Basel
Rauchverbot in Basler Beizen gilt ab 1. April 2010
Aktualisiert am 17.12.2008 104 Kommentare
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Die Rauchverbotsinitiative der Lungenliga war vom Volk am 28. September angenommen worden. Nachdem das Gesundheitsdepartement im Oktober und November in Gesprächen die Standpunkte von Lungenliga und Wirteverband evaluiert habe, habe die Regierung nun festgelegt, wann die Änderung des Gastgewerbegesetzes wirksam wird, teilte sie am Mittwoch mit. Der Grosse Rat hatte die Initiative um die Schlussbestimmung ergänzt, dass der Regierungsrat den Zeitpunkt der Wirksamkeit bestimmt.
In den Gaststätten sei eine Reihe von Umsetzungsmassnahmen mit teils erheblichem Zeitbedarf nötig, hält die Regierung zu ihrem Entscheid fest. So brauche es zur Einrichtung von Fumoirs etwa Raum- oder eventuell Lüftungsplanungen. Möglich sei auch, dass die Zustimmung von Vermietern und Verpächtern oder Baubewilligungen eingeholt werden müssten.
Cliquenkeller teils betroffen
Zur Umsetzung des Rauchverbots hat die Regierung inzwischen aber Leitlinien formuliert. Darin einbezogen seien Erkenntnisse aus den Gesprächen mit Lungenliga und Wirtverband. Entlang der Leitlinien sollen nun die zuständigen Departemente bis Ende Januar Ausführungsbestimmungen ausarbeiten und der Regierung vorlegen.
Gemäss den Leitlinien sollen unter anderem Cliquenkeller von Fasnachtscliquen und andere Vereinslokale vom Rauchverbot ausgenommen sein, solange sie nur von Vereinsmitgliedern benutzt werden. Sind sie auch der Öffentlichkeit zugänglich, fallen sie hingegen unter das Verbot.
Wird eine Gaststätte oder ein Raum ausschliesslich von einer geschlossenen Gesellschaft genutzt und ist die Öffentlichkeit vollständig ausgeschlossen, gilt das Rauchverbot ebenfalls nicht. Als Beispiele dafür nennt die Regierung Familienfeiern, Hochzeiten oder Vereinsabende.
Gegen Umgehungsmitgliedschaften
Als missbräuchlich und somit unzulässig erachtet die Regierung Mitgliedschaften und andere juristische Konstrukte, die einzig der Umgehung des Rauchverbots dienen. Generell solle der Begriff der öffentlichen Zugänglichkeit von Räumen, für die gemäss der Regelung das Rauchverbot gilt, «weit ausgelegt» werden.
Allgemein nicht dem Rauchverbot unterständen somit private Räume, heisst es in der Mitteilung. Ebenso gelte das Verbot nicht für Räumlichkeiten, die nur auf persönliche Einladung hin einem geschlossenen Kreis von Teilnehmenden offen stehen.
Die mit einem Stimmenmehr von 52,8 Prozent angenommene Initiative der Lungenliga will ein Rauchverbot in öffentlich zugänglichen Innenräumen von Gaststätten. Ausgenommen sind Fumoirs: separate unbediente Räume mit eigener Lüftung. (rfd/sda/)
Erstellt: 17.12.2008, 11:09 Uhr
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104 Kommentare
Wie ist es denn in den Coiffeurgeschäften? Sollen wir Coiffeure weiterhin passivrauchen bis umfallen?? Ich fühle mich gegenüber Gastgewerbe-angestellte brutal diskriminiert da bei uns der Kundenkontakt viel näher ist, daher sind wir auch dementsprechen an den Qualm exponiert !! Antworten
Wir werden ja sehen was das Rauchverbot für wirtschaftliche und gesellschaftliche folgen hat. Das die vom blauen Kreuz noch keinen Kreuzzug gegen die wo gerne mal etwas trinken veranstaltet verwundert mich doch, da wir ja momentan in einem Zeitalter leben wo man jedem alles verbieten möchte! Noch was zu Frau oder Herr Weber: Dummer Kommentar! Antworten
