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«Die Gefühle, die Apple schafft, wirken wie eine Volksdroge»
Interview Reto Knobel. Aktualisiert am 28.07.2010 44 Kommentare
Wie ein Jünger empfangen: Erster Kunde in einem neuen Apple-Shop in Paris. (Bild: AFP)
Paolo Tumminelli, Jahrgang 1965, studierte Architektur am Politecnico und Design an der Domus Academy, beides in Mailand. 2002 gründete er Goodbrands, ein Unternehmen für strategische Marken- und Designberatung in Düsseldorf. Seit 2003 ist er ausserdem Professor für Designkonzepte an der Köln International School of Design.
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Das neue Apple-Handy kommt in die Schweiz – am Freitag startet der Verkauf. Trotz Problemen mit der Antenne werden sich zweifellos auch dieses Mal lange Schlangen vor den Läden bilden. Denn: «Niemand spricht die irrationalen Bedürfnisse der Konsumenten besser an als Firmenchef Steve Jobs», sagt der international tätige Redner und Designprofessor Paolo Tumminelli.
Herr Tumminelli, wann ist ein Handy sexy?
Es ist per se sinnlich. Das Auto war das Produkt des 20. Jahrhunderts, das Smartphone ist das Produkt des 21. Jahrhunderts. Epochale Erfindungen faszinieren nun mal.
Was ist denn sinnlich an an einem Multimedia-Handy?
Es ist quasi die Prothese meines Gehirn. Es erlaubt mir, meine sinnlichen Erfahrungen mit Menschen auszutauschen. Das alles geschieht mit den Fingern, sehr sexy. Und dann diese Bedienung. Erinnern Sie sich noch an das Motorola Microtac, das erste Handy mit Klappfunktion? Zu seiner Zeit: wunderbar. Der zweite Hype kam mit dem Motorola Razr, viel dünner als das Microtac, irgendwie zerbrechlich. Man kann beide Modelle mit dem Magnum-Glace vergleichen: Unmöglich zum Essen – zum Bedienen –, aber gleichzeitig auch erotisch: dieses Geräusch beim Aufklappen, Reinbeissen!
Fast niemand redet heute mehr von Motorola.
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iPhone ist der dritte Hype der Smartphone-Entwicklung: Hochwertig, aber sehr empfindlich. Das stimuliert die Nutzer, ihr eigenes Gerät zu beschützen. Und dann die Cases dazu – das Gerät wird quasi kondomisiert, das erinnert an die mit Wasserschutzhüllen geschützten Autos in den Siebzigerjahren.
Welches Geschlecht fühlt sich vom iPhone eher angezogen?
Heute wird alles segmentiert, so schaffen es nur wenige Hersteller, ihre Geräte unisex zu gestalten. Apple gelingt eine zentrale Positionierung. Für mich ist das iPhone metrosexuell.
Das müssen Sie jetzt aber genauer erklären.
Mit den Rundungen und der glänzenden Empfindlichkeit der Oberflächen spricht es eher Frauen an, die Dimensionen und die Form – im Prinzip ein Rechteck – sind männlich. Insgesamt ist das iPhone aber nicht mechanisch geprägt, nicht maskulin. Also metrosexuell.
Welche Art Smartphones bevorzugen Sie?
Am wohlsten ist mir mit alten Nokias. Sonst nutze ich gerne das Blackberry Curve. Und dann habe ich selbstverständlich noch ein iPhone.
Wofür?
Gute Frage. Sicher nicht zum Telefonieren. Das iPhone ist vieles, aber kein gutes Kommunikationsgerät. Zum Surfen finde ich übrigens alle Smartphones nur bedingt nutzbar. Als Businessanwender käme ich mit Blackberrys eher zurecht: E-Mail, SMS und Telefon stehen im Vordergrund. In der iPhone-Matrix werden alle Anwendungen gleich behandelt, favorisiert ist allerdings die Unterhaltung, respektive die Selbstbeschäftigung. Und dieser Touchscreen!
Was ist daran auszusetzen?
Mich irritiert der Trend hin zu berührungsempfindlichen Bildschirmen. Per Tastatur kann ich die Grundfunktionen eines Geräts blind bedienen, aber das iPhone zwingt mich, permanent auf den Bildschirm zu schauen. Das Gerät verlangt viel zu viel Aufmerksamkeit.
Trotzdem haben auch Sie ein Apple-Handy gekauft. Warum nicht ein anderes Multimedia-Handy ?
