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Microsofts Überraschungscoup setzt Apple unter Zugzwang

Der Tablet-Konkurrenzkampf hat begonnen: Noch vor Apple kündet Steve Ballmer die Lancierung einer Mischung aus E-Book-Reader, Netbook und Multimedia-Player an.

1/7 Drei Hersteller
Die Tablets der Hersteller Hewlett-Packard (HP), Archos und Pegatron.
Bild: Keystone/Keystone

   

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Die Eröffnungsrede von Steve Ballmer


Quelle: Youtube

Steve Ballmer hat an der Consumer Electronics Show in Las Vegas ein Microsoft-Tablet vorgestellt. Das Gerät, ein Prototyp, wird von Hersteller Hewlett Packard (HP) produziert.

Einen genauen Erscheinungstermin gibt es nicht: Der neue Computer, der mit Windows 7 arbeitet, soll im «Verlauf des Jahres» auf den Markt kommen. Ebenfalls keine Angaben machte der Microsoft-Chef zum Preis und zum Namen des Geräts.

Apple (AAPL 493.42 0.05%) dennoch im Vorteil

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung berichtete die «New York Times» über eine mögliche Microsoft-Überraschung. Die ist Ballmer zweifellos gelungen: Redmond kommt mit dieser Präsentation Konkurrent Apple zuvor. Es wird spekuliert, dass das Unternehmen Ende Januar ein eigenes Tablet-Gerät präsentiert.

Indes ist völlig offen, welcher der beiden Computergiganten das Gerät als erster auf den Markt bringt. Bewahrheitet sich der in US-Medien verbreitete Auslieferungstermin für das Apple-Tablet (März), hat wohl wieder Apple die Nase vorn. Zumal Microsoft (MSFT 30.495 -0.89%) nur einen Prototypen zeigte und Bill Gates schon mal – vor acht Jahren – mit einer Tablet-Idee scheiterte. Das Gerät mit dem Codenmanen Mira kam 2003 in den Verkauf, wurde aber nach kurzer Zeit vom Markt genommen.

Mira, Microsofts Albtraum der Nuller-Jahre

2002 verkündete Microsofts zuständige Managerin Nancy Nemes, dass «Mira für Monitore ein Technologie-Sprung sein wird wie damals die ersten schnurlosen Telefone für das Telefonieren.» Gates, Nemes und Co. hätten es sich wohl nie träumen lassen, dass die Konsumenten in den Folgejahren den neuen Monitor links liegen lassen und lieber Laptops kaufen. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.01.2010, 11:24 Uhr

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4 Kommentare

Rolf Rolf Buholzer

07.01.2010, 17:47 Uhr
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Übliche Strategie von Microsoft. Wie auch schon bei anderen Produkten hat Microsoft - unter Zugzwang stehend - Produkte präsentiert ohne ein Erscheinungsdatum gennant zu haben. Zu wünschen ist derweil jedoch, dass Apple ein solches Produkt bringt - und ein echter Konkurrent die Bühne auch wirklich noch betritt, so wie eben mit dem Google-Phone geschehen. Antworten


Jürgen Martin

07.01.2010, 16:59 Uhr
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Ein Tablet (soll es eine echte Neureung sein) ist mehr als nur ein 10 Zoll grosses Gerät mit Touchscreen und einem aktuellen OS.- Zum ernsthaften Kandidaten (iSlate): freu mich schon jetzt auf diese Informationsdrehscheibe welche fast so portabel ist wie das iphone und fast so viel produktivität ermöglicht wie ein mac - Bin apple nicht hörig, aber freu mich ab Dingen die funktionieren Antworten


Reto Kinder

07.01.2010, 11:28 Uhr
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Tatsächlich, eher ein wenig peinlich. Das Gerät wurde ja überhaupt nicht vorgeführt. Was kann es denn nun? Anscheinend hat man so viel Respekt vor Apple, dass man nur schon basierend auf ein paar Gerüchten voreilig, schnell selber etwas präsentieren möchte was Apple eventuell auch machen wird. Mit dem Unterschied, falls Apple wirklich ein Tablet präsentiert, dies auch wirklich präsentiert. Antworten


Thomas Hostettler

07.01.2010, 10:32 Uhr
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Gähn, wie revolutionär ist dieser Überraschungscoup? Da wird als Schnellschuss ein Prototyp präsentiert, dessen Fähigkeiten nicht mal richtig gezeigt wird, weder Erscheinungsdatum noch Preis, noch irgendetwas anderes feststeht, nur um etwas schneller als Apple zu sein, obwohl Apple noch rein gar nichts bestätigt hat, nicht mal, ob es einen iSlate überhaupt gibt. Antworten



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