Liebe Nichtraucher mit den herzigen Goldnäschen. Die Feinstaubdichte bei Tabak wird in Mikrogramm (Millionstelgramm) gemessen. Nicht in Kilogramm! Restaurants sind auch keine gefährlichen Todeszonen., wie man beinahe glauben muss, wenn man einfach alles glaubt. Wurde Tabak vor 50 Jahren nicht selbst von Ärzten empfohlen? Jedenfalls harmoniert Nikotin einfach perfekt mit Coffein und Alkohol. Antworten
Krebs lässt keine Wartezeit zu, von Jahren schon gar nicht zu reden... Erst recht wenn es gar keinen Grund gibt um noch länger mit der Umsetzung der rauchfreien Räume zuzuwarten. Unverständlich dieses Verhalten der Regierung und Wirteverbandes. Wir hoffen immer noch auf ein Einlenken der Behörden und dass die Umsetzung rasch möglichst erfolgt. Antworten
Auch hier zeigt sich wiedermal wie die Behörten den Volkswillen- zumindest einer Mehrheit- missachtet. Wenn diese Träumer glauben, dass die Wirte etwas unternehmen wenn man ihnen mehr Zeit gibt, dann haben sie in all den Jahren ,wo man auf Selbsverantwortung und Vernunft gesetzt hat, nicht gelernt. Aber das erstaunt uns gewöhnliche Bürger ja nicht mehr! Antworten
Rauchen scheint das Gehirn tatsächlich zu vernebeln. Es wird FUMOIRS geben! Ein Luxus, den Nichtraucher die nächsten beiden Fasnachten kaum haben werden. Da werden die rauchfreien Lokale wieder an einer Hand abzuzählen sein. Dem Regierungsrat kann nur gratuliert werden: gutes Geld bei einer drohenden Rezession ins Ausland zu vertreiben, das ist auch Wirtschaftspolitik. E Guete im Elsass! Antworten
ein Skandal!!! Für was stimmt man eigentlich ab? Das Volk hat entschieden und so hat auch die Umsetzung schnellstmöglich zu folgen - nicht erst 1.5 Jahre später! Bin sehr enttäuscht von unserer Regierung - vielleicht können sie ja die Abstimmung noch irgendwie umdrehen, damit man auch wirklich sehen kann, was sie eigentlich wollen. Frechheit!! Antworten
da werde ich eben irgendwo anders Ferien machen- meine ausländischen Gäste sind total entsetzt wie 'hinter dem Mond' Basel ist.Fast alle zivilisierten Ländern sind jetzt rauchfrei- nur die Schweiz bringt es nicht fertig! ...wenn die Raucher an Lungenkrebs sterben darf dann der Staat bezahlen, das heisst der dummer Steuerzahler Antworten
Unser Gesundheitsdirektor muss wohl mit irgend etwas massiv überzeugt worden sein, dass der Wirteverband eine valable Übergangszeit heraus schlug. Hätte mich nicht verwundert, wenn die Übergangszeit 10 Jahre gedauert hätte. Solche Führungspersönlichkeiten sind in der IWB bestens aufgehoben. Dort kann man auch machen, was der steuern zahlende Stimmbürger nicht will. Antworten
Inakzeptabel diese Frist. Die Wirte wissen schon seit Jahren um das Problem des Schutzes für Nichtraucher. Und jetzt heulen sie rum ! Das viel gebeutelte Wort Toleranz ging immer nur in eine Richtung ! das aushalten des Qualms von den Nichrauchern auf Kosten ihrer Gesundheit. Hoffentlich ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen. Es muss sofort Umgesetzt werden !! Die Wirte hatten genügend ZE Antworten
Was leider immer auffält ist die aggressive Intoleranz einiger Anti-Raucher. Trotzdem darf alles rauchen nur ein Mensch nicht. Na ja, ich wünsche die Nichtraucher vielen Spass mit den neuen Düftchen (Körpergeruch, Mundgeruch, penetrante Parfüme) in den von Rauchern befreiten Etablissements. Antworten
Die Autoschlangen an den Zollübergängen abends sind anscheinend alles Basler, die im Ausland Essen gehen. Ab 1.4.10 wird es offenbar mit den Basler Baizen enorm aufwärts gehen, wenn all diese "Rauch-Flüchtlinge" die Basler Baizen stürmen werden. Anschl. kann des Gesetz auf Garten- und Boulevard-Baizen ausgeweitet werden. Plus Haltestellen inkl. Umkreis von 500 Metern. Verbotokratie lebe hoch. Antworten
