Basel
Wegweisender Prozess gegen Raucherbeiz
Von David Weber. Aktualisiert am 30.08.2010 53 Kommentare
Artikel zum Thema
- Das strenge Rauchverbot soll fallen
- «Fümoar» wird das Rauchverbot nicht aushebeln
- Beizen bekämpfen Rauchverbot
Stichworte
Ob in der «Fame»-Disco am Claraplatz oder im Unterdeck des «Schiffs» in Kleinhüningen: In den Klublokalen wird fröhlich geraucht – als wäre das kantonale Rauchverbot in Gastbetrieben am 1. April nicht eingeführt worden, als gäbe es das seit 1. Mai gültige Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen nicht. Ebenso wird in zahlreichen Beizen, die sich wie die beiden Party-Locations dem Verein Fümoar angeschlossen haben, weiter gequalmt.
Nach anfänglichen Querelen wurde es in den letzten Monaten ruhig um diesen Verbund der Raucherlokale, dem gemäss Aussagen des Vereinssekretärs Thierry Julliard rund 145 Lokale angehören. Diese Raucherbeizen sind nicht nur der Lungen- und Krebsliga, sondern auch den Behörden ein Dorn im Auge. In einem Schreiben an Fümoar-Wirte vom 7. April äusserte Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels (SP) «grosse Zweifel an der Rechtskonformität» des Geschäftsmodells Fümoar.
«Ein klassischer Pilotfall»
Schnell war klar, dass die Frage über die rechtliche Zulässigkeit der Fümoar-Beizen per Gerichtsentscheid geklärt werden muss. Voraussetzung dafür ist aber eine entsprechende Verfügung der Behörden, die der Verein Fümoar anfechten kann. Das ist nun passiert, wie Antonina Stoll, Mitglied der Geschäftsleitung des Basler Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA), auf Anfrage der BaZ bestätigt: «Das Arbeitsinspektorat hat erstmals anfechtbare Verfügungen gegen zwei Raucherlokale ausgesprochen, in denen gemäss Hinweisen mehr als eine Person gleichzeitig arbeitet.» Das verstosse gegen das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen, sagt Stoll. Die Forderung: Der «rechtmässige Zustand» soll wieder hergestellt werden.
Ein Lokal hat daraufhin Anpassungen versprochen, das heisst, es will rauchfrei werden oder die Bedienung in den Gasträumen auf eine angestellte Person reduzieren. Das zweite Lokal aber hat Rekurs gegen die Verfügung eingelegt. Dabei handelt es sich um das Fümoar-Lokal «Zum Schiefen Eck» am Claraplatz, wie Julliard auf Anfrage der BaZ erklärt. Die juristische Auseinandersetzung wird von Fümoar-Anwalt Thierry Julliard geführt. «Ein klassischer Pilotfall», sagt er. Darum werde der ganze Rechtsstreit aus der «Kriegskasse» des Vereins finanziert. Denn Julliard ist überzeugt, dass das Geschäftsmodell von Fümoar weder gegen das nationale noch das kantonale Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen verstösst. «Um herauszufinden, welche Auffassung rechtsgültig ist, hat man sich einvernehmlich darauf geeinigt, einen Musterprozess durchzuführen.»
Gegebenenfalls bis ans Bundesgericht
Das Arbeitsinspektorat hat dem Rekurs die aufschiebende Wirkung nicht entzogen, darum kann im «Schiefen Eck» weiter geraucht werden, bis der Rechtsstreit endgültig beigelegt ist. Und das kann dauern. Nach mehreren Schriftwechseln muss Wirtschaftsdirektor Christoph Brutschin (SP), dem das AWA unterstellt ist, den Rekurs beurteilen. Julliard rechnet nicht damit, dass dieses Jahr noch ein Entscheid fällt. Aber das wäre wohl sowieso erst der Anfang. Lehnt Brutschin den Rekurs ab, wird Fümoar den Fall ans Basler Verwaltungsgericht weiterziehen – und danach gegebenenfalls ans Bundesgericht. Das dürfte wohl einiges länger als ein Jahr dauern.
Dieser Musterprozess klärt aber nur die Frage, ob es gegen das Bundesgesetz verstösst, wenn mehr als eine Person in einer Raucherbeiz angestellt ist. «Zwischen Bauinspektorat und Arbeitsinspektorat ist abgesprochen, dass zuerst die Einhaltung der Arbeitnehmerbestimmungen des Bundesgesetzes gerichtlich geklärt wird», so Stoll. Ob die Vereinslösung Fümoar eine Umgehung des kantonalen Rauchverbots darstellt, müsse in einem anderen Verfahren entschieden werden.
