Digital

Die Welt in 140 Zeichen: So funktioniert Twitter

Über die Twitter-Website verschicken und abonnieren inzwischen 1,5 Millionen Menschen Kurztexte. baz.ch/Newsnet zeigt, wie der Dienst funktioniert.

Auch Britney Spears twittert.

Auch Britney Spears twittert.

Links

Twitter-Tipps

Auf den Punkt bringen: Für eine Twitter-Meldung stehen Ihnen nur 140 Zeichen zur Verfügung.

Mehrsprachig: Die Twitter-Website ist zwar auf Englisch, getwittert wird aber in allen möglichen Sprachen.

Interessen: Abonnieren Sie Inhalte anderer Nutzer, die Ihnen gefallen oder von Personen, die Sie persönlich kennen.

Suchen: Mit Search.twitter.com können sie nach Inhalten auf Twitter suchen und beobachten, welche Themen gerade angesagt sind.

Bilder: Ihren Twitter-Account können Sie mit einem Profil- oder Hintergrundbild ergänzen.

Privatsphäre: Jeder kann öffentliche Twitterbeiträge mitlesen. Plaudern Sie nicht allzu private Dinge aus.

Meldungen abonnieren: Meldungen eines anderen Twitter-Mitglieds können Sie abonnieren, in dem sie auf dessen Übersichtsseite auf den Button «Follow» klicken.

Links setzen: Setzen Sie Links zu spannenden Inhalten.

Antworten: Mit «Reply» können Sie direkt auf eine Meldung antworten, die alle lesen können.

Privatnachricht senden: Twitterer, die gegenseitig ihre Meldungen abonnieren, können sich über «Direct Message» Nachrichten senden, die nur der Empfänger lesen kann.

Auf Twitter.com twittern (zwitschern) Menschen täglich über alle möglichen Dinge: Was sie gerade tun, planen oder Neues im Netz entdeckt haben. Auch Prominente nutzen die Website und Medien, die so ihre Schlagzeilen verbreiten. Immer wieder ist die Site auch Schauplatz für Augenzeugen-Berichte: Beim Terroranschlag in Mumbai berichteten Menschen vor Ort aus erster Hand, was sie gesehen haben.

Das Twitter-Prinzip ist einfach: Mit Hilfe der Website verschicken und abonnieren Nutzer Meldungen. Diese werden in Echtzeit, also sofort nach der Publikation, veröffentlicht. Wer davon Gebrauch machen will, richtet sich auf www.twitter.com kostenlos ein Profil mit einem selbst gewählten Namen ein. Danach steht die eigene Mini-Seite bereit, die optisch einem Newsticker ähnelt.

Über das Eingabefeld «What are you doing?» veröffentlicht der Nutzer eigene Textnachrichten (Tweets), die gerade einmal 140 Zeichen lang sein dürfen. «Das schränkt ein, ist aber auch eine Stärke. Je kürzer, desto besser lautet die Devise», sagt Twitter-Nutzer Dr. Peter Hogenkamp von der Blogwerk AG. Jede Meldung kann der Nutzer mit einem Link ergänzen, der beispielsweise zur Quelle seiner Neuigkeit führt.

Andere Meldungen abonnieren

Die veröffentlichten Texte eines Mitglieds sind für alle anderen Nutzer sichtbar, die seine Aktualisierungen abonniert haben. Jedes Mal, wenn er etwas publiziert hat, erscheint die Meldung auch automatisch auf ihrer Übersichtsseite. Trotz Registration ist Twitter keine geschlossene Gesellschaft: Auch Nichtmitglieder können mitlesen. Bei der Anmeldung wird für jedes Mitglied automatisch eine Twitter-URL generiert – zum Beispiel www.twitter.com/britneyspears. Diese Sites findet man leicht über Google.

Nachrichten beziehen

Twitter ist auch eine gute Möglichkeit, um Nachrichten zu beziehen. «Spiegel online» und andere Medien nutzen das Ticker-Prinzip des Dienstes, um ihre Schlagzeilen zu verbreiten. Wer die Twitter-Updates der Nachrichten-Site abonniert, erhält laufend News mit Links zu den vollständigen Artikeln auf der Spiegel-Website. «Twitter ist für mich zu einem wichtigen Nachrichtenfilter geworden. Inzwischen besuche ich Websites vor allem durch Links von Twitter», sagt Hogenkamp.

Selbst unterwegs muss man nicht auf Twitter verzichten. Mit internetfähigen Handys verschickt und empfängt man Meldungen über m.twitter.com. Für das iPhone ist mit «Tweetie» auch eine komfortable App erhältlich. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.03.2009, 10:11 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

5 Kommentare

patrik leimgruber

13.03.2009, 11:13 Uhr
Melden

@andreas peyer: ich denke nicht das der Trend rückläufig sein wird.. sonst wären nicht über 175'000'000 Leute auf Facebook und ähnlichen Seiten.. Zu dem muss sagen das der Grösste Generationen Wechsel im Internet noch nicht statt gefunden hat.. ich denke eher es wird in den nächsten 5-10 Jahren nochmals zulegen.. und: Sie schreiben hier doch via internet und computer Kommentare;) Antworten


Sandro Feuillet

13.03.2009, 11:01 Uhr
Melden

Warum müssen eigentlich immer alle Leute Kommentare abgeben, welche ausschliesslich davon zeugen, dass die kommentierende Person sich keine 10 Minuten Zeit genommen hat den im Artikel beschriebenen Dienst etwas genauer unter die Lupe zu nehmen? Warum müssen eigentlich immer alle Leute neue Dienste kritisieren welche millionen von Menschen einen riesen Mehrwert bringen? Facebook, Blogs, Twitter.. Antworten


Matthias Gutfeldt

13.03.2009, 10:58 Uhr
Melden

Wer sich über Twitter weiter informieren will, findet hier eine Linkliste: http://swisstweets.ch/links/. Da hat's auch einige Schweizer Twitter-Dienste drauf, die der Autor dieses Artikels wohl nicht kannte. Antworten


Peter Dana

12.03.2009, 22:46 Uhr
Melden

Twitter ist die schnellste Möglichkeit Nachrichten an seine Kunden und Freunde zu übermitteln. Ich benutze es in meiner Arztpraxis seit Kurzem, und möchte es nicht mehr missen. Ich kann meine Patienten über alle Neuigkeiten und Termine in Echtzeit informieren. Dr.Dana http://www.twitter/Botoxpartys Antworten


Andreas Peyer

12.03.2009, 15:09 Uhr
Melden

Warum müssen eigentlich immer alle wissen was man gerade macht, wo man in den Ferien ist und was man gerade zu Mittag gegessen hat. Ich denke die meisten werden sich nach einer gewissen Zeit bewusst sein dass sie lieber nicht so viel preisgegeben haben. Der Trend wird in spätestens 1 Jahr rückläufig werden. Antworten



Digital

Lokale Suche

Marktplatz