Ein NEIN zur prohibitiven Volksdiktatur von 2500 Stimmen Ein JA zu getrennten Raucher und Nichtraucherbeizen. und auch sehr wichtig ein Herz für rauchende Rentner und sozial Randständige. lasst sie nicht in der Kälte stehen. Harmonie und nicht Ausgrenzung Schöne Weihnacht. Antworten
Als Bürger eines vielleicht etwas progressiveren Landes geniesse ich schon seit ein paar Jahren Rauchfreiheit in Pubs und Restaurants. Ich erinnere mich noch guet wie vorher auch von seiten der Landlords und Raucher gejammert wurde. Glaubt mir, heute ist das kein Gedanke mehr wert! Anstelle von Schliessungen sehe ich eher zahlreiche Neueröffnungen. Wird auch in der langsamen Schweiz so sein... Antworten
Na freu dich Herz! Gehen wir halt weiterhin über die Grenze. Dort hat man erkannt, dass das Essen besser schmeckt ohne Rauchgeschmack! Raucher wissen ja garnicht, wie gut Essen sein kann, die könnten auch einen Aschenbecher ausschlürfen, die würden keinen Unterschied merken.In Speiserestaurants gehören einfach keine Glimmstengel! Antworten
Prohibition in Basel-Stadt? Vergessen Sie es! Die hat in den Zwanzigerjahren in Chicago schon nicht funktioniert und wird in Basel auch nicht funktionieren. Baden-Württemberg lockert sein letztes Jahr eingeführtes Rauchverbot mit einer neuen Gesetzesvorlage, weil das bestehende Gesetz verfassungswidrig ist - und nun kommt Basel und will das Rad neu erfinden. Lachhaft! Antworten
Ja - die Basler Regierung und speziell Herr Conti setzt sich über den Volkswillen hinweg und stüdelet, wie mit so manchen seiner Dossiers. Die Basler Beizer sind Chlöner - keine Unternehmer, sonst würden sie die Herausforderung annehmen. Was anderwo geht, ginge hier auch. Nun bei den deutschen Kollegen ist es rauchfrei und vor allem viel, viel freundlicher. Also wohin geht das Geld ? Antworten
Herr Hans Holbein! Ich wohne im Badnerland. Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen! Dieses unnötige Rauchverbot funktionierte "so gut", daß reihenweise die Gaststätten schließen mußten und Existenzen zugrunde gingen, da sich Menschen nicht gerne vor die Türe jagen lassen. Das Gesetz ist zum Glück seit Sommer wieder gekippt! Antworten
Ich hoffe nur, dass die Basler Raucher konsequent reagieren, d.h. keinen Rappen mehr für derartige Prohibitionsgastronomie ausgeben. Je mehr Betriebe solcherart über den Jordan gehen, desto klarer wird all den Prohibitionsfetischisten werden, daß Schikane dauerhaft kein Geschäftsmodell sein kann. Rauchfreie Gastronomie ist einfach nur eines: Überflüssig. Antworten
@ Hans Holbein - Irrtum sprach der Igel! Wenn ich mich so durchlese, sind die Baizen in Basel ab 1. April 2010 doppelt besetzt. Ab diesem Datum gehen ja alle Nichtraucher wieder "einheimisch essen". Wirte freut euch, dank den Nichtrauchern kein Konkurs - im Gegenteil - Vollbeschäftigung. Antworten
Konsequenterweise müsste man auch dies einführen: Deo- und Waschzwang für öffentliche Verkehrsmittel und Räume (Gestank), strikte Beschränkung des Autoverkehrs auf beruflich nötige Fahrten (Abgase), kein Alkoholausschank mehr in Beizen (Belästigung und Gestank), Verbot von Alkohol- und Tabakwerbung (Gesundheit), Einschränkung von Duftölen (Gestank), keine McDonalds und Kebabbuden mehr (Gestank). Antworten
Ich bin seit 25 Jahren Nichtraucher. So langsam überlege ich mir aber, ob ich das Rauchen wieder anfangen soll. Einfach um die Gesundheitsfanatiker zu ärgern. Wer säuft und raucht zahlt viel AHV und braucht nur wenig davon, weil er früher stirbt. Yes we smoke. Antworten
Der Wirteverband hat ganze Arbeit geleistet. Das lobbieren war vom Erfolg gekrönt. Vielen Dank an unsere Super-Regierung, ihr seid die Besten. Toll, dass ich noch beinahe 2 Jahre nach dem Volksentscheid in meinem Essrestaurant vor und nach dem Essen rauchen kann. So schlimm ist das Passivrauchen ja nicht. Draussen wäre es jetzt bitter kalt. Antworten
