Basel

Zuwachs im Tierpark Lange Erlen

Aktualisiert am 07.10.2011 4 Kommentare

Wasserfall und Kletterfelsen zieren die neue Gämsenanlage des Basler Tierparks. Parkbesucher können ab heute die scheuen Tiere und das grosszügige Gehege bestaunen.

Neue Bewohner: Die Gämse schaut noch skeptisch auf ihr neues Zuhause.

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Der Tierpark Lange Erlen in Basel hat eine neue Gämsenanlage. Derzeit gewöhnen sich darin ein Gämsbock und zwei Gämsgeissen an ihre neue Umgebung, wie der Tierpark am Freitag mitteilte. Die Tiere sind Geschenke des Tierparks Biel und des Tierparks Dählhölzli in Bern. Die neue Anlage wurde direkt anschliessend an die ebenfalls neue Uhu-Anlage erstellt; zuvor hatte sich dort eine Gehege für Rehe befunden.

Nichts zu gut für die neuen Bewohner

Auffallend ist der Stall der neuen Gämsenanlage: Er ist nicht als solcher erkennbar, sondern Teil einer künstlichen Fluh, deren Felsrippen sich vom Luchsgehege über die Uhu-Voliere durchs neue Gämsengehege bis zu Rothirsch und Wildkatze ziehen. Das Gelände hat auch einen Wasserlauf mit Wasserfall sowie Kletterfelsen. Gekostet hat die Anlage rund 700'000 Franken. Laut Mitteilung wurde sie dem Tierpark «von einer nicht genannt sein wollenden älteren Dame aus dem Kleinbasel geschenkt».

Zudem sind im Tierpark mittlerweile rund 90 Prozent der Wege mit festen Belägen statt der früheren, unbeliebten Mergelbeläge versehen. Für 2012 plant der Tierpark unter anderem ein neues Terrarium für Feuersalamander und den Bau eines Beobachtungspavillons.

(zam/sda)

Erstellt: 07.10.2011, 16:13 Uhr

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4 Kommentare

walter bossert

08.10.2011, 08:02 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Der Mensch ist ein eigenartiges Lebewesen,in den angestammten, natürlichen Gebieten dieser Tiere schickt man den Gämsen den Wolf an den Hals, welcher sie derart dezimirt, dass kam noch eines dieser Tiere zu sehen ist wo früher ganze Rudel friedlich grasten. Anderseits ist der Mensch aber bereit fast eine Million auszugeben, um diese Tiere in der denkbar unnatürlichsten Umgebung anzugaffen. Antworten


Sibylle Weiss

07.10.2011, 20:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das sind doch mal gute Nachrichten.Hoffentlich werden die Tiere nicht zu sehr durch die Besucher gestört! Antworten



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