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So gefährlich wird 2010 im Internet

Cyberkriminelle nehmen nächstes Jahr vor allem Smartphones, Windows 7, Suchmaschinen und Onlineanzeigen ins Visier. Virenscanner stossen an ihre Grenzen.

1/8 Microsoft-Produkte
Websense ist überzeugt, dass nächstes Jahr mit vermehrten Angriffen auf Microsoft-Produkte wie Windows 7 und Internet Explorer 8 zu rechnen ist. Parallel zur weiteren Verbreitung von Windows 7 nehme auch die Zahl der Attacken auf das neue Microsoft-Betriebssystem zu. Ein Angriffsobjekt ist die so genannte User Access Control, die viele Anwender deaktivieren und damit Schlupflöcher für Angriffe eröffnen.
Bild: Keystone/Keystone

   

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Das Sicherheitsunternehmen Websense geht davon aus, dass sich Cyber-Kriminelle nächstes Jahr häufiger und mit neuer Intensität an Computernutzer heranmachen. Inbesondere Multimedia-Handys und Microsoft-Produkte seien gefährdet. Zudem würden Suchmaschinen und Online-Sicherheitsanzeigen zu Zielen. Wir zeigen die Websense-Prognose detailliert in unserer Bildstrecke.

Was bedeutet dies für Sicherheitsunternehmen? «Virenscanner allein genügen nicht», ist ein anderer Hersteller für Sicherheitstechnologie, Symantec, ( 17.78 -1.33%) überzeugt: Im Jahr 2009 sei eine «zunehmende Bedrohung durch polymorphe Schadprogramme und ein sprunghafter Anstieg bei Angriffen mit einmaligen Malware-Varianten» zu verzeichnen gewesen, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Sicherheitsunternehmen sind gefordert

Vor diesem Hintergrund wachse das Bewusstsein bei den Herstellern von Sicherheitstechnologien, dass herkömmliche Ansätze zur Virenabwehr nicht ausreichen, um Computeranwender und Unternehmen zuverlässig vor den aktuellen Onlinegefahren zu schützen. «Dies gilt sowohl für Virenscanner, die auf einem Signatur-Abgleich von Dateien beruhen, als auch für Tools, die heuristische Methoden verwenden beziehungsweise das Verhalten verdächtiger Programme untersuchen.»

Malware-Analyse genügt nicht mehr

Die Bedrohung habe mittlerweile jenen Punkt erreicht, an dem die Entwicklung neuer, gutartiger Programme nicht mehr mit dem Tempo Schritt halte, mit dem laufend neue Schadprogramme entstünden. Das bedeute gleichzeitig, dass die Situation eingetreten sei, in der es nicht mehr sinnvoll sein könne, sich allein auf die Analyse vermeintlicher Malware zu konzentrieren. «Folglich werden sich 2010 solche Ansätze als entscheidend für die Wahrung der IT-Sicherheit erweisen, die nach Wegen suchen, alle Arten von Software-Dateien unter die Lupe zu nehmen.» (rek)

Erstellt: 08.12.2009, 14:18 Uhr

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