Das ewige "Gejammere" vom WIRTEVERBAND wird langsam unerträglich. Wer als Wirt zu wenig innovativ ist und immer nur an Bisherigem festhalten will, hat zu Recht als Wirt ausgedient und verdient auch nicht den bisherigen Umsatz zu halten. Ich bin überzeugt, dass sich auch in diesem Geschäftsbereich in der heutigen Zeit gutes Geld verdienen lässt. Es ist eben nicht einfach nur damit getan bei jeder sich bietenden Gelegenheit unverhältnissmässig die Preise zu erhöhen und zu lamentieren. Die Konkurrenz schläft nicht und da bleibt halt irgenwann die Kundschaft aus. Obwohl die MWST im grenznahen Ausland viel höher ist als in der Schweiz kann man es sich dort noch leisten hin und wieder auswärts Essen zu gehen. Das ist eben "freie Marktwirtschaft". Leider reagiert auch die wirtschaftsfreundliche Politik oft in dem Sinne falsch und versucht noch die vorhandenen Pfründe zu retten anstatt die natürlichen Marktmechanismen spielen zu lassen. Antworten
das ganze 07 waren wir zum zweiten mal auf weltreise. was in anderen ländern schon lange tadellos und ohne diskutieren funktioniert (selbst in südamerika gibt es trends in diese richtung!), ist im mikrokosmos schweiz so kompliziert? da kann ich nur schmunzeln. die schweiz ist nicht offen und modern. wie kleinkarriert und kompliziert hier alles von sich geht. Antworten
Mein erster Besuch in einer Bützerbeiz in Genf vor einigen Jahren wird mir immer im Gedächtnis bleiben: Da hat es mehrere gegeben, die während dem Essen geraucht haben, eine ältere Dame sogar zum Salat! Einige haben Ihre Zigarettenstummel in den Essensresten ausgedrückt. In diesem Restaurant bin ich nie mehr gewesen. Als Nichtraucher denke ich, für Pubs und Bars etc sollte es freiwillig sein. Antworten
Als in Raucherhöllen verkehrender Nichtraucher, welcher die Kindheit mit rauchenden Eltern verbrachte, somit bereits mehrfach an Lungekrebs gestorben sein müsste, erfreue ich mich ausserordentlich gesunder Lungen! Liebe intorlerante Nichtraucherkollegen, ich kann Euch versichern, uns geht die Luft eh aus, mit oder ohne Raucher. Liebe Grüsse Eure Umwelt Antworten
aiiiii freu ICH mich auf den tollen schweiss und weiss ich nicht noch was gerüche in den clubs! so geschmeckt in div. europäischen nicht-raucher städten. ab dem 1. april 2010 geh ich mit "wösch-klämmerli" auf der nase in die basler clubs. das wird der HIT! Antworten
Erstaunlich, was für ein "Glaubenskrieg" hier ausgefochten wird. Dass die Regierung das Rauchverbot nicht bald umsetzt, ist nicht gerade glücklich. In anderen (auch vermeintlich zivilisierten) Ländern geht das schneller. Trotzdem kommt der "Kompromiss" beiden etwas entgegen. In einer Weile wird jede Beiz rauchfrei sein und alle (auch die Raucher) haben sich dran gewöhnt. Der Mensch passt sich an. Antworten
Ich lese hier immer wieder *abends schön (rauchfrei) essen gehen* Schon mal überlegt, dass eine Beiz länger als 2-3 Stunden offen hat? Schaut Euch mal um, liebe Nichtraucher! Wie viele ältere einsame Menschen sitzen täglich am Stammtisch vor einem Bierchen und einer Zigi, nur damit sie ein wenig unter die Menschen kommen und nicht total vereinsamen? Klar, die können zuhause auch einsam sterben ... Antworten
@harry tobler: 1. es sind immer nur die raucher, die die andere gruppe als extremisten bezeichnen. 2. ich hatte es schon häufig, dass ich auf das tram wartete, und unter der überdachung leute rauchen. kein problem, dann gehe ich eben 3 schritte zur seite (ja, ich stecke zurück!). aber wenn es regnet, dann geht dies nun einmal nicht! und dann finde ich rauchen einfach rücksichtslos! Antworten
