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Hacking für Peking
Google vs. China
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Gewährsleute hätten amerikanischen Diplomaten berichtet, der Cyberangriff sei vom ständigen Ausschuss des Pekinger Politbüros angeordnet worden, heisst es in einer der Depeschen. Das Dokument wurden von Wikileaks den Zeitungen «The New York Times» und «The Guardian» zur Verfügung gestellt.
Aus einer weiteren Depesche von Mai vergangenen Jahres geht demnach hervor, dass ein Mitglied des Politbüros Massnahmen gegen Google (GOOG 591.53 -2.01%) gefordert hat, nachdem es seinen eigenen Namen gegoogelt und kritische Texte über sich gefunden hatte. Laut «New York Times» handelt es sich bei dem Mann um Propagandachef Li Changchun.
Nach Hongkong verlegt
Ob Präsident Hu Jintao und Regierungschef Wen Jiabao von dem Hacking wussten, bevor Google damit im Januar an die Öffentlichkeit ging, ist der Diplomaten-Depesche zufolge unklar. Google hat im Frühjahr seine Internet-Suche von Peking nach Hongkong verlegt und die Filterung der Suchergebnisse entsprechend den chinesischen Zensurbestimmungen eingestellt.
(rek/jak/dapd)
Erstellt: 05.12.2010, 10:17 Uhr
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