Welche Maildienste am wenigsten Spam bringen

Aktualisiert am 22.04.2010

Das deutsche Fraunhofer-Institut untersuchte das Spam-Aufkommen bei Webmail-Anbietern. Am wenigsten Probleme mit unerwünschten Mails haben Yahoo-Nutzer.

Wer in seinem Posteingang zu viel Spam hat, sollte zu Yahoo wechseln: Nutzer dieses Maildienstes bekommen die wenigsten unerwünschten Mails.

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Bild: Reuters

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Der Spam-Schlucker

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Alle hassen Werbemails. Nur Berthold Metz nicht.

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Etwa 95 Prozent aller versendeten Mails sind Spams. Alle Anbieter von E-Mail-Diensten versuchen, Spam automatisch auszufiltern. «Wir wollten wissen, bei welchen E-Mail-Diensten man mit der kleinsten Anzahl von Spam zu rechnen hat», erklärte Studienleiter Markus Schneider.

Das Resultat: Von allen Webmail-Anbieter transportiert Yahoo (YHOO 15.36 0.07%) am wenigsten unerwünschte Werbung. Yahoo-Nutzer wurden im Testzeitraum nur acht Mal von Werbemüll belästigt. An zweiter Stelle liegt Hotmail mit 13 Spam-Mails vor Google mit 18 Eingängen. Das schlechteste Ergebnis ermittelte das Fraunhofer-Institut für web.de mit 57 und GMX mit 116 Werbemails. Mitgezählt wurden jeweils auch die Werbemails der Anbieter selbst.

«Wir gehen nicht davon aus, dass man von dem eigenen Dienstanbieter lieber oder häufiger Werbung empfangen möchte als von anderen», erklärte Schneider. Werden die internen Werbemails nicht mitgezählt, waren es bei GMX noch 36 Spam-Eingänge, bei Web.de 21.

(rek/ddp)

Erstellt: 13.04.2010, 08:28 Uhr

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