Wir gratulieren den Gesundheitsexperten, alle 1-2 Jahre wird dank den Vortschritten in Labors das Rauchen wieder um 50 Rappen giftiger und gefaehrlicher. Vielen Dank auch fuer die faktisch paar Tausend Franken Strafe in Form von Taxen Als Minderheit in einer Demokratie muss man halt einstecken und schoenes Bargeld blechen. Da gehe ich doch lieber bald nach Dubai. Fuer 60 Cent pro Packung Antworten
Ich empfehle den jammernden Beizern, sich in den Lokalen im nahen Elsass oder im Badischen umzusehen. Dort verkehren immer mehr Schweizer, die rauchfrei tafeln wollen. Keiner der dortigen Wirte jammert über Umsatzeinbussen. Im Gegenteil: In vielen Lokalen muss man für einen Platz vorreservieren, Im übrigen ist die Restaurantdichte in BS und BL zu hoch und wird sich mit oder ohne Rauch regulieren. Antworten
Ich kann verstehen,dass es für die Nichtraucher in geschlossenen Räumen sehr unangenehm ist.ABER,wenn ich,bevor ich in den Bus steige,noch eine Zigarette vor diesem rauche (nicht direkt bei der Türe),werde ich zum Teil wie der grösste Schwerverbrecher angeschaut,speziell von der älteren Fraktion!Es soll mir nur einer von euch ''extremisten'' mal das Rauchen an der frischen Luft verbieten..... Antworten
@Hans Fricker: sehen Sie, da wären wir uns doch einig. Ich muss in kein Lokal, wo Leute wie Sie drin sitzen. Und umgekehrt. Aber dank dem Supervolksentscheid (Totalverbot) nehmen Sie mir Störenfried ja gleich alle Möglichkeiten und setzen allein Ihren Willen durch. Und das auch gleich noch indem Sie die Wirtschaftsfreiheit der Restaurantbesitzer beschneiden. Antworten
Die armen Raucher... habt am 30 November geen die Liberalisierung von Cannabis gestummen und jetzt wo man euren Drogenkonsum tangiert, seit ihr die Ersten die ein Freiheitsrecht verletzt sehen. Und wer ein Restaurantbesuch unterlässt, weil er da für drei Stunden nicht rauchen kann, der leidet sowieso an Realitätsverlust. Ein Restaurant ist zum Essen da und nicht für Lungenkrebs und Gestank! Antworten
@silvio mettler: "Irgendwie scheint es mir, dass es keine wirklichen Probleme mehr auf dieser Welt zu lösen gibt, denn sonst würde sich die Nichtraucherfront wohl nicht so verbissen mit diesem Thema auseinandersetzen." also für mich steht MEINE gesundheit schon recht weit oben! aber es gibt auch weitere probleme auf der welt, z.b. egoismus und ignoranz. einfach mal darüber nachdenken... Antworten
Die Kommentare der Raucher über die ach so verbots-lastige Welt sind vollkommen fehl am Platz. Ihr stinkt, that's all, und wir wollen uns von euch nicht länger vollstinken lassen. Für mich ist der Fall klar: Ich werde kein Restaurant mehr besuchen, das nicht freiwillig vor dem gesetzlichen Zeitpunkt auf Nichtraucher umstellt. Nur so kann man diese rückständigen Wirte bestrafen. Antworten
Liebe Nichtraucher. Es sollte jedem Beizer überlassen werden, SEIN lokal, das er auf eigenes Risiko und mit seinem Geld führt, entweder als Raucher- oder Nichtraucher-Resto zu führen. Draussen entsprechend deklarieren. Wieso soll es nicht für beide Zielgruppen entsprechende Lokale geben dürfen? Aber nein, wir verbieten komplett und drängen Andersdenkenden unsere Haltung auf. Top. Antworten
Nichtrauchen kann vielleicht das Leben verlängern, aber ich frage mich ob ich tatsächlich länger Leben möchte, wenn ich mich in den Altersheimen so umsehe. *Zigarette anzünd und gemütlich zurücklehn* Irgendwie scheint es mir, dass es keine wirklichen Probleme mehr auf dieser Welt zu lösen gibt, denn sonst würde sich die Nichtraucherfront wohl nicht so verbissen mit diesem Thema auseinandersetzen. Antworten