Dafür wäre das Bauinspektorat in Wessels Departement zuständig. Dieses führt zwar laut Nadja Bloch, Leiterin des Kundenzentrums im Bauinspektorat, noch Kontrollen durch, überlässt den juristischen Streit aber derzeit dem Arbeitsinspektorat. «Wir haben noch keine Bewilligungsentzüge angedroht.» Die Fümoar-Beizen scheinen aus dem Fokus des Bauinspektorats geraten zu sein. Bloch bezeichnet die Situation als «sehr positiv», da sich die grosse Mehrheit der Wirte ans Rauchverbot halte. «Und in jenen Lokalen mit Fümoar-Lösungen darf man noch rauchen», sagt Bloch. In Wessels Brief hatte das allerdings noch anders getönt. (Basler Zeitung)
Erstellt: 30.08.2010, 15:01 Uhr
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53 Kommentare
@ Abdul R. Furrer - Ich habe nie von gesteigerten Umsätzen geschrieben, das ist eine Unterstellung von Ihnen. Aber wenn Sie schon das Thema aufs Tapet bringen: fragen Sie doch mal den CEO der Gastrag, wie sich der Umsatz in seinem Lokal "Pickwick Pub", aber auch in den anderen Gastrag-Beizen seit dem Rauchverbot entwickelt hat - Ihr Raucherhimmel wird wanken! Antworten
Urs von Felten, korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege. Soviel ich weiss verbietet Ihnen niemand den Besuch dieser Lokale - Sie müssen nur Mitglied des Vereins werden, dann dürfen Sie rein. Und - im Gegensatz zu den Nichtraucherlokalen, wo es verboten ist zu rauchen, werde Sie in den andere Clubs nicht dazu gezwungen, selber zu rauchen, obwohls ein Raucherlokal ist ;-) Antworten
Interessant Herr Bissegger das Sie von Kompromissen reden. Vor dem Rauchverbot waren/mussten Nichtraucher bereit sein, Kompromisse einzugehen. Davon ist aber von den Rauchern jetzt gar nichts zu merken. Hier gilt immernoch das Credo: Ich rauche und damit Basta. Das von Ihnen erwähnte Zusammenspiel funktionierte nur weil die Nichtraucher den Mund gehalten hatten. Antworten
Urs von Felten: Komisch ist auch, dass die Gesellschaft vor der geschürten / inszenierten Rauchverbots - Hysterie doch ganz gut funktionierte zwischen Raucher / Nichtraucher. Was erreicht wurde ist eine gespaltene Gesellschaft und ein vergiftetes zwischenmenschliches Klima. Die Rauchverbots - Fanatiker heizten alles noch mehr, mit totalem Verbot, statt vernünftige Kompromisse einzugehen. Antworten
Schon komisch, Raucher regen sich über Verbote auf und verbieten aber im gleichen "Lungenzug" Nichtrauchern den Zutritt zu Lokalen. Rauchern wurde nie der Zutritt zu einem Lokal verboten, nur das Rauchen. Nun aber ist es so, dass ein Nichtraucher gewisse Lokale nicht mehr besuchen darf und somit ein Verbot u.a. von Unterhaltung bekommt: Club59, das Schiff etc. Darüber spricht keiner. Antworten
Zur Zeit sind zwei eidg. Initiativen hängig. Die Nichtraucherorganisationen verlangen eine noch strengere Lösung, die IG Freie Schweizer Wirte will, dass der Wirt über ein Rauchverbot entscheidet. Im folgenden Forum diskutieren unter dem Titel "Liberales Rauchergesetz" zwei Meinungsgegner miteinander. http://www.dailytalk.ch/liberales-rauchergesetz/ Ein Abriss über das Geschehene ist enthalten. Antworten
Jeder Anwalt wird bestätigen, dass der Verein "Zum Schiefen Eck" keine Aussicht im Verfahren hat. Doch dadurch, dass die eidg. Gesetzgebung den Kantonen eine strengere Reglementierung ermöglicht, war bei diesem emotionalen Geschäft vorauszusehen, dass die Diskussionen nicht abbrechen werden. Dass die Kantone die eidg. Minimal-Vorschriften einhalten müssen, wird sich früher oder später ergeben. Antworten