Das iPhone ist die perfekte Integration von Hard- und Software. Solange die Konkurrenz es verpasst, beide Komponenten zusammenzuführen, reisst die Apple-Erfolgsgeschichte nicht ab. Wieviele Male schon haben Samsung, Sony-Ericsson und Co. den ultimativen iPhone-Killer angekündigt? Ich fühle mich nicht wohl bei einer Firma, die alle sechs Monate drei neue Modelle präsentiert. Das macht mich wahnsinnig. Da lobe ich mir Apples Fokussierung auf ein einziges Produkt, das konsequent weiterentwickelt wird.
Mögen Sie das Apple-Design?
Das iPhone ist wahrhaftig nicht speziell, ein banales Stück Kunststoff. Weder schön noch hässlich. Was mich an Apples Design begeistert, ist die Besessenheit für Details.
Wird der Designfaktor überbewertet?
Generell stehen heute weder das Design noch die Funktionalität im Zentrum, sondern die Inhalte. Das iPhone ist ein Fenster für die Inhalte. Früher definierte sich der soziale Status daran, ob man ein Handy besass. Dann hatten alle ein Handy, und die Frage lautete: Wie teuer ist deins? Heute hat jeder ein Handy und fast jeder ein iPhone. Also hebt man sich mit Inhalten ab. An Partys etwa diskutiert man darüber, wie viele Nummern von Prominenten der Besitzer auf seinem Gerät gespeichert hat. Das ist Sozialfetischismus pur.
Was bedeutet«Antennagate» für Apple?
Apple muss mehr Angst haben, dass auch das iPhone 4 nicht den Durchbruch für die Videotelefonie bringt. Ich behaupte einfach mal: Die Empfangsprobleme fallen keinem Käufer auf. Was wiederum zeigt, wie wenig aufmerksam wir sind, was die Leistungen betrifft. Die Käufer sind dermassen begeistert, dass sie nicht mal merken, wenn eine Grundfunktion beeinträchtigt ist. «Antennagate» zeigt aber auch: Jedes Produkt ist angreifbar. Und das ist angesichts der endlosen Apple-Zelebrierung mit massenhysterischen Zügen eigentlich eine gute Nachricht.
Sie machen mir den Eindruck, das Phänomen Apple nicht einordnen zu können.
Da liegen Sie nicht ganz falsch. Die Bewunderung ist da, natürlich. Denn niemand spricht die irrationalen Bedürfnisse der Konsumenten besser an als Steve Jobs.
Irrational?
Steve Jobs ist mit seinem schwarzen Pullover und seiner Gestik bei Pressekonferenzen die Antithese des Papstes. Und dann die Verpackung der Computer und Telefone –unerreicht. Wer diese öffnet, muss sich vorkommen wie ein Teenager, der gerade die Liebe seines Lebens entjungfert. Die Gefühle, die Jobs' Unternehmen mit solchen Massnahmen schafft, wirken wie eine Volksdroge, die den Nutzer gefangen nimmt, abhängig macht. Das allein genügt natürlich nicht: Die von Apple geschaffene Produktwelt ist so einfach, dass sie jeder versteht. Niemand muss sich in Apple-Produkte einarbeiten – Stecker rein, und es läuft. Diese Genialität im Konzept und fast schon schweizerische Besessenheit in der Produktqualität sind unerreicht.
Trotzdem: Sie sind kein Apple-Verteidiger.
Apple hat halt auch dunkle Seiten: Im Apple-System kann man sich theoretisch frei bewegen, alle Inhalte und Applikationen werden aber von Apple freigegeben. Die Welt ist wunderbar, aber irgendwie fühlt man sich darin gefangen, wie der Held der «Truman Show». Im Gegensatz dazu ist Googles Android-Welt ein wunderbares Konzept. Das Betriebssystem kann als Open Source auf alle möglichen Geräten installiert werden. Google strebt ein mobiles Ökosystem mit einem offenen Ansatz in Bezug auf Endgeräte, Betriebssystem und Inhalte an. Der Markt wird entscheiden, welches Unternehmen sich auf dem Handymarkt durchsetzen wird.
Wie sieht denn dieser Markt aus?
Die grosse Frage ist, welches Gerät der Mensch mitführen wird. Gestern die Armbanduhr, heute das Handy und morgen? Die physische Dimension scheint mir das grösste Problem des Handys sein: Zum Telefonieren zu gross, für alles andere zu klein. Das Thema ist sehr komplex und ich schliesse eine weitere Revolution nicht aus. Und ich wage, eine Gegenwelle zu prognostizieren: Der Megatrend Gesundheit wird zu einer globalen Strahlendiskussion führen, das die Handy-Kultur verändern könnte. Vielleicht gibt es in einigen Jahren «wellenfreie Zonen», analog zu Nichtraucher-Restaurants. Und dann einen Trend zu autonomen und nachhaltigen-Geräten der Öko-Chic-Generation.