@ Peter Waldner:Es gibt sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Rauchen Und Diabetes:" Rauchen ist für die Entwicklung diabetischer Folgeerkrankungen ein wichtiger, zusätzlicher Risikofaktor. So treten Herz-Kreislauf Erkrankungen, Schlaganfall, Nervenerkrankungen an Beinen und Füßen, Durchblutungsstörungen, häufiger auf." Antworten
Frau Franke: Bleiben doch SIE zuhause zum Rauchen, dann stören Sie nicht ... ich will doch nicht in eine x-beliebige Nichtraucherbeiz. Ich will in meinem LIEBLINGSLOKAL rauchfrei essen, weil mir das Essen dort gut schmeckt, aber durch die rücksichtslosen Dauerqualmer vermiest wird. Mir geht's nicht um die Gesundheit. Mir geht es um rauchfreie Speiselokalitäten in ganz Basel. Antworten
Ich verstehe nicht ganz warum die N-raucher zuhause bleiben sollen Fränzi Franke. keiner kommt als raucher auf die welt.man wird es.in der welt gibts keinen rauch.nur durch euch kommt er. warum soll der,der sich nicht von der sucht anstecken lässt zuhause bleiben und die paffer egoistisch die welt geniessen? normalerweise bleiben auch die kranken zu hause und die gesunden gehen raus. Antworten
Da sitzt doch in unserer rot/grünen Regierung ein Arzt! Wahrscheinlich hat der sich aber auch nicht für ein sofortiges Rauchverbot eingesetzt. Die sind ja alle so lieb und nett miteinander! Ich werde jedenfalls kein Restaurant in Basel mehr besuchen, dass am 1.1.09 noch Aschenbecher auf den Tischen hat. Zum Glück gibt es in der Aglo genug Betriebe wo man rauchfrei, besser und billger essen kann. Antworten
Ich heisse nicht nur Hübscher, ich bin es auch. Um es zu bleiben, brauche ich eine rauchfreie Umgebung und keine Stinkbeizen. Die Basler Wirte sind selber schuld wegen Umsatzeinbussen. Null Erbarmen! Wer so asoziale Stinkbeizen mit null Charme seiner Kundschaft (z.B. Besucher aus dem Ausland) zumutet, muss sich nicht wundern, wenn das Volk (= über 70% Nichtraucher) draussen bleibt. Antworten
Diabetes und Übergewicht sind bekanntlich noch gefährlicher wie das Rauchen. Es wird Zeit, dass man endlich Kuchen, Schokolade und Läckerli verbietet. Dann ist bekanntlich auch Koffein sehr gefährlich; Kaffee, Grün- und Schwarztee sollte mindestens - analog Heidi Kabel - 30 Franken die Tasse kosten. Und schliesslich muss man dringendst den Alkoholkonsum verbieten. Antworten
Ich hätte vorgeschlagen, dass die Gaststätten, die beweisen, dass sie ein Fumoir einrichten werden, eine Übergangsfrist von einem Jahr bekommen. Alle anderen Restaurants, meiner Schätzung nach 2/3, müssten per 1.01.2009 das Rauchverbot einführen. Aber unsere links-grüne Wischiwaschi-Regierung ist ja die erste, welche wieder jammern wird, wenn die Gesundheitskosten wieder ansteigen. Antworten
Eine gute Idee, Franzika Franke. Leider tut ihr Raucher das eben nicht. Zu Hause können Sie so viel Rauchen wie Sie wollen. Das ist mir egal, solange Ihr Fenster geschlossen ist, und ich nicht über Ihnen wohnen muss! Zigaretten endlich Fr. 30.-- das Päckli und es wird paradiesisch auf dieser Welt. Antworten
Und wieder liegen sich die Nichtraucher im Clinch und möchten alle Bevormunden. Ich bin froh, dass das Gesetz noch eine Weile nach hinten geschoben wird. Mal eine Fragen an die Nichtraucher, habt Ihr ein Stammbeiz in Deutschland oder geht Ihr 1x pro Monat ins Grenzgebiet essen? Geht mal am Abend in "Bruune Mutz" oder sonst wo hin. Mal schauen wieviele "Nichtraucher" sich nachher in den Mutz kommen Antworten