Kurt Naef: Nein, die Diskussion fängt nicht schon wieder an. Sie hat nie aufgehört. In allen Kantonen hat sich das Volk in den Abstimmungen für Fumoirs ausgesprochen, sich somit gegen die Extremlösungen der Nichtraucherorganisationen ausgesprochen. Mit Hilfe der Linken wurden in vielen Kantonen mit Reglementen und Vorschriften diese Volkswillen ad absurdum geführt. Auch Raucher haben Rechte! Antworten
jetzt fängt diese diskussion schon wieder an. wären die nichtraucher an die urne gegangen gäbe es die nicht mehr. übrigens abstimmung: die beteiligung war ca. 50% d.h. es waren rund 25% pro oder kontra. so klar war das resultat also nicht. also liebe meckerer, gaht das nächste mal zur urne. ich bin ex-raucher der kein problem hat mit den rauchern, schätze aber rauchreie räume Antworten
Bösiger: Dass Gutachten die die Haltlosigkeit gewisser von NR behaupteten Angaben widerlegen nicht interessiert, verwundert nicht. Es stimmt nicht, dass die Zigarettenindustrie in Europa Gutachten finanziert. Diese hält sich absichtlich zurück um vorverurteilten Prozessen zu entgehen. Das wird auch um die Fumoirs der Fall sein. Der Markt ist für die viel zu klein. Es wird hier für Asien produziert Antworten
Phil Bösiger: Natürlich interessieren Sie Studien der EU - und nicht der Tabakindustrie - nicht, wenn sie das Gegenteil der Nichtraucherlobbi belegen. Dann solltet ihr Nichtraucher auch nicht dauernd haltlose Studien anführen. Wie Sie richtig sagen: Es geht letztendlich nur und einzig um Zigarettengestank und nicht um gesundheitliche Aspekte. Antworten
@ Safado - diese sogenannten Studien interessieren mich nicht. Die Zigarettenindustrie bezahlt seit Jahren Studien, die medizinische Tatsachen widerlegen sollen; nichts Neues also. Ich glaube an das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen - ob Raucher oder Nichtraucher. Das Selbstbestimmungsrecht endet aber dort, wo andere belästigt werden. Mich belästigt der Zigarettengestank, so einfach ist das. Antworten
auch ich gehe vermehrt ins resti essen und gehe danach vermehrt aus. Ausgaben in diesem Bereich sind 200% gestiegen. Ich kenne noch viele, viele mehr die das so machen. Zeigt mal wieder, dass die Baizer nicht rechnen können. Das Rauchverbot ist noch längst nicht so wie es sein muss: Es muss ein Rauchverbot her im Auto, in der Gartenbaiz und auch in Eingangsbereichen von öffentl. zugängl. Gebäuden! Antworten
Erwachsene Menschen wollen essen, trinken und rauchen - alles ganz legale Dinge. Bedient werden sie von Leuten, die nicht nur wissen, dass sie in einem Lokal arbeiten, in dem geraucht wird, sondern selbst Raucher sind. Da kommen von Steuergeldern subventionere Fundamentalisten und wollen jene Nichtraucher schützen, die nicht ins Lokal kommen (sollen). Wer schützt uns vor der Lungenliga? Antworten
@ Meier - nicht, dass ich Ihnen Rechenschaft schuldig wäre, was ich in meiner Freizeit tue - aber ich gehe seit dem Rauchverbot tatsächlich viel öfter in Basel aus. Ich geniesse das nach wie vor gut gefüllte Pickwick-Pub, das Des Arts ohne Gestank und viele tolle Beizen, die ich wiederentdeckt habe. Gestern habe ich wieder CHF 150.-- Umsatz gebracht - natürlich nicht den Fümoar-Schlaumeier-Wirten! Antworten
An Herrn Peter Meier zur Gretchen Frage: ja ich gehe wieder vermehrt auswärts Essen, weil es ein Genuss ist nicht vom Nachbartisch vernebelt zu werden. Ich besuche auch wieder öfter Lokale wie das Paddy's oder Pickwick Pub und dies nicht nur mehr zu besonderen Anlässen. Aber sind Sie als Raucher denn täglich im Fümoir und unterstützen den Beizer dort oder plappern Sie auch nur nach? Antworten
