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Das sind die härtesten iPhone-Konkurrenten

Von Kurt Haupt, SDA. Aktualisiert am 06.07.2010 16 Kommentare

Die Sommermodelle von Samsung, Nokia, HTC und Co. sind dem Telefon von Apple bezüglich Aussehen, Funktionen und Leistung ebenbürtig – und teils sogar überlegen.

1/9 HTC HD2
Schärfster Konkurrent von Apple ist der Hersteller HTC mit seinem Modell HTC HD2. Dessen Bildschirm ist mit 4,3 Zoll um 20 Prozent grösser als jener des iPhone 4 und hat mit 800 x 480 Bildpunkten ein fast so scharfes Bild wie der Apple-Konkurrent (960 x 640). Sein Arbeitsspeicher lässt sich im Gegensatz zum iPhone problemlos mit bis zu 32 Gigabyte Daten fassenden Speicherkärtchen erweitern.
Bild: Gizmodo.de

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Beim Verkaufsstart Ende Juli werden die Fans wieder Schlange stehen und nach dem Kauf mit glänzenden Augen ihre neue Technik- Liebe streicheln. Denn in Apples (AAPL 562.29 -0.54%) iPhone 4 schlummern nicht nur 137 Gramm Hightech, sondern auch viel Emotionalität.

Der Liebe auf den ersten Touch haben Praktiker kaum etwas entgegenzusetzen. Denn eigentlich ist das iPhone 4 für ein Handy viel zu gross, hat weder richtige Tastatur noch Speicherkarten-Platz und kann animierte Internetseiten mit der Technik «Flash» nicht anzeigen.

Dafür glänzt es aber mit einem hoch auflösenden Bildschirm, viel Lifestyle-Image und vor allem über 200'000 Erweiterungsprogrammen (Apps) im Internetladen von Apple.

Konkurrenz gewappnet

Diese Sommer werden sich aber Hersteller wie Nokia, ( 2.82 2.92%) Sony Ericsson, Samsung, ( 239.5 -2.17%) LG und HTC nicht einfach von die iPhone-Welle wegspülen lassen. Sie haben teilweise ihre Sommermodelle bereits in den Läden und locken mit individuellerem Design, kleineren Massen, besseren Tastaturen, einfacher Erweiterbarkeit und mehr Ökologie.

Schärfster Konkurrent von Apple ist der Hersteller HTC mit seinem Modell HTC HD2. Dessen Bildschirm ist mit 4,3 Zoll um 20 Prozent grösser als jener des iPhone 4 und hat mit 800 x 480 Bildpunkten ein fast so scharfes Bild wie der Apple-Konkurrent (960 x 640). Sein Arbeitsspeicher lässt sich im Gegensatz zum iPhone problemlos mit bis zu 32 Gigabyte Daten fassenden Speicherkärtchen erweitern.

Als Windows-Telefon integriert sich das HTC nahtlos in Geschäftsumgebungen. Aussergewöhnlich ist auch seine Funktion als Wireless-Router. Wird diese aktiviert, bietet das Telefon als sogenannter Wireless-Hotspot sämtlichen Geräten in der Umgebung einen Internetzugang.

Die Funktion ist durch Passwort gesichert und funktioniert mit allen Geräten, die Wireless-LAN nutzen. Über ein Handy kann somit eine ganze Gruppe oder ein Haushalt das Internet mit Notebooks, portablen Spielkonsolen oder Musikspielern nutzen.

Richtig tippen

Das Tippen auf der berührungsempfindlichen Glasscheibe des iPhone ist nur was für Dünnfingrige. Wer lieber mit zwei Fingern auf einer Minitastatur tippt, statt auf dem iPhone Buchstaben zu suchen, gönnt sich ein grosses Smartphone mit Tastatur.

Platzsparend sind Modelle, bei deren ausschiebbare Tastatur bei Nichtgebrauch unter dem Bildschirm verschwindet. In dieser Kategorie zählt beispielsweise Nokias N900 zu den rechenstärksten Geräten, das dadurch problemlos Information aus verschiedensten Quellen jederzeit auf dem Bildschirm aktualisieren kann. Man kontrolliert so neben seinen sozialen Netzwerken und E-Mails auch Nachrichtenströme aus dem Internet.