Das finde ich nun gar nicht gut, obschon ich selber hin und wieder "lunte", dass die Umsetzung so lange dauern soll! Markus F. Baumgartner behält vielleicht recht wenn er sagt, dass es aus Rezessionsgründen gar keine Baizen mehr gibt...wer weiss...,dann muss halt jeder der es nicht lassen kann, zu Hause im "gute Stübli" wo es keinen stört "lunten" ...eigentlich gar nicht mal das Dümmste! Antworten
die Haltung unserer Regierungen im Bezug auf die Umsetzung eines Volksentscheides ist einfach nur tragisch ! zum Glück kann man ab dem 1.1.2009 in den Kanton Solothurn ausweichen ! Und dass das Gesetzt auf den 1.4.2010 umgesetzt wird glaube ich erst, wenn es so weit ist....irgend eine Verzögerungtaktik kommt sicher noch jemandem in den Sinn... Antworten
Das Rauchverbot ist ein massiver Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit von Privaten. Deshalb ist es zu begrüssen, dass eine genügend lange Übergangszeit festgelegt wurde. Jeder Nichtraucher ist frei, rauchende Beizen zu meiden und seinen Kräutertee in einem rauchfreien Lokal zu trinken. Antworten
Oooohhhhh...ich kann es nicht mehr hören!!! Ihr NICHTRAUCHER...es gibt genug Lokale wo ihr euch rauchfrei bewegen könnt. Sofortige Umsetzung..hehe..denkt ihr auch mal an die Beizer?? Trinken und rauchen bringt halt Umsatz. Also..dann geht doch in Rauchfreie Restaurants, da gibt's ja schon ein paar und lasst die Beizen und Cliquenkeller den Rauchern. Oder noch besser bleibt doch ganz daheim! Antworten
Es wäre doch so einfach. Ein Schild “Raucher” oder “Nichtraucher” würde doch reichen. So könnten Erwachsenen selber entscheiden und auch das Personal hätte die Wahl "hier arbeite ich ja oder nicht". So hätte man auch noch Abermilionen an Steuern bei der Gesetzgebung und vor allem bei der Kontrolle des Vollzugs sparen können. Wie weit gehen die Bemühungen der Regierungen noch ? Eine neue Idee wäre ein Aufkleber auf jeder Bratwurst "Diese Wurst kann Tödlich sein" Ich rate die verantwortlichen Gesetzgebern, zehn Minuten in einer geschlossenen Garage zusammen mit einem laufenden Motor zu verbringen, so lernt man was wirklich gefährliche Abgase sind.(Nicht tun natürlich denn es ist wirklich tödlich) Antworten
Ich nutze die Gelegenheit noch einmal dazu ein ganz herzliches Dankeschön an alle Weltverbesserer zu senden. Dankeschön für ein weiteres Verbot, Dankeschön für ein weiteren Schritt Richtung unselbstständigkeit, dankeschön, dass mir als Bürger ein weiterer teil meiner Eigenverantwortung genommen wird. Dankeschön, dass sich so viele Menschen, die mich gar nicht kennen um meine Gesundheit kümmern. Antworten
Da freue ich mich doch, dass ich noch einenhalb Jahre die unflexiblen und nicht wirklich toleranten Nichtraucher vollqualmen kann!! Vorher habe ich noch gefragt obs Ok ist, nach der Abstimmung ist es mir nun egal ob sich jemand daran stört!! Wenn man die Reaktionen so liest, könnte man meinen es gäbe keine wichtigeren Probleme... Antworten
Naja, dann haben wir Raucher ja noch 13 Monate Gnadenfrist, bevor wir die Beizenbesuche aufgeben müssen. Bis im April 2010 wird die SBB, nach den Zügen vor 2 Jahren, vermutlich auch die Bahnhöfe als rauchfrei erklären. Dann lohnt sich sogar der unvermeidliche Umstieg aufs Auto, weil dieses dank den Einsparungen bei den Beizenbesuchen Kosten neutral finanziert werden kann. Super :-)) Antworten
wie immer unfassbar... was hier geschiet! Jeder weis das Rauchen schädlich ist - auf was wartet die Regierung dann noch, warum braucht es für die Umsetzung 1 1/2 Jahre? Also muss eine Lösung her, wo für die ganze Schweiz gilt, ohne wenn und aber! Gehe halt weiter ins Nachbarland wo in der Gastromonie nicht geraucht wird. Antworten