Thomas Wüthrich, Bernhard Müller: Das sind eben nicht Tatsachen. Tatsache ist, dass ein von der EU in Auftrag gegebenes Gutachten besagt, dass die behaupteten Schädigungen durch passivrauchen nicht nachzuweisen sind und die angesehene medical review hat das Gutachten Boneti als unwissenschaftlich bezeichnet. Zudem erhöhen sich die 30% Raucher auf gut 40%, wenn man die unter 16-jährigen abzieht! Antworten
Man will sich nicht von "fremden Vögten" ein Rauchverbot "aufdoktrinieren" lassen, lässt sich jedoch widerspruchslos von Grosskonzernen, die institutionalisierten Massenmord an der Weltbevölkerung aus Profitgier betreiben, zum Süchtigen machen. Laut BAG und der amerikanischen FDA genügt bereits der Konsum einer einzigen Zigarette, um den Verlust der Selbstbestimmung (Abhängigkeit) herbeizuführen. Antworten
Die Aussage der Raucher: "dann geht halt nicht hin" kann nicht so hingenommen werden. Rauchern wurde bis jetzt der Eintritt in ein Lokal nie verboten. Dies tun aber Fümoirs. Fümoirs wie z.B. Club59 oder Rest. Sonne verbieten mir neu das Tanzen im Lokal wenn ich nicht Mitglied werde. Wo ist den da die sogenannte "Toleranz" der Raucher? Ich stimme da Herrn B. Müller voll zu, diese existiert nicht. Antworten
Eine kleine Frage: Welcher Raucher beugt sich in einer Gruppe mit, welche überwiegend aus Nichtrauechern besteht und geht freiwlillig in einer "Nicht-Fümoir-Beiz" oder Partylokal? Fakt ist ein Nichtraucher schadet dem Raucher gesundheitlich nicht,wenn dieser in ein Nichtrauchelokal gehen muss. Im umgekehrten Fall mit Raucherlokal: Raucher schadet jedoch in jedem Fall dem Nichtraucher! Antworten
Alkohol ist wie vielfach gelesen sicherlich das grössere gesundheitliche Problem in unserer Gesellschaft, nur schadet ein Alkohliker, welcher nicht zu Gewalt neigt nicht direkt den Mitmenschen. Beim Rauchen sieht dies jedoch anders aus. Ein friedliches Nebeneinander ist nicht möglich, denn ich als Nichtraucher kann nicht einfach sagen ich atme den Rauch nicht ein! Antworten
Toll, die Beizer (es sind eh zu viele in BS) können nur mit den Rauchern leben, welche ja nur 30% der Bevölkerung sind. Die Wirte können offensichtlich auf die restlichen 70% der Bevölkerung verzichten. Warum können die Restaurants in anderen Kantonen bzw. Ländern mit den relativ neuen Regeln leben und die Basler nicht? Antworten
Was mit dem Passiv-Raucher-Schutz geschieht, hat längst nichts mehr mit Nichtraucherschutz zu tun. Hier geht es um handfeste wirtschaftliche Interessen sowohl der Nichtraucherligen als Subventionsempfänger, als auch des Initianten als VR einer Pharma. Ausführlich im Forum: http://www.rauchernews.de/news/2010/05/18/schweizer-antiraucher-wollen-totales-rauchverbot/comment-page-1/#comment-2344 Antworten
Ist es wirklich so schwierig für Raucher kurz vor die Tür zu gehen um sich ihren Nikotin bedarf aufzufrischen? Rauchen ist nicht normal. Kein Mensch geniesst seine erste (und zweite..) Zigarette. Ich kenne praktisch keinen Raucher der nicht gerne wieder von seiner Sucht los käme. Zudem stinkt der Zigarettenrauch extrem. Es ist daher nur normal, dass man in geschlossenen Räumen nicht raucht. Antworten
Warum sind seit dem 1. Mai 2010 nochmals 20 Beizen dem Fümoarverein beigetreten??? Ganz klar, wie mir Beizer bestätigten, die Nichtraucher kommen nicht öfters in die Beizen als vorher und der Umsatz ist teilweise massiv zurück gegangen. Jetzt wirds langsam kühler und die Zeit der Gartenbeizen geht zu Ende, erst im Frühjahr 2011 sehen wir wirklich wieviel Beizen noch überleben können. Antworten
Man sollte sich eingehender mit dem Thema Rauchverbot / Nichtraucherschutz informieren. Auch bezüglich der WHO, wie alles entstanden ist, geschichtliche Hintergründe, die Rolle der EU etc. Dann ginge vielen ein Licht auf und die Anti - Rauchkampagne, natürlich nur zur Gesundheit der Menschen, würde sich in verlogene Luft auflösen. Die CH stimmte darüber ab..... . Anderen Ländern wurde es diktiert. Antworten
