Digital
Microsoft erneut mit grossen Browser-Problemen
Interaktiv-Box
Links
Artikel zum Thema
- Internet Explorer macht wieder Ärger – Windows 7 auch
- Microsoft schliesst Lücke nach Cyberattacke
- Grosser Stress mit Microsoft-Programmen
- Keine Angriffe über Internet Explorer 8
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Weltweit surfen laut neusten Zahlen des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Netapplications knapp 62 Prozent mit dem Internet Explorer. Besonders beliebt sind die Versionen 6 und 7 – obwohl schon länger bekannt ist, dass diese ein Sicherheitsrisiko darstellen. Selbst Hersteller Microsoft (MSFT 29.06 -0.03%) rät Nutzern, nicht mehr mit diesen Browsern zu surfen.
Warten auf das Update...
Anfang Woche hat Redmond aufgrund eines seit mehreren Tagen bestehenden massiven Sicherheitslochs einen sogenannten Fix (eine Nachbesserung) publiziert. Hacker haben laut Unternehmensangaben die Lücke für Angriffe ausgenutzt und damit die Kontrolle über fremde Computer übernommen. Der Fix hat einen entscheidenden Nachteil, die Übergangslösung kann unter anderem zu Problemen beim Drucken führen. Ein richtiges Update steht leider noch aus. Wie in einem Blogeintrag des Microsoft Security Response Center (MSRC) zu lesen ist, wird derzeit an einem solchen intensiv gearbeitet.
Experten halten es für möglich, dass Microsoft für dieses Sicherheitsupdate den gewohnten Turnus durchbricht. In der Regel wird nur einmal pro Monat (jeweils am zweiten Dienstag) ein Windows-Update geliefert. Der nächste Termin wäre demnach der 13. April, also in vier Wochen.
...und den IE-8-Nachfolger
Wie das Unternehmen schreibt, ist die aktuelle Explorer-Versionen IE 8 von diesen Problemen nicht betroffen. Microsoft rät dringend, diese Browserversion zu nutzen. Doch auch der Internet Explorer 8 könnte bald nicht mehr aktuell sein: Verschiedenen Medienberichte zufolge stellt Microsoft den Nachfolger Internet Explorer 9 noch diesen Monat vor. Auf Anfrage von baz.ch/Newsnet konnte das Unternehmen diesen Termin indes nicht bestätigen. Microsoft habe dazu noch nicht einmal einen Zeitplan veröffentlicht. (rek)
Erstellt: 16.03.2010, 17:06 Uhr






















































