Die wohl kleinste Schiebetastatur hat das Nokia N97 mini. Obwohl dieses Modell in jede Hosentasche passt, lässt sich auf ihm mit zwei Fingern tippen. Tastaturfreunde haben auch am Samsung Omnia Pro, Sony Ericsson Vivaz pro, Xperia X2, PalmOne Pixi Plus oder Motorola Backflip ihre Freude.

Direkt am Fernseher

Weil immer mehr Mobiltelefone auch passable Fotoapparate und sogar Videokameras sind, möchte man die so gewonnen Erinnerungen auch gleich am Fernseher geniessen. Dies ist mit Modellen, die über einen HDMI-Anschluss verfügen, besonders einfach.

Das Telefon kann dann mit einem Kabel an das TV-Gerät angeschlossen. Danach lassen sich Bild und Ton in Digitalqualität und perfekter Auflösung geniessen.

Ein so ausgestattetes Handy ist beispielsweise das Motorola Milestone XT720. Seine Kamera schiesst nicht nur Fotos mit 8 Megapixel Auflösung, sondern kann auch Videos mit der vom HD- Fernsehen gewohnten Qualität mit 720 Bildzeilen aufnehmen. Einen HDMI-Anschluss bietet auch Nokias N8, seine Fotoauflösung beträgt sogar 12 Megapixel.

Für Minimalisten

Wer mit seinem Mobiltelefon weder surfen noch schreiben will, rümpft über die klobigen Smartphones mit grossen Bildschirmen nur die Nase.

Im Vergleich zum iPhone schon beinahe schnuckelig ist beispielsweise das Sony Ericsson Xperia 10 mini. Es passt problemlos in eine Hand und lässt sich dank Sensorbildschirm einfach mit dem Daumen bedienen.

Für Übersicht bei allen sozialen Kontakten, von SMS und E-Mails bis zu Twitter und Facebook, sorgt die Funktion Timescape. Sie ordnet Kommunikationen aus verschiedensten Quellen direkt einer Person zu.

Ein Handy für Minimalisten ist jeder Beziehung ist das Simvalley Mobile RX-80 Pico. Nicht nur seine Kreditkartengrösse ist aussergewöhnlich, auch der Preis von weniger als 50 Franken ist minimal. Mit den 44 Gramm Technik kann man genau drei Dinge machen: Telefonieren, per SMS kommunizieren und sich wecken lassen.

Mit Solarzellen

Vermehrt gibt es auch «grüne» Handys im Verkauf. So werden sich Besitzer eines Samsung Blue Earth S7550 besonders über einen sonnigen Sommer freuen. Dieses Handy lädt den Akku nämlich mittels Solarzellen auf. Man ist also mit gutem ökologischem Gewissen jederzeit auch im Schwimmbad zu erreichen.

Damit auch Velofahrer grün telefonieren können, hat Nokia das «Bicycle Charger Kit» angekündigt, das ein Handy mittels Dynamo beim Strampeln auflädt. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.07.2010, 10:44 Uhr

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16 Kommentare

Thomas Hostettler

06.07.2010, 11:27 Uhr
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Welcome Featureitis...wenn alle ihr Natel aufgrund besserer Kamera, erweiterbarer Speicher, Tastatur, hohe Bildschirmauflösung, etc. kaufen würden, würde niemand ein iPhone kaufen. Warum ist z.B. das HD2 nicht so erfolgreich? Es hat doch einen schnellen Prozessor, eine gute Auflösung, eine gute Kamera? Der Unterschied macht das Benutzererlebnis und das ganze Ökosystem mit Apps und Zubehör. Antworten


Peter Bruderer

06.07.2010, 11:42 Uhr
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Als ich vor einigen Tagen wieder einmal ein Nokia auf den neusten Stand bringen und ein paar Applikationen aktualisieren wollte, wurde mir wieder einmal schmerzlich klar, wieso ich das Nokia nicht mehr verwende. Ich kaufe mein Handy nicht wegen dem Prozessor und dem Display, sondern weil es einfach funktioniert. Deshalb verwende ich iPhone und Mac. Antworten



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