@Frei: Was mich ärgert ist, dass die Raucher immer mit dem gleichen Argument (= Ausrede) kommen. Nach dem Motto: Seit ihr froh, rauchen wir, wir unterstützen mit der Tabaksteuer die AHV. Die grösseren Kosten die sie aber verursachen lieber verschweigen, oder gar nicht wissen wollen. Antworten
@ Hans Huber Renitent und rentabel. Ohne Tabaksteuer würde es dafür bei der AHV rauchen. @ Buess, woher haben Sie diese Zahlen? Man kann natürlich jeden Todesfall aufs Rauchen zurückführen, nur sterben müssen wir leider alle! Ich als Nichtraucher habe mich schon ewig lange nicht mehr über einen Raucher in einem Lokal geärgert! Viel Rauch um wenig! Antworten
Immer diese Geschichten mit dem Rauchen Wie langweilig. Sterben wird schlussendlich jeder. Ob Rauchen oder Unfall oder weiss was ich. Wenn es ein Rauchverbot gibt sollten dies respektiert werden. GANZ EINFACH. und wer nicht mitmacht, sollte bestraft werden. oder etwa nicht? Wo bleibt die demokratische schweiz? Antworten
Eine Abstimmung ergibt fast immer eine Mehrheit und eine Minderheit. Es ist nicht angebracht, damit die Minderheit einfach zu überfahren. Es muss verträgliche Lösungen auch für die Minderheit geben. Arbeitsplatz? Vielleicht zieht es ein Arbeitnehmer vor, am Arbeitsplatz rauchen zu dürfen. Prohibition? Vielleicht sollte man sich deren historischen Konsequenzen erinnern. Leben und leben lassen. Antworten
@rene clerc: Ich bin ganz Ihrer Meinung. Ich selber bin Nichtraucher aber finde auch dass jene rauchen dürfen die das brauchen so lange sie andere nicht stören. Unsere Behörden in Basel befassen sich jedoch so gerne mit Rauchverboten, auch haben sie Freunde an Glaceständen am Märtplatz und Fonduestübli bei der Kunsthalle. Nur; richtige Probleme lösen können sie oder wollen sie offenbar nicht. Antworten
Bravo Basel kann ich dazu sagen. Ich finde jeder Wirt sollte selber entscheiden, ob er ein Raucher oder Nichtraucher Beiz ist. Im Kanton Bern ist ja das Gesetz noch strenger. Jedoch wer kontrolliert im hintersten eggen des Kt. Bern (Emmental, Oberland), ob das Gesetzt wirklich durchgesetzt wird....? Antworten
@E. Buess: Also wenn es nur um die Kosten gehen würde, müsste man Autofahren, Ölheizungen, fettiges Essen, Fussball spielen und überhaupt alles verbieten. Die Frage ist doch ist der Nichtraucherschutz gewährleistet? JA! denn der überwiegende Grossteil der Basler Betriebe sind nicht dem Verein Fümoar angeschlossen. Wer (wie Ich) Nichtraucher ist braucht nicht dort hineinzugehen wenn er nicht will.. Antworten
Es wird kalt bei uns ! @Y.Bernhard: sehen sie wenn die CH-Bevölkerung mehrheitlich für die Todesstrafe stimmen würde, könnte ich das nicht akzeptieren und würde weiter opponieren und versuchen das zu ändern. Das ist Demokratie. Es wird kalt bei uns, der Hass gegen Raucher ist immens. Es wird kalt bei uns die Beizen sind leer ! zB heute 18:30 Grand Café Huguenin leer trotz Aperotime. Antworten
Als Nichtraucher der keine Probleme mit Passivrauchen hat, war ich gezwungen dem Fümoar beizutreten, nur damit ich eine Nacht auf dem Schiff verbringen konnte >:( Diese CHF 10.- sind wahrscheinlich auch der Grund, warum die Afterparties am Jungle Street Groove dieses Jahr auf andere Locations verlegt wurde. Antworten
@Hans Huber: Bravo, ich bin ganz ihrer Meinung. @Basler: Was für einen Dialog meinen sie? Es gibt doch gar nichts zu diskutieren. Apropos AHV-Finanzierung: Wenn man die Gesundheitskosten die die Raucher verursachen, von den Tabaksteuer-Einnahmen abzieht, bleibt leider immer noch ein gewaltiger Fehlbetrag übrig. D. h. die Raucher kosten mehr als sie Einbringen. Antworten
