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«Das wäre der Todesstoss für Flash»
Von Reto Knobel. Aktualisiert am 23.02.2010 11 Kommentare
Laut einem Bericht von Appadvice.com startet Apple (AAPL 562.29 -0.54%) noch diese Woche mit dem Vorverkauf des iPads. Genauer: Am 25. Februar. Auf Anfrage von baz.ch/Newsnet konnte Apple-Schweiz-Sprecherin Andrea Brack diesen Termin allerdings nicht bestätigen.
Wie sollen Käufer vorgehen, um das begehrte Teil zu ergattern? Laut Andrea Brack gibt es nur die Möglichkeit, den iPad-Newsletter zu abonnieren. Auch Händler haben keine andere Möglichkeit: «Wir haben im Moment keine weiteren News zum Preis und Liefertermin», so Nicoletta Studer von Digitec.ch. Immerhin steht fest, dass das Mini-Modell (Mit Wifi-, aber ohne 3G-Anbindung) Ende März in den Handel kommt.
Stromfresser Flash?
Bis dann rührt das Unternehmen weiter kräftig die Werbetrommel. Erst vor wenigen Tagen traf sich Steve Jobs mit dem amerikanischen Magazin «Wall Street Journal». Nicht zum ersten Mal soll sich der Firmenchef dabei herablassend über die Flash-Technologie geäussert haben. Wie «Valleymag» auf ihrer Website berichtet, betitelte Jobs die Adobe-Software mit Begriffen wie «CPU-Fresser», «Sicherheitsrisiko» und «veraltete Technologie». Die Akkulaufzeit des iPad betrage zehn Stunden, mit Flash reduziere sich die Laufzeit auf 90 Minuten. Darum werde Apple beim iPad und dem iPhone ganz sicher nie auf Flash setzen. Stattdessen konzentriere sich die Firma auf HTML 5, die nächste Stufe der Website-Programmierung.
Google (GOOG 591.53 -2.01%) soll auf Flash verzichten
Etwas überraschend bekommt Cupertino in dieser Frage nun Unterstützung von der Free Software Foundation (FSF). In einem offenen Brief fordert die FSF Google auf, künftig auf Flash zu verzichten und auf lizenzfreie Konkurrenztechnologien zu setzen. Würde Google bei seinem Videoportal auf die Adobe-Software verzichten, könnte Youtube ohne Einschränkung auf dem iPhone-Browser Safari betrachtet werden. Youtube ohne Flash? Die Folgen wären klar, das weiss auch die FSF: «Das wäre der Todesstoss («death-blow») für Flash.»
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.02.2010, 08:12 Uhr
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11 Kommentare
Das mit den "lizenzfreie Konkurrenztechnologien" stimmt nicht ganz. Die FSF vordert Google auf, das Produkt (Videocodec) einer Firma welche sie kürzlich gekauft haben frei zu geben und genau diese technologie dann bei YouTube zu verwenden. Von "lizenzfrei" kann also im Moment noch keine rede sein. Antworten
Dass Flash Nachteile hat, ist klar. Ichb zweifle aber, dass das iPad, ein Gerät mit nur gerade 10 Stunden Akku-Laufzeit (ohne Flash), und einer Funktionalität, die auch abgesehen von fehlender Flash-Unterstützung stark eingeschränkt ist (kein Multi-Tasking, keine Kamera, keine Tastatur, kein USB-Anschluss, keine Möglichkeit, Desktop-Applikationen zu verwenden), wirklich begehrt ist. Antworten
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