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Youtube, Facebook und Sex: Was Kinder im Internet suchen

Die jüngsten Internet-Surfer interessieren sich stark für Sex und Porno. Das zeigt eine Auswertung von 3,5 Millionen Suchanfragen.

Aufgepasst: Kinder googeln nicht nur nach Popsternchen.

Aufgepasst: Kinder googeln nicht nur nach Popsternchen.
Bild: Keystone

Wozu sind Kinder online auf der Pirsch? Laut einer Auswertung des Sicherheitsunternehmens Symantec googeln diese nach Youtube (Platz 1), Google und Facebook (Plätze 2 und 3) – und nach Sex. Wie Symantec, das mit ihrem Kinderschutzsystem Onlinefamily.Norton 3,5 Millionen Suchanfragen ausgewertet hat, auf der Firmen-Homepage schreibt, schafft es dieser Begriff auf Platz 4 der Top-100-Suchanfragen. In diese Liste sind auch die Begriffe Porn (Platz 6), Boobs (Platz 28), Naked Girls (Platz 86), und XXX (Platz 93) aufgeführt.

Pikant: Erwachsene suchen laut Statistiken von Google und Yahoo im Internet nach unverdächtigen Suchbegriffen wie Ebay, Youtube, Wetter, Google oder Video. Funktionieren die Jüngsten ganz anders als ältere Generationen oder lügen Statistiken? Wir bitten um Aufklärung. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.08.2009, 10:43 Uhr

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18 Kommentare

Tom Würgler

14.08.2009, 10:41 Uhr
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@ Roman Schauer: bliebe noch hinzuzufügen, dass Google den Content der Seiten, auf die verlinkt wird, scannt. Mich hat Google so schon ein paar Mal geschützt (vor Malware, nicht vor Nacktheiten...). Weil 'This site may harm your computer' äusserst doof aussieht, sorgen die Webseitenbetreiber blitzschnell dafür, dass der Schädling entfernt wird. Antworten


Marco Lardi

14.08.2009, 10:00 Uhr
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90% der besuchten Internetseiten sind pornograischem inhalts, 90% der User behaupten, sie suchen nie nach pornografischem Inhalt.Wie kann die Firma Symantec denn herausfinden, ob eine Suchanfrage von einem Kind oder Erwachsenem geschieht? Eventuell über die Anschlagstärke die auf die Tastatur ausgeübt wird? Ob ich oder meine Tochter "Facebook" über Google eingebe, ist für das Suchportal doch egal! Antworten


Felix Walkenhorst

13.08.2009, 23:50 Uhr
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Also schon komisch das allgemein von Kindern geschrieben wird. Mädchen interessieren sich wohl kaum für Suchbegriffe wie "nacked girls" oder "boobs". Man müsste schauen an welcher Stelle z.B. "nacked boys" etc. steht um allgemein davon zu schreiben das Kinder im Internet Sex suchen..das tun die Mädchen sicher wesentlich weniger häufig Antworten


Ronnie Stäuble

13.08.2009, 22:55 Uhr
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hey, ist ganz normal.. Ich kann nur noch den Kopf schütteln Antworten


Marc Portmann

13.08.2009, 16:15 Uhr
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Meiner Meinung ist das Chatten ,die Suche nach Freundschaften und Erweiterung der sexuellen Aufklärung im Internet etwas Gängiges und somit Natürliches. Da die Inhalte im Internet auch für ein Teenager bedenkliche Inhalte aufweisen können, welche ungewollt oder durch Neugier aufgerufen werden, gehört ein Teenager nicht alleine an den PC. Man sollte den Inhalt zusammen thematisieren, nicht sperren. Antworten


Ulrich Hauser

13.08.2009, 16:06 Uhr
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Symantec hat ein perfektes Marketing, anders kann ich mir nicht erklären, warum diese knapp durchschnittlichen und Ressourcen intensiven Programme so oft verkauft werden. Und dass man mit Themen im Bereich veralterter Moralvorstellungen (Sex ist schlecht) immer noch Punkten kann, zeigt wie prüde und kleinlich wir durch Kirche und Staat gehalten wurden. Antworten


