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Weltumspannende Hacker-Attacke im Internet
Cyberkrimineller am Werk: Betroffen sind neben zehn US-Regierungsstellen vor allem Unternehmen aus dem Banken-, Energie- und Technologiesektor.
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Über 2400 Unternehmen, Organisation und staatliche Stellen seien von dem Angriff betroffen, erklärte das Internet- Sicherheitsunternehmen Netwitness.
Demnach nutzten die Angreifer insbesondere soziale Netzwerke. Darüber boten sie ihren Opfern Programme an, die angeblich der Sicherheit der Rechner dienen sollten, wie Netwitness am Donnerstag auf seiner Internetseite berichtete. Tatsächlich habe die Software aber eine Sicherheitslücke in den Microsoft-Betriebssystemen Windows XP und Vista genutzt, um die Kontrolle über die Rechner zu übernehmen.
Quelle soll in Osteuropa liegen
Die Attacke soll von osteuropäischen Hackern ausgehen. Das «Wall Street Journal» berichtete unter Berufung auf Netwitness, sie sei in Deutschland im Jahr 2008 gestartet worden und werde über Computer in China ausgeführt.
Betroffen sind demnach neben zehn US-Regierungsstellen vor allem Unternehmen aus dem Banken-, Energie- und Technologiesektor. Als konkrete Opfer nannte die Zeitung das US-Pharmaunternehmen Merck & Co. und die Filmstudios Paramount.
Ungute Erinnerungen
Der Internetgigant Google hatte erst im Januar einen breit angelegten Hackerangriff aus China bekannt gemacht. Bei der Attacke hatten Hacker eine Sicherheitslücke im Internet Explorer von Microsoft ausgenutzt. (rek/sda/)
Erstellt: 18.02.2010, 19:21 Uhr
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