Basel
Arbeitsmarkt-Situation wird sich verschlechtern
Aktualisiert am 05.12.2008 3 Kommentare
Temporärbeschäftigte und Leute aus der EU werden 2009 in der Region Nordwestschweiz am schnellsten den Job verlieren, so die Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz. (Bild: Keystone)
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Dass die Wirtschaft in der Region nördlich des Juras auch im kommenden Jahr wachsen wird, begründete Rainer Füeg, Verfasser der Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz, in Muttenz bei der Präsentation der neusten Wirtschaftsstudie mit dem relativ grossen Anteil krisenfester Branchen und der guten Ausgangslage. Das Bruttoinlandprodukt werde 2009 noch 1 statt 2 Prozent steigen.
Zwar werde auch die Nordwestschweiz im ersten Halbjahr in vielen Branchen Probleme zu bewältigen haben. In der zweiten Jahreshälfte solle sich die Lage jedoch wieder verbessern. Für das laufende Jahr rechnet Füeg mit einem regionalen Wirtschaftswachstum von 2 Prozent.
Verschlechtern wird sich nach Einschätzung Füegs die Situation auf dem Arbeitsmarkt. In vielen Branchen werde ein Personalabbau dem bisherigen Beschäftigungswachstum ein Ende setzen. Dies lindere aber den Druck auf dem Arbeitsmarkt und werde die Zuwanderung aus der EU bremsen.
Am schnellsten ihren Job verlieren dürften Temporärbeschäftigte und Leute aus der EU, erwartet Füeg. Das Stammpersonal sei dagegen noch weniger gefährdet.
Privater Konsum weiterhin stabil
Wichtigste Stütze der Wirtschaft bleibt laut Füeg wie in der übrigen Schweiz auch im Grossraum Basel der private Konsum. Die nach wie vor gute Beschäftigungslage und die trotz Rezessionsangst von vielen Unternehmen gewährten Lohnerhöhungen über der Teuerung seien gute Voraussetzungen für stabile Konsumausgaben. Gefährlich wäre indes eine nachhaltige Verunsicherung der Konsumenten.
In der Bauwirtschaft rechnet Füeg dagegen wegen zahlreicher abgeschlossener Projekte unabhängig von der Finanzkrise mit einem deutlichen Rückgang des Auftragsvolumens. Umso entscheidender sei es, dass die öffentliche Hand nicht ihr Investionsvolumen senke, sondern allenfalls spruchreife Projekte vorziehe.
In der Exportwirtschaft zeigt sich Füeg namentlich für die konjunkturreistente Pharmaindustrie zuversichtlich. Allerdings dürften die Medikamentenpreise noch stärker unter Druck kommen. Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen werde aber wachsen.
Die Maschinenindustrie dürfte laut Füeg noch bis weit ins kommende Jahr ausgelastet bleiben. Der Rückgang der Nachfrage nach Investitionsgütern und langlebigen Konsumgütern aus dem Ausland dürfte vorab die industriellen Zulieferer treffen. Diesen steht ein Rückgang von Beschäftigung und Wertschöpfung bevor. Die grösste Unsicherheit geht für Füeg vom Finanzsektor aus. (je/sda)
Erstellt: 05.12.2008, 16:29 Uhr
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3 Kommentare
tausende von arbeitslosen in der nordwestschweiz und immer mehr deutsche arbeitnehmer,die mit sicherheit eine stelle finden,alles halb so wild herr franz schmid,sie sind sicher ein linker staatsangestellter in einem büro mit wenig arbeit und gutem verdienst Antworten
Basel
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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