Martin Bürger

13.08.2009, 15:37 Uhr
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Der Jugendschutz gibts nicht mehr! Moderne Medien wie Internet, Mobilphones und Fernsehen sind out of control. Ungeschützt konsumieren unsere Kinder jegliche Pornographie. Die Verantwortung den Eltern abzuschieben ist unmöglich. Wir müssen uns grundsätzlich überlegen ob wir unsere Jungend schützen wollen, und wenn ja, dann mit aller Konzequentz. In China gehts ja auch! Antworten


Sven Wagner

13.08.2009, 13:35 Uhr
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Google und Yahoo publizieren in ihren Suchstatistiken nie (die offenbar von Symantec erhobenen) verdächtige(n) Suchbegriffe. @ Roman Schauer und Peter Häfliger: wenn der Internet-User in der Adressleiste einen Begriff ohne Domain (bspw. 'CNN' oder 'Google') eingibt, so landet er auf der entsprechenden Website. Gleichzeitig löst es bei der im Browser integrierten Suchmaschine eine Anfrage aus. Antworten


Roman Schauer

13.08.2009, 12:51 Uhr
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@ Peter Höfliger: Ja, Google ist tatsächlich einer der häufigsten Suchbegriffe bei Google. Es gibt auch viele Leute, die eine Webadresse zuerst bei Google eingeben anstelle direkt im Browser. Antworten


Vanessa Gerner

13.08.2009, 12:36 Uhr
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Also, als ich die ersten Schritte im Internet gemacht habe mit 13, das ist jetzt 11 Jahre her, habe ich auch danach gesucht und war neugierig. Trotzdem ist was aus mir geworden! ;) Antworten


Felix Müller

13.08.2009, 11:29 Uhr
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Ha ha .. also wenn ich jetzt so 12, 13 oder älter wäre (und nicht 37) würde ich ständig nach Sex im Internet suchen.. hey, ist ganz normal.. oder haben alle schon vergessen wie interessant ein "praline heftli" etc damals auf dem Schulplatz war? Ob es in diesem Ausmass schädlich sein könnte wird sich zeigen (so ganz ohne Folgen wird es wohl kaum bleiben...). Antworten


Roland Knecht

13.08.2009, 11:19 Uhr
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Ein Anbieter von Internet-Filtersoftware für Eltern veröffentlicht irgendwelche Analysen, die belegen sollen, dass solche Software unbedingt notwendig sei. Was brauchts da an Aufklärung - das ist schlicht Werbung. Antworten


Ruedi Bänzinger

13.08.2009, 11:16 Uhr
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Statistiken sind wie Bikinis: Sie zeigen doch einiges, das wesentliche aber bleibt im Verborgenen. Aber hey, Erwachsene interessieren sich genau gleich für Pornografie im Internet, nur haben die meisten ihre Bookmarks und brauchen deshalb nicht danach zu suchen ;) Google bezieht zudem "schmutzige" Suchbegriffe nicht in seine Statistik mit ein. "Don't be evil" eben. Antworten


Dominik Ruf

13.08.2009, 11:14 Uhr
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Aufklärung - danach suchen Kinder, meist direkt und daher auch rechechierbar. Und, wer erinnert sich nicht an seine eigne Kindheit, gerne nach "Erwachsenensachen". Das ist völlig normal. Heute dank der modernen Kommunikationsverbindungen und -Mittel einfacher und schneller. Die Kinder holen sich jene Informationen, die sonst weniger kommuniziert werden. Die Erwachsenen tarnen sich auf ihrer Suche. Antworten


Stefan Menis

13.08.2009, 11:13 Uhr
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Zu Beachten bei der Statistik ist, dass es keine Unterscheidung zwischen Kind und Jugendlich gibt. Mit 17 hat man nun mal andere Interessen... Antworten


Marco Mattle

13.08.2009, 11:09 Uhr
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Statistiken lügen im Speziellen, wenn Produkte von Symantec darin vorkommen. Antworten


Peter Höfliger

13.08.2009, 11:07 Uhr
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Laut einer Auswertung des Sicherheitsunternehmens Symantec googeln diese nach Youtube (Platz 1), Google und Facebook (Plätze 2 und 3)... Kinder googeln nach Google? Antworten


Hugo Schweizer

13.08.2009, 10:52 Uhr
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Statistisch gesehen lügen Statistiken immer. Antworten



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