Basel

Weiterhin viel Lärm um die Sauberkeit

Auf Laubbläser soll in Basel nicht verzichtet werden. Im Rahmen eines Pilotprojekts der Stadtgärtnerei soll der Gebrauch der Geräte aber vermindert werden. Das geht aus der Antwort der Regierung auf einen Vorstoss im Grossen Rat hervor.

Wie in Basel: Arbeiter der Stadtreinigung Hamburg befreien Gehwege vom Herbstlaub.

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Bild: Keystone

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Bei einem Verzicht auf Laubbläser sei gemäss Schätzungen ein vier- bis fünffacher Arbeitsaufwand zu erwarten, teilte die Regierung am Dienstag mit. «Angesichts der verfügbaren Ressourcen» sei der Verzicht daher «nicht realistisch».

Die Stadtgärtnerei habe nun aber ein Grundsatzpapier verfasst. Gemäss diesem sollen die Schadstoff- und Lärmimmissionen von Kleingeräten auf minimalem Niveau gehalten und die Geräte so wenig als möglich genutzt werden.

Lärm, Staub und Abgase

Nach Abschluss dieses Pilotprojekts will die Regierung eine behördenverbindliche Regelung für den Einsatz von Laubbläsern und allenfalls weiterer Motorgeräte erlassen. Dem Grossen Rat beantragt sie inzwischen, den parlamentarischen Vorstoss als erledigt abzuschreiben.

In dem Anzug hatte ein SVP-Grossrat um die Prüfung von Massnahmen ersucht, damit der Einsatz von Laubbläsern zur Strassenreinigung möglichst wenig Lärm, Staub und Abgase verursacht. Ebenso wollte er eine Einschränkung oder gar ein Verbot des Gebrauchs durch Private sowie allenfalls technische Emissionsvorschriften prüfen lassen. (alx/sda/)

Erstellt: 16.03.2010, 15:29 Uhr

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3 Kommentare

Daniel Schmid

17.03.2010, 10:56 Uhr
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Hat schon jemand einen 4takter Laubblässer gesehen und gehört? Da kann mann 2 Meter daneben stehen und mann hört nicht das geringste, und sie sind ökologischer!!! Aber die alten 2takter stimmt schon, die sind Laut und stinkend und sind nicht Umweltfreundlich!!! Aber mann spart halt wie so oft an denn falschen Orten!!! +1 Maschine= -1Arbeiter dafür Arbeiten dann auch alle, der 4 steht ja herum!! Antworten


Daniel Bösch

16.03.2010, 18:47 Uhr
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Auch ich bin kein Fan von Laubbläsern, aber wer ein Verbot fordert, sollte im Herbst einen Tag bei der Stadtgärtnerei verbringen und deren Arbeit anstelle eines Laubbläsers mit einem Laubrechen machen. Mal sehen ob sie dann immernoch ein Verbot fordern. Ich finde es witzig dass die nach Verboten schreien, die wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben einen Laubrechen in der Hand hatten. Antworten


Christian Wagner

16.03.2010, 15:47 Uhr
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Dafür werden "Gas-Pilze" auf Restaurant-Aussenterrassen, welche ebenfalls dem Komfort und der Arbeitsplatzsicherung dienen, verboten. Machen ja auch "Dreck", dafür keinen direkten Lärm. Und dann die Aussage: "die Geräte so wenig wie möglich nutzen"...Die brauchen die doch immer wenn sie es für nötig erachten, und das wird immer sein... Antworten



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