahlen nicht zu knapp Steuern. Für sie ist das Leben in einer Stadt, wo man alles inklusive seiner Arbeit bequem zu Fuss erreichen kann, ein frei gewählter Lebensstil (für die paar Transporte im Jahr leiht man sich ein Auto oder lässt sich die Ware liefern Antworten
an herr SCHENKEL Heiri: und wie viele dieser autolosen sind zbsp. IV-bezüger, oder sozialhilfe empfänger? die belasten die staatskasse sehr wohl! an diesen teuren strassen die sie erwähnen hängen zig-tausend arbeitsplätze (strassenbau,tankstellen,raststätten...) an denen auch IHR staat seine freude haben sollte... Antworten
Es passt wieder einmal alles: Basel die Stadt der Linken, Grünen, Sozialfällen und Drogenkriminellen! Anscheinend ist hier die Regierung erst zufrieden wann ALLE arbeitslos sind, Sozialhilfe erhalten und der wirklich letzte Unternehmer die Stadt auch verlassen hat! Antworten
Es tut immer weh, wenn Steuergelder ausgegeben werden. Wir aber sind nun mal Anwohner mit Kindern und freuen uns über die bevorstehenden Bäume und ungefährlichere Strasse - die Raserei ist vorbei und der Lebensraum wird aufgewertet. Sollten sich die Strassen künftig stauen, wird es andere Lösungen geben, denn auch als Automob. wird man kreativ, wenn es um kostbare Zeit geht. DANKE Basel & Prosit!! Antworten
@Wälchli Tatsächlich - die meisten Benutzer des Luzerner- und Wasgenrings zu den Stosszeiten sind Auswärtige. Wie kommt mir das als Basler Einwohner vor? In Weil am Rhein Widerstand gegen Tramverbindung mit Basel, in St. Louis und Huningue Widerstand gegen Tramlinie und gegen Park and Ride-Plätze, in BL Widerstand gegen die Südumfahrung. Wie wärs mal zur Abwechslung mit dem Verursacherprinzip? Antworten
Ich begreife nicht, was da so schwer zu verstehen ist. Innerstädtischer (!) Autoverkehr IST ein Auslaufmodell: Wo sollen denn all die bis in 10 Jahren neu in Verkehr gesetzten Autos hin, wenn die Strassen heute schon verstopft sind? Und die viel zitierten "Türen" der Strasse sind die KREUZUNGEN, nicht die Anzaht Spuren. Ersteres ist eine Exponentialfunktion, zweiteres ebenso reine Mathematik. Antworten
Basel tickt eben generell anders. Ein Abwürgen nennt man bei rot/grün Rückbau. Diesem Schildbürgerstreich sind die Wähler auf den Leim gekrochen. Der Autoverkehr ist ja nach dem Parlament ein Auslaufmodel. Mit Rückbau und Schikanen wird weder dem Umweltschutz noch der Sicherheit gedient. Antworten
Rück- rück- rückrückbau, wählt beim nächstenmal diese Leute einfach nich mehr, basta. Wir leben doch in einer ach so schönen WELTSTADT , grieziwohl. Müssen wir denn für diese sinnlose Aktion auch noch Steuern bezahlen, damit wir in 10 Jahren alles wieder rück- rückgänging machen können. Bitte holen Sie das Geld dafür (PRIVAT) bei diesen Leuten doe jetzt dafür waren. Antworten
Als Anwohner ärgert mich dieser Entscheid, als Demokrat akzeptiere ich diesen Entscheid! Wir werden ja bald in einer Oase der Ruhe und Entspannung am Wasgenring leben! Allerdings hat noch niemand gesprochen vom zweijährigen Baulärm, Baudreck, Zu- und Wegfahrtsbehinderungen! Aber das Gute daran: in spätestens 10 Jahren kommt der Rück-Rückbau für CHF 50 Mio. Dies wäre billiger zu haben gewesen. Antworten
Eine Million SchweizerInnen leben ohne eigenes Auto. Diese Menschen belasten den Staat weniger als die Fahrenden und sollten eigentlich steuerlich entlastet werden. Sie verursachen keine teuren Strassen, brauchen keinen öffentlichen Raum für Parkplätze, produzieren keine Abgase. So ist es angebracht, wenn man etwas für diesen Teil tut und ein beim Bau der Nordtangente gegebenes Versprechen hält. Antworten
Das mehr Leute gleichzeitig durch eine Tuere gehen koennen ist klar. Nur das nicht die Strasse die Tueren sind sondern die Kreuzungen welche verbessert werden sollen! Gestanden wird ja auch nicht einfach irgendwo auf der Strasse, sondern jeweils vor den Kreuzungen. Antworten
Obwohl es von mir ein Ja gab, hätte ich eher auf das Gegenteil getippt. Nun, ich bin Anwohner und wir werden sehen, wie sich das Ganze auswirkt. Dort wo ich wohne, staut sich der Verkehr morgens und abends eh schon bis an die Grenze, ob mit der alten oder der neuen Verkehrsführung. Das es bedeutend mehr Schleichverkehr geben wird, bezweifle ich. Wie auch, die Autos landen eh wieder auf dem Ring. Antworten
Der Ensteid an der Urne ist zu Respektieren! Nur wenn in ein paar Jahren durch diese Rückbaumassnahme ein Verkehrskollaps ensteht wo pro Tag mehrere Stunden Stau ensteht, sollen die Beführworter soviel Mut haben und auch dazustehen für das was sie hier angstellt haben! Ich weiss einfach nicht ob der Stau der Heute ist morgen dan nicht mehr da ist! Gute Nacht allen betroffenen Anwohnern. Antworten
Halloooooo Der Verkehr wird sicher abnehmen in den nächsten Jahren........... Und an alle Bewohner vom Wasgen-, Luzerner Ring freut euch auf das Verkehrs Chaos, dafür nur eine Spur.. Super was hier wider für blindes Denken angewendet wird... Wir leben übrigens im 2009 Antworten
Diese abstruse Idee eine intakte Infrastruktur für viel Geld zu vernichten oder bei dem neuen Einkaufszentrum Stücki ein rigoroses Parkplatz Regim einzuführen kann nur in einem rot-grün dominierten Kanton in den Sinn kommen. Hallo Basler auch ihr benötigt das Auto. Wir Baselbieter wollen nicht noch mehr Basler Schleichverkehr in den Vorortsgemeinden. Antworten
Ich wünsche den Anwohnern des Wasgen-+Luzernerring viel Spass in den künftigen Stauabgasen. Ich bin mal gespannt, wie der Verkehr auf engerem Raum flüssiger werden soll. Bis heute war ich der Meinung,dass viele Leute schneller durch einen grossen Eingang gehen können als durch einen engen. Aber Basel tickt da halt anders. Der Ring ist tot, es lebe der baldige Quartier-Mehr-Schleichverkehr. Schade. Antworten



René Sidler
Ich wünschen allen am Luzerner- + Wasgenring gute Lungen bei den Staus die auf sie zukommen. Es zeigt halt wieder einmal wir Baselbieter sind halt viel aufgeschlossener und erkennen wie Staus zu vermeiden sind. Das Rad kan nicht um Jahrzehnte zurückgedreht werden. Zuviel der Grünen und Roten sind halt immer noch ungesund. Antworten