Basel erhält ein rostiges Geschenk

Novartis schenkt der Stadt einen Hafenkran für den Klybeckquai. Damit soll «eine attraktive Rheinpromenade geschaffen und die Hafenkultur erhalten werden».

Ein Hafenkran wird vom Hafen St. Johann in den Klybeckquai versetzt.

Ein Hafenkran wird vom Hafen St. Johann in den Klybeckquai versetzt. Bild: Keystone

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Novartis schenkt dem Kanton Basel-Stadt einen Hafenkran, der bis zum Jahr 2010 im ehemaligen Hafen St. Johann in Betrieb stand. Der Basler Regierungsrat habe diese Schenkung «gerne angenommen, weil damit ein Industriedenkmal aus der Basler Wirtschaftsgeschichte in die kürzlich vorgestellte Arealentwicklung klybeckplus integriert werden könne», heisst es in der Mitteilung der Regierung.

Mit der vorgesehenen Platzierung des Hafenkrans am Klybeckquai würde ein weiterer Schritt zu einer attraktiven Rheinpromenade für die Basler Bevölkerung nördlich der Dreirosenbrücke gemacht und ein «bedeutendes Stück Hafenkultur» erhalten werden können. Der Kran soll am Klybeckquai ca. 300 Meter nördlich der Dreirosenbrücke an der Ecke Uferstrasse/Altrheinweg bis Ende 2016, Anfang 2017 wieder aufgebaut werden.

Kleinbasler Rheinufer attraktiv gestalten

Novartis und der Kanton Basel-Stadt seien gemeinsam bestrebt, das Kleinbasler Rheinufer als durchgehende Rheinpromenade «einladend zu gestalten und damit das Klybeck-Areal mit dem Rhein in einen funktionalen Zusammenhang zu bringen». Die Planungspartner wollen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, um die Industrieareale zu öffnen und unter Einbezug der bestehenden Bauten ein vielfältig genutztes, lebendiges Stadtquartier zu entwickeln, wie der Regierungsrat mitteilte.

Der Wiederaufbau des ehemaligen Hafenkrans sei der erste Schritt zur Schaffung eines attraktiven Aufenthaltsbereiches am Übergang des Altrheinwegs zur Uferstrasse. Es sei vorgesehen, den Hafenkran für die Bevölkerung begehbar zu machen und als ganzjährig betriebenes Restaurant oder Bar zu nutzen. Ein Konzept zur gastronomischen Nutzung des Krans und zur Nutzung seiner Umgebung sei in Erarbeitung und wird voraussichtlich bis Ende Jahr kommuniziert werden können, heisst es weiter. (lip)

Erstellt: 03.10.2016, 12:32 Uhr

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