Spammer wollen im Fahrwasser der Finanzkrise ans grosse Geld

Kriminelle nutzen die Finanzkrise aus: Sicherheitsunternehmen warnen vor Spam-Mails, die vermeintlich sichere Anlageformen und billige Kredite anbieten.

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Dieser Tage haben Spammer wieder mal Hochkonjunktur: In elektronischen Postfächern landen Millionen von vermeintlich sauberen Vorschlägen für unschlagbare Kredite oder Geldanlage-Konzepte.

Das Geschäft mit der Angst

So verspricht ein Spam-E-Mail schnell und unkompliziert Kredite mit niedrigen Zinsen von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Laut dem deutschen Sicherheitsunternehmen G Data stecken dahinter Kriminelle, die aus der Angst vor der Finanzkrise Profit schlagen wollen. Solche Mails müssen sofort gelöscht werden. Kein seriöses Finanzinsitut wird jemals unaufgefordert derartige Angebote unterbreiten.

Nicht nur die Abzocke macht die Banken-Spams gefährlich. Wer die Mails respektive deren Anhänge öffnet, dem droht der Diebstahl persönlicher Daten über Phishing-Seiten bis hin zur Infektion des Rechners mit Viren, Trojanern und weiteren Computer-Schädlingen.

Die nächste Welle kommt bestimmt

Wie das Online-Portal der österreichischen Zeitung «Der Standard» berichtet, warnt auch der Sicherheitsanbieter Secure Computing vor einer neuen Spam-Flut. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Spammails verteilt würden, die auf angebliche Bankenaufkäufe oder Zusammenbrüche von Kreditinstituten hinweisen und Finanztipps geben. Auch beim Erhalt solcher Nachrichten gilt: sofort in den Papierkorb. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.10.2008, 11:48 Uhr

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