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Adobe will übernommene Basler Softwarefirma Day ausbauen

Aktualisiert am 25.07.2011 1 Kommentar

Der US-Softwaregigant Adobe ist ein Jahr nach Ankündigung der Übernahme der Basler Firma Day sehr zufrieden mit seiner neuen Sparte für Content Management.

Für ihn wird der Einbezug von sozialen Netzwerken immer wichtiger: Adobe-Chef Shantanu Narayen.

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Bild: Reuters

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Adobe, ( 31.6 0.19%) vor allem bekannt für die PDF-Produkte sowie das Photoshop-Programm, plant einen Ausbau des Geschäfts. Alle Entwickler von Day seien weiterhin in Basel tätig, sagte Rob Tarkoff, Leiter der Adobe-Sparte Digital Enterprise Solutions, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. Die Zahl der Arbeitsplätze sei bei 80 stabil geblieben.

Basel und der Vertriebsstandort von Adobe in Zürich seien auch bei internationalen Fachleuten beliebte Arbeitsplätze, sagte Tarkoff auf die Frage nach einem möglichen Fachkräftemangel. Geschätzt werde nicht zuletzt die Familienfreundlichkeit der Schweiz.

Plattformen, Betriebssysteme, Geräte

Die Übernahme durch den Weltkonzern Adobe sei auch für Day gut gewesen, da die Firma habe verbessert und insbesondere globalisiert werden müssen.

Die für rund 255 Millionen Franken übernommene Day sei für Adobe sehr wertvoll. Mit der Technologie der Basler Firma, die 1993 gegründet worden war und über eine wechselvolle Geschichte verfügt, habe Adobe eine Software übernommen, mit der Inhalte auf den unterschiedlichsten Plattformen, Betriebssystemen und Geräten publiziert werden können.

Dynamischere Inhalte

Beispielsweise braucht es für Print, Online oder Mobilgeräte jeweils unterschiedliche Layouts, Auflösungen, Grafikgrössen, Sprachen oder Währungen. Mit der Software der von Adobe ebenfalls übernommenen US-Firma Omniture kann zudem die Kundennachfrage gemessen werden; sprich das Marketing und die IT rücken zusammen.

Immer wichtiger wird auch der Einbezug von Sozialen Netzwerken. Das Internet bewege sich immer mehr weg von statischen hin zu dynamischen Inhalten, sagte Tarkoff.

Mit solchen Produkten (Omniture und Digital Enterprise) erzielt Adobe mittlerweile über einen Drittel des Gesamtumsatzes, der im ersten Semester 2011 total 2,05 Milliarden Dollar betrug. Das Standbein solle ausgebaut werden, sagte Tarkoff. Dabei spiele Basel eine entscheidende Rolle. Auf eine konkrete Zahl zusätzlicher Stellen wollte er sich aber nicht festlegen. (rek/sda)

Erstellt: 25.07.2011, 08:14 Uhr

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1 Kommentar

Alfred Wanner

25.07.2011, 23:41 Uhr
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Adobe ist ein gnadenloser dominanter Monopolist. Für Grafik und Druckvorstufe ist die Situation zur Zeit ein Albtraum, weil man einfach nicht um Adobe herum kommt, denn bei Bildbearbeitung gibt es keine Alternative (CMYK fähig) zu Photoshop, dasselbe bei Vektorprogrammen, seit Adobe FreeHand gekauft und begraben hat. Antworten



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