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Spekulation um Riesen-iPod

Aktualisiert am 05.01.2009

Ein kleineres iPhone, neue iMac-Computer und ein Riesen-iPod: Wie jedes Mal vor der Vorstellung neuer Apple- Produkte ufern im Vorfeld der Messe Macworld Spekulationen über mögliche Neuheiten vor dem Termin am heutigen Montag aus.

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Internes Dokument: Deckblatt des Businessplans vor 28 Jahren.

   

Am wahrscheinlichsten gilt bei Beobachtern die inzwischen fällige Aktualisierung von Apples Desktop-Rechnern. Der Konzern hatte im Herbst nur neue Notebooks vorgestellt, nun wird über neue iMac-Tischrechner mit einem Vier-Kerne-Chip von Intel spekuliert sowie eine Neuauflage des kleinen Mac mini.

Als weitere Neuheit, die Apple am Montag in San Francisco vorstellen könnte, gilt eine kompaktere Version seines Handys iPhone, die in diversen Medienberichten «iPhone nano» genannt wird.

Quellen sind vor allem Websites chinesischer Schutzhüllen- Hersteller, die bereits Produkte für ein neues Modell anbieten. In der Vergangenheit hatten sich ähnliche Spekulationen bereits bestätigt.

Spekulationen um Jobs' Gesundheit

Für zusätzlichen Zündstoff vor der diesjährigen Macworld sorgt die Abwesenheit des charismatischen Firmenchefs Steve Jobs, der erstmals seit 1997 nicht bei der Eröffnung auftreten wird.

Apple hatte Mitte Dezember überraschend angekündigt, dass statt Jobs Vizepräsident Phil Schiller die neuen Produkte vorstellen werde und der Konzern vom kommenden Jahr an der Macworld gänzlich fernbleiben wolle.

Der Apple-Mitbegründer Jobs gilt als zentrale treibende Kraft hinter den jüngsten Erfolgen des Unternehmens. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Spekulationen um ernsthafte gesundheitliche Probleme von Jobs gegeben, die auch den Kurs der Apple-Aktie belasteten.

Vor etwas mehr als vier Jahren war Jobs an einer Variante von Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt, hatte sich aber wieder vollständig erholen können. Er hatte die Macworld Expo im Januar immer wieder für die Vorstellung wichtiger Neuheiten genutzt, unter anderem des Handys iPhone vor rund zwei Jahren.

Bei seinen Auftritten im vergangenen Jahr hatte Jobs bereits mehr Raum als bisher für andere Apple-Manager eingeräumt. (rek/sda)

Erstellt: 05.01.2009, 10:25 Uhr

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