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«Amerika startete einen Online-Krieg»
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Im Streit über die Einschränkung von Internetangeboten hat China zum verbalen Gegenangriff auf die USA ausgeholt. «Hinter dem, was Amerika Meinungsfreiheit nennt, verbirgt sich reine Interessenspolitik», heisst es in einem Beitrag des Zentralorgans der Kommunistischen Partei vom Sonntag.
Die USA würden das Internet weltweit für politische Cyber-Angriffe missbrauchen, um ihre eigenen Anliegen durchzusetzen. «Wie ist es denn zu den Unruhen nach der iranischen Präsidentenwahl gekommen?», fragt der Beitrag in «Renmin Ribao». «Dazu kam es, weil Amerika über Youtube-Videos und Twitter-Beiträge einen Online-Krieg starte, Gerüchte streute, Zwietracht sähte und Unruhe schürte.»
Ausserdem seien auch in den USA bestimmte Inhalte im Internet verboten. «Wir sorgen uns, dass in den Augen amerikanischer Politiker nur die von Amerika kontrollierten Informationen als freie Informationen angesehen werden... und dass nur solcher Informationsfluss als frei angesehen wird, der den amerikanischen Interessen dient», hiess es.
«Noch lange kein Beweis»
Zudem wies der stellvertretende Leiter der chinesischen Internetbehörde die Vorwürfe der USA zurück, wonach hinter dem Hackerangriff auf die chinesische Seite von Google (GOOG 591.53 -2.01%) Agenten der chinesischen Regierung stünden.
«Die Tatsache, dass ein Hacker eine chinesische IP-Adresse verwendet, ist noch lange kein Beweis dafür, dass es auch ein chinesischer Hacker war», sagte Zhou Yonglin in einem Interview, das in mehreren chinesischen Zeitungen veröffentlicht wurde.
Clinton will Aufklärung
Das chinesische Aussenministerium hatte bereits am Freitag verärgert auf die amerikanische Kritik am Hackerangriff auf den Internetgiganten Google reagiert. Der Vorwurf, China schränke die Freiheit im Internet ein, entbehre jeder Grundlage und schädige die Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Hillary Clinton hatte zuvor Konsequenzen gegen Länder gefordert, die Ziele im Internet angriffen. Sie erwarte von China eine gründliche und nachvollziehbare Untersuchung der Angriffe auf Google. Der Konzern hatte nach dem Hackerangriff mit der Schliessung seiner chinesischen Suchmaschine und seiner Niederlassungen im bevölkerungsreichsten Land der Erde gedroht. (oku/sda)
Erstellt: 25.01.2010, 08:34 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