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.07.2010, 10:13 Uhr
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44 Kommentare
@ Hans Meier: Mac sind heute Hardwaremässig schlicht PCs (und somit technisch nicht besser) - das erleichtert die Vergleichbarkeit. Diverse Fachzeitschriften haben schon hardwaremässig _identische_ Geräte von Mac und Drittanbietern verglichen. Das Resultat ist immer dasselbe: Bei Mac bezahlen Sie für den Apfel drauf 150 - 200% des Preises. Nun, jeder darf sein Geld so ausgeben wie er/sie will... Antworten
Apple verlockt mit seinen Produkten die Leute zum anwendungsüberschneidenden Kauf. Ich besitze ein Macbook und einen Computer, aus technischen und beruflichen Gründen. Ein iPhone ist jedoch ein reines Luxusgerät, das einen Mac sowie einen Computer ersetzt. Wozu also ein iPhone UND einen Computer?? Da aber die meisten nur noch im Must-Have-Modus denken, funktioniert auch die Maschinerie Apple. Antworten
A propos Gefühle und Design. Hatte heute das iphone 4 für das erste Mal in der Hand: Das Gefühl für "die Hand" ist entäuschend. Das Gerät liegt nich mehr so schön in der Hand wie bei den Vorgängermodellen. Es ist sogar rutschig. Schade und erstaunlich diesen Rückschrit im Design. Nun die Frage: ein 3GS anschaffen od. warten auf (hoffentlich) Rundungen beim iPhone 5? Antworten
@ Hans Meier Wenn Sie denken ein Dell Gerät in weisser Plastik hülle und einem (angepassten) UNIX als OS ist das bessere Produkt, bitte.. bezahlen Sie doch das doppelte... Die Zeiten wo Apple Innovative Intelligente Produkte auf den Markt brachte sind lange vorbei. In der Tat, sind die meisten der heutigen Mac Users nicht mehr die Freaks und Geeks, sondern Herr und Frau Trend. Antworten
@Ben Müller Ich fürchte da kann ich nicht ganz folgen.. Ich habe selber ein Android - man verwendet eine einzige Software um alles zu synchronisieren und Backups zu machen, der Rest läuft über den Appstore wie beim iPhone, und die Bedienung ist praktisch identisch mit dem Unterschied, dass technisch Versierte aus Android noch mehr herausholen können. Wo genau ist das iPhone jetzt einfacher ? Antworten
Vereinfacht formuliert ist doch der Unterschied folgender: versuchen sie mal einem Laien den Umgang inkl den notwendigen PC Tools eines Android (oder früher Symbian) Smartphones zu erklären und dann machen sie dasselbe mit einem iPhone. Merken sie den Unterschied? Android Phones werden besser und besser, aber aktuell ist das iPhone was Bedienbarkeit angeht immer noch das Mass der Dinge. Antworten
Selbst Nutzer eines iPhone gestehe ich, bei ansonsten vorherrschender Überforderung bei technischen Details (Symbian?Android?) schlichtweg vom Umgang mit dem Gerät begeistert zu sein, darf ich? Einher geht das Geständnis, sich von den bunten Quadern auf dem Bildschirm blenden zu lassen. Doch, wir diskutieren etwas, das 90% der Welt mit all ihren Problemen nicht nachvollziehen können... Antworten
Bei der ganzen Apple-Diskussion geht in letzter Zeit etwas vergessen: Apple baut nicht nur schöne, sondern auch äusserst gute Produkte. Und ich spreche hier nicht von iPhones, sondern von Macs. Da unten schreibt jemand, Apple-"Jünger" seinen irrational - von wegen, sie nutzen einfach gute (bessere) Produkte und wollen deshalb auch nichts ändern. Antworten
Fachwissen ist nicht eben die Stärke des Hr. Professors. "Das iPhone ist (...) ein banales Stück Kunststoff." Wie bitte? Das iPhone 4 besteht hauptsächlich aus Glas und Stahl. - "Googles Android-Welt ist ein wunderbares Konzept". Ja, und gemäss 20-Minuten von heute "für Raubkopierer die erste Wahl." Weshalb Google gezwungen ist, diese wunderbare Welt zunehmend abzusichern. Vorbild Apple... Antworten
