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Google Street View sorgt weiter für rote Köpfe
Aktualisiert am 24.08.2009 1 Kommentar
Bruno Baeriswyl ist Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich und Präsident von Privatim, dem Interessenverband der schweizerischen Datenschutzbeauftragten. (Bild: Keystone)
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In Zürich sei man vor allem beratend tätig und habe die Anrufer an die entsprechenden Stellen verwiesen, sagte eine Sprecherin des Zürcher Datenschützers Bruno Baeriswyl auf Anfrage. Rat gesucht hätten Privatpersonen, Unternehmen sowie öffentliche Stellen.
Zuständig seien jedoch Google sowie der eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte Hanspeter Thür. Der oberste Datenschützer der Schweiz hatte Google bereits wenige Tage nach Aufschaltung des Onlinedienstes aufgefordert, Street View für die Schweiz unverzüglich vom Netz zu nehmen. Der Dienst erfülle derzeit die abgesprochenen Auflagen zum Schutz der Privatsphäre nicht.
Wie Google mitteilte, wurde die Anonymisierung konkret bisher nur bei jeweils 1 von 20'000 betrachteten Panoramabildern verlangt. Man habe aus der Schweiz «sehr wenige Bitten» um Entfernung erhalten, hiess es bei Google am Montag auf Anfrage. «In den meisten Fällen wurden die Bilder innert Stunden entfernt», sagte der Google-Sprecher.
Dennoch ist der Internetkonzern bereit, das Gespräch mit dem eidgenössischen Datenschützer zu führen. Google hatte sich vor der Einführung mit Thür darauf verständigt, dass sensible Daten wie Gesichter oder Autonummern anonymisiert werden. Den genauen Termin für das Gespräch wollte Google nicht bekannt geben
Street View ist eine Erweiterung von Google Maps. Der Dienst wurde am letzten Dienstag in der Schweiz lanciert. Virtuell über Internet besucht werden können sieben Schweizer Städte. (rek/sda)
Erstellt: 24.08.2009, 14:19 Uhr
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1 Kommentar
Sehr geehrter Herr Thür Wer ein anständiges Leben führt kann zu dem stehen, was man von ihm sieht. Da braucht es keinen Schutz vor Google. Es wäre vermutlich viel effizienter, die Menschheit vor denen zu schützen, die sich nun mit Klagen dagegen wehren, dass alle Welt sieht, was sie treiben. Das Problem ist nicht Google, das Problem sind die Leute, die Sie schützen wollen. Antworten
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