Was soll das ganze, es gab eine Abstimmung, die hat man zu akzeptieren, ob es einem passt oder nicht! Basta!!! Zig Abstimmungen die über die Bühne gehen will man Anfechten. Wieso dass? Die, die sich nicht daran halten gehören einfach gebüsst! Ich rauche auch gelegentlich, jedoch käme es mir nie in den Sinn, dagegen zu oponieren! Es ist halt Charakter-Sache! Antworten
@m.basler,s.Maître,r.Clerc,j.Gysin: meine Volle Zustimmung da wird alles gesagt. An H.Huber bei ihnen habe ich das Gefühl das sie ein allgemeines Problem mit Raucher haben, Zitat: (renitenten Luftverpester) Die Fümoirbeizen sind nicht für sie gemacht sie haben genügend Alternativen. Also bitte zügeln sie ihren Hass gegen uns. Antworten
Jetzt hat doch die Gastrag verlauten lassen, sie habe Mehrumsatz dank dem Rauchverbot? Dann ist ja Alles in Butter. Warum die Hexenjagd? Wens nicht stört soll hingehen, wens stört, der hat ja jetzt genug Ausweichmöglichkeiten. Leben und leben lassen. Der Wirt hat schliesslich das finanzielle Risiko. Er sollte entscheiden, ob bei ihm geraucht wird, oder eben nicht. Sag ich als ex-Raucher. Antworten
Ist es nicht schön, dass es jetzt Beizen für Raucher und solche für Nichtraucher gibt? Damit ist doch eigentlich allen gedient, und die Ruacher bezahlen ja sogar noch 10.- dafür... Somit tragen die Wirte ja der Abstimmung Rechnung, denn soweit ich weiss war ja das Resultat sehr knapp, damit bekommen auch die 49% die verloren haben trotzdem auf Ihre Kosten. Man legt Wert auf die Minderheiten. DANKE Antworten
Bravo Basel - bravo Fümoarbeizen! Apropos andere Länder Herr Huber, ich bin gerade von einem längeren Aufenthalt in Nordspanien zurückgekommen, wo auch klare Gesetze geschrieben worden sind. Die Menschen dort haben dies aber in der Zwischenzeit selbst reguliert. Geraucht wird an vielen Orten, an vielen nicht und es funktioniert! Die Behörden akzeptieren es, denn die haben wahrlich andere Probleme! Antworten
Fümoar ist etwas tolles! Wer als Nichtraucher in eine Fümoarbaiz gehen möchte, braucht eine Fümoarkarte! Also wer diese nicht für läppische 10.- kauft, kommt nicht rein! Wo liegt dann das Problem Herr Huber?! Die Damen und Herren die für ein Rauchverbot gestimmt haben gehen bis heute nicht in unsere Basler Baizen essen, ob rauch oder nicht! Antworten
@Huber. Wir, Basel, tickt anders - und wir lassen uns nicht von fremden Vögten einfach alles aufdoktrinieren, Ich würde mich gegen den Begriff renitente Luftverpester wehren. Da wenn mit Anstand erzogen, jederzeit ein Dialog möglich ist. Die AHV durch Raucher finanzieren, da sind sie dabei nehme ich an. Warum wird das Rauchen nicht generell Verboten? Das Gesundheitswesen leidet eher unter Alkohol Antworten
Es wäre wünschenswert, dass baldmöglichst dem Fümoar-Verein die Existenzberechtigung entzogen wird. sprich sich alle Beizen dem Bundesgesetz fügen müssen. Es ist Rauchverbot, fertig!! Andere Länder und Kantone schaffen es problemlos Rauchverbote durchzusetzen. Nur in Basel sind diese renitenten Luftverpester immer noch am rauchen. Wird Zeit, dass es mal hart gegen Fümoar durchgegriffen wird! Antworten



cristiano safado
@Bösiger: Mangels Veröffentlichung sind weder höhere, noch gleichbleibende, noch tiefere Umsatzzahlen erwiesen. Der Grund der Nichtveröffentlichung ist im Meinungsstreit über die Raucherregelung innerhalb der Gastrobrache zu finden. Tatsache jedoch ist, dass durchschnittlich Einbussen von mindestens 20% Realität ist. Einzelne Gastrounternehmen auf dem Lande verzeichnen gar Rückgänge von bis zu 60% Antworten