Das iPhone ist ein toll designtes Gerät mit vielfältiger und praktischer Software, aber ein schlechtes Telefon. Es gibt andere Geräte, welche bei rationaler Betrachtung einen kleineren Design- und Kult-Fokus haben, dafür aber die technischen Bedürfnisse besser abdecken. Aber rationale Betrachtung und Evaluation ist je nach Person manchmal schwierig.. ich lass das mal so stehen. Antworten
Ich habe ein Handy, es ist ein Apple! Was habe ich nur gekauft (kurze Zusammenfassung des obigen Beitrages)?:Es ist sinnlich, es ist die Prothese meines Gehirns, mit den Fingern ist offenbar besonders sexy, es ist erotisch, es ist metrosexuell, es ist ein banales Stück Kunststoff. Wahrlich zahlreiche Erkenntnisse eines Design-Professors! Seine Meinung ist flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig! Antworten
Das Apple eine äusserst kritikwürdige Firma ist und ihre Kunden (Fans) ein Paradebeispiel für Irrantionalität sind, ist nicht neu. Entsprechende Aussagen somit korrekt. Trotzdem wundere ich mich aber dennoch, mit welch uninspiriertem Geschwafel man heutzutage zum "rennomierten Design Professor" wird. Das Smartphone als 'DAS Produkt des 21. Jahrhunderts', bedroht nur von der "wellenfreien Zone"? Antworten
@M.Bachmann – sorry, ich mag keinen kaffe mit himbeergeschmack und dgl.… Was häufig vorkommt, ist nicht zwingend ein allerweltsprodukt, genausowenig, wie ein einmaliger kitsch von hoher gestalterischer qualität ist. Falls Sie noch nie mit Apple-rodukten gearbeitet haben, machen Sie einen riesigen bogen drumrum. Sie würden Ihre hässlichen und unpraktischen xy-teile sofort aus dem fenster werfen. Antworten
steter Tropfen höhlt den Stein (oder bringt den Apfel zum Faulen) Der Autor Reto Knobel mag den angebissenen Apfel einfach nicht! Im Artikel steht: "Apples Produktwelt ist so einfach, dass sie jeder versteht...Stecker rein, und es läuft.", darum habe ich Apple-Produkte. Vielleicht irritieren mich nur die reisserischen Titel, die auf der Website prangen, das Interview ist amüsant. Antworten
Jetzt brandneu! Die Medien berichten nicht mehr alle nur unvoreingenommen und vorbehaltlos positiv von Apple! Doch auch diese neuerdings kritische Berichterstattung ist bloss ein müder Trend, genau so irrational wie die vorangegangene Euphorie. Ich und meine Familie verwenden seit vielen Jahren nur noch Mac- und iPhone. Alles andere kann mir gestohlen bleiben. Antworten
@Franz Kipork. Genau SIE sind der Apple Strategie auf den Leim gegangen und haben das Gefühl eben gerade kein "Allerweltsprodukt" gekauft zu haben. Dabei liegt die I-Pad/Pod/Phone Dichte in jedem Starbucks bei durchschnittlich 5 pro Quadratmeter. Das nenn ich Allerweltsprodukt. Antworten
Ich verwende kein iPhone, möchte aber feststellen, dass Apple es gewagt hat, mehr als 10 Jahre nach dem 'Newton' nochmals ein ein sehr leistungsfähiges Gerät mit radikal neuem Bedienkonzept auf den Markt zu bringen. Wenn sich endlich brauchbare Touchscreens stark verbreiten, hat das stark mit Apple zu tun. Antworten
richtig herr kipork, gestern eben erst erlebt: auf dem mac einen netzwerkdrucker anzumelden brauchts drei klicks und dauert eine knappe minute, der windowsvistapc quält mich durch eine vielzahl untermenüs, zwingt mich unnötiges zu lesen und dauert 1/4 stunde. mein einziger wunsch ans iphone: ich möchte meine adressen und den kalender ohne itunes via bluetooth abgleichen können. Antworten
@Ramon Paxus gehen sie einmal auf die Strasse und fragen im Zufallsprinzip 10 Leute aus zu Motorola ;-) @Has Seapple stimmt - aber es gab zu wenig User die das bedienen konnte - Apps zu Installieren auf Symbian war vor dem iPhone sehr aufwändig im vergleich zum iPhone. Gleichzeitig wurde für Entwickler eine gute Plattform gebaut um verhältnismässig einfach App's zu verkaufen. Antworten
@Marcel Zürcher: Welches Gerät kann schon etwas perfekt? @Has Seapple: Das ist sicher richtig, ich war früher auch Symbian User. Aber Nokia hat die Entwicklung verschlafen - sie haben zwar gute Geräte und waren vor dem iPhone sowas wie "Apple im Handymarkt": Einfachheit, Lifestyle und gute Hard/Software Integration. Das reichte locker gegen Alcatel, Sony Ericsson und co. aber heute? Antworten