EIN APRILSCHERZ? Äusserst unverständlich, wie schleppend und zögerlich das Rauchverbot nun umgesetzt wird. Es wird hier deutlich, dass das Jammern des Wirteverbandes höher gewichtet wird als die Gesundheit der Gäste und des Personals. Eine Übergangsfrist von Ende September 2008 bis Anfangs April 2010 ist eine absolute Zumutung! Antworten
Wo ist die Grenze zur Willkür? Jede Stadt hat die Regierung, die sie verdient . . . . oder die machen es halt doch so, wie's ihnen in den Kram passt. Lehre aus der Geschichte für die Gesetzgeber (Parlamentarier): Schreibt klare Umsetzungsfristen und keine "Gummiparagrafen" in den Gesetzestext. Dann weiss der Abstimmungsteilnehmer, was wann auf ihn zukommt! Antworten
Eine Schande solange warten zu müssen, vermutlich rechnet die Raucherliga bis dann mit weiteren Problemen in anderen kantonen um die Einführung weiter zu verzögern. Bis dahin gehen wir halt weiter lieber im angrenzenden Ausland auswärts essen wo schon lange rauchfrei genossen werden kann. Aber Aschenbecher abräumen und Kleber anbringen dauert sicher einige Jahre hier ! Antworten
Für mich unglaublich, dass so lange zugewartet wird. So veleidet einem nicht nur der Beizenbesuch sondern auch die Demokratie. Alle wussten, dass diese Abstimmung kommt und dass sie mit grosser Wahrscheinlichkeit angenommen wird. Die Wirte hätten schon lange etwas unternehmen können, ausserdem können diejenigen die Fumoirs einrichten wollen, dies auch noch später nachholen. Antworten
Sicher ein Lösung, die beiden "Parteien" dient. Es gibt Länder, die gehen mit dem Thema Rauchen rigoroser um. So gesehen sind wir immer noch "liberaler". Und wenn Raucher jetzt von Toleranz reden, dann wünsch ich mir eben auch Toleranz gegenüber Nichtrauchern. Ich hab vor langer Zeit auch mal geraucht und bin keineswegs vergifteter Antiraucher. Aber es geht hier um die Gesundheit aller. Antworten
Auch ich bin der Meinung, dass eine schnellere Umsetzung des Rauchverbots hätte in Betracht gezogen werden können, schliesslich ist nicht erst seit gestern bekannt, dass ein Rauchverbot eingeführt wird. Somit müssen sich die Nichtraucher nun erneut während Monaten den Rauch um die Ohren schlagen, schade! Trotzdem ist es ausserordentlich erfreulich, dass überhaupt ein Rauchverbot kommt... Antworten
Eine erneute SCHANDE für Basel: Um ein paar Nichtraucherkleber an den Türen zu befestigen und Aschenbecher zu entfernen hat man 1 1/2 Jahre Zeit. Ich fordere eine SOFORTIGE Umsetzung. Fumoirs können auch nachträglich eingebaut werden. Dann ist ein Lokal dass sich entscheidet ein Fumoir zu bauen halt für eine Übergangsfrist rauchfrei. Unverständlich diese Haltung der Regierung. Antworten
Schade, dass wir nochmal 1 1/2 Jahre warten müssen - wie schnell Wirte normalerweise reagieren können, sieht man bei den regelmässigen ferngesteuerten "Preisanpasungen". Aber OK, nun ist der Termin gesetzt, und ich freue mich, ab 2010 wieder vermehrt in Basler Beizen zu essen und zu trinken. Bis dahin werden wir gerne unsere kulinarische Schwarzwald-Entdeckungsreise weiterführen. Antworten
Na ja, ich bin zwar der Meinung, dass eine frühere Inkraftsetzung auch gegangen wäre. Wenn es der Markt verlangt hätte, hätten die Wirte ganz schnell Fumoirlösungen gefunden - so kann man sich halt nochmals 1.5 Jahre Zeit lassen. Man hätte die Wirte wirklich zu schnelleren Lösungen drängen können, aber... immerhin steht jetzt der Termin! Ich freue mich darauf! Antworten
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Felix Bocchetti
Der Feinstaub, den wir Tag und Nacht einatmen und der unsere Fensterbänke einschwärzt, macht unser Lunge krank! Diese Erkenntnis wird von den Antirauchern, so scheint es, mir einfach ignoriert. Ich frage mich auch: Müssen Nichtraucher, wenn es ausgewiesene "Raucherbeizen" gäbe diese betrten? Antworten