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Klageflut gegen Street View
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Dies bestätigte der Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür der Zeitung «Sonntag». Er stützt sich auf Google-interne Quellen und droht nun mit dem Gang ans Bundesverwaltungsgericht, sollte der Online-Dienst seinen Forderungen nicht nachkommen.
Mit Googles Internetdienst kann man virtuelle Streifzüge durch die Schweizer Strassen unternehmen. Dass sich Gebäude in allen Details ausleuchten lassen, weckt auch schon Widerstand bei einer Gemeinde. Der Gemeindepräsident von Küsnacht ZH prüft gemäss «Sonntag» ein Verbot von Street View. Auch erste Firmen wehren sich. Beim Zürcher Datenschützer Bruno Baeriswyl haben sich Unternehmen gemeldet, die Google untersagen wollen, ihre Firmengebäude oder das Privatdomizil ihres Senior Managements zu fotografieren.
Gesichter zu erkennen
Am Freitag forderte der Schweizer Datenschützer Google auf, den Online-Dienst einzustellen – weil er die Privatsphäre verletze. Zahlreiche Gesichter und Autonummern seien gegenwärtig gar nicht oder nur unzureichend verwischt, teilte Thür mit. Google müsse die Software zur Verfremdung von Gesichtern und Kontrollschildern verbessern, wenn das Unternehmen Street View in der Schweiz weiter anbieten möchte. (ah)
Erstellt: 23.08.2009, 21:35 Uhr
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