@Marcel Müller, aber schön eins nach dem anderen, sonst gehts nicht. Multitasking beherrschen andere weitaus besser :-) @Lars Mazzucchelli, wenn das iphone Qualität hätte, könnten Sie das. Mein Samsung ist immer in der Tasche, keine Kratzer auch nach 1 Jahr. Das iPhone ist weder gut noch auf dem Stand der Technik. Aber trotzdem ist es ein cooles Teil, das muss auch ich als Samsungjünger zugeben. Antworten
@Mike Müller,Es ging nicht darum ob man die Screens ändern kann, sondern dass Apple alle Funktionen gleich gewichtet, keine bevorzugt. Daher das Beispiel, dass sich ein BB fürs Geschäft sich sicher besser eignet. BB bevorzugt aber auch Businessanwendungen und keine Funanwendungen. Das iPhone kann von allem ein wenig, aber nichts perfekt. Was ja auch kein Rolle spielt. Für s'meiste reicht das ja Antworten
... guter Artikel ... Apple versteht es einfach die Massen zu begeistern (gewisse Fussballspieler z.B. ja auch) ... Apple hat es aber als eine der wenigen Firmen verstanden Produkte zu entwickeln, die zuverlässig, einfach in der Bedienung, integrations-fähig, innovativ, sicher und erst noch formschön sind (iPhone4 ausgenommen) ... wieso sollte man da als vernünftig Denkender abgeneigt sein ?? Antworten
Ich halte das alles ein bisschen übertrieben, was der Professor hier so rauslässt. Ich benutze ein paar Geräte von Apple, aber nicht aus irrationalen oder quasi-religiösen Gründen und ich stehe auch nicht morgens vor den Läden, wenn Apple etwas releast. Ist doch - bei den meisten zumindest - viel nahe liegender wieso Sie sich für Apple entscheiden: Gute Geräte, Design und intuitive Software.... Antworten
Wer täglich zwischen 6 und 18 mit computern arbeitet, weiss, dass optisches und haptisches wohlgefühl die effizienz steigert. Wenn das ding dann noch einfach zu bedienen und sicher ist, wird arbeit zur lust. Schreckliche vorstellung, jeden tag vor irgend einer allerweltskiste hocken zu müssen. Die paar kröten, die Apple-produkte mehr kosten mögen, sind in kurzer zeit mehr als kompensiert. Antworten
"Das iPhone ist vieles, aber kein gutes Kommunikationsgerät...In der iPhone-Matrix werden alle Anwendungen gleich behandelt". Das stimmt einfach nicht. Der Benutzer kann die Anordnung und Gruppierung völlig frei wählen und so z.B. alle Kommuikationsanwendungen auf dem Frontscreen haben. Nicht zu vergessen: Dank der iPhone Verbreitung kommen Alternativen zum teuren SMS auf (WhatsApp, mob. Facebook) Antworten
Das wichtigste wurde hier vergessen, die Funktionen: Ich kann es heute noch immer nicht richtig glauben, was ich mit dem iPhone alles machen kann. Im Zug surfen, Facebook, gleichzeitig auf meinen 3000 Songs zugreifen und hören, im Auto als Navigationssystem benutzen, mir den Weg zum Meeting angeben auf Google Maaps, usw. Genau deshalb habe ich es gekauft und schätzen gelernt!! Antworten
Moden kommen und Moden gehen. Was heut noch glitzernd in der Auslage lockt, liegt morgen schon rostig auf der Halde. Wer hat heute noch IBM-PCs? Commodore war mal Sponsor von Bayern München..... übrigens - ich finde das iPhone sehr weiblich. Dies drolligen, häärzigen Ikönli. Und vor allem: Für einen Mann viel zu empfindlich. Ich muss mein Handy in den Hosensack nehmen können! Antworten
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Isai Oswald
Dieses "geschlossene Betriebssystem", diese "Truman Show" ist meiner Meinung nach das ideale Betriebssystem für ein Handy. Google und ihr Android Betriebssystem werden schnell feststellen, dass sie viele Schädlinge, explizite Inhalte und lästige Werbung in ihren Handys finden werden. Und für den Truman im iPhone gibts auch einen Ausbruch, namens Jailbreak. Antworten