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Die nächste Generation von Handybildschirmen

Durch unterschiedlich starken Druck auf Smartphone-Tasten verschiedene Befehle ausführen: Mit dieser Technik will Samsung die Steuerung von Mobiltelefonen revolutionieren.

Ein QTC-Partikel: Er ist durchsetzt mit scharfen und leitenden Metallteilen, die nur 10 Nanometer gross sind. Ein Nanometer entspricht zirka einem 70'000tausendstel der Dicke eines menschlichen Haares.

Peratech.com

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Der koreanische Handyproduzent hat gemässs einem BBC-Bericht die so genannte QTC-Technik des britischen Unternehmens Peratech lizenziert. QTC steht für Quantum Tunnelling Composite und könnte die Scrollfunktion revolutionieren.

QTC erleichtert das Scrolling, in dem man nur noch mit dem Finger auf das Display drückt, anstatt drüber zu wischen. «Je stärker man drückt, desto schneller bewegt sich dann zum Beispiel der Bildinhalt. Oder man bestimmt mittels Druck die Geschwindigkeit einer Spielfigur», wird Peratech-Chef Philip Taysom auf BBC-online zitiert.

Die QTC-Technologie setzt laut dem IT-Online-Magazin «Computerbase» auf so genannte elektroaktive Polymerwerkstoffe. Diese wandeln Berührungen in elektrische Signale um und variieren durch die Intensität des Drucks ihren elektrischen Widerstand. Dabei seien auf Displays Sensoren mit einer Dicke von 75 Mikrometern möglich.

Laut Taysom könnten erste Handys mit dem druckempfindlichen Bildschirm bereits im Frühling auf den Markt kommen.

(rek)

Erstellt: 09.02.2010, 15:25 Uhr

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