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Explodierendes iPhone: EU verlangt Aufklärung
Zerborstenes iPhone: Apple versucht, Details zu erfahren und will falls nötig Tests durchführen.
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Laut einem Bericht der Zeitung «La Provence» ist einem 18-Jährigen das iPhone in der Hand explodiert. Es lösten sich kleine Stücke. Eines dieser Teilchen musste sich der Nutzer aus dem Ohr entfernen lassen. Ein Einzelfall.
Allerdings: In den vergangenen Monaten wurden in Südkorea ähnliche Fälle zerberstender iPods bekannt. Dies führte dazu, dass die dortigen Behörden die Rücknahme aller iPod nano der ersten Generation veranlassten. Auch ein Artikel der «Times» befasste sich mit explodierenden Apple-Gadgets (baz.ch/Newsnet berichtete) in Grossbritannien.
Nun wird die EU aktiv. Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva verlangt von Apple Aufklärung. Ausserdem möchte Kuneva, dass die EU-Mitgliedstaaten die Kommission über mögliche ähnliche iPhone-Zwischenfälle auf dem Laufenden halten. Inzwischen hat Apple reagiert: Bei den «angeblichen Explosionen» handle es sich um Einzelfälle. Das Unternehmen versucht nun, Details über die Fälle zu erfahren und kündigt an, falls nötig Tests durchzuführen.
Ist der Akku das Problem?
Wie das Techportal Os-informer.de berichtet, könnte es möglich sein, dass bei allen bislang bekannt gewordenen Problemen mit iPhones und iPods der verwendete Akku das Problem ist. Lithium-Ionen-Akkus seien für ihre guten Leistungen bekannt, schon relativ kleine Akkus könnten ein tragbares Gerät wie beispielsweise den iPod relativ lange mit Strom versorgen.
Die kleinen Kraftzwerge hätten nur einen Nachteil - das Temperaturfenster, bei dem sie ohne Probleme aufgeladen werden können, sei relativ gering. «Damit der Akku keinen Schaden beim Aufladen davon trägt, sollte jedes Gerät mit einer Ladekontrolle versehen sein. Diese beendet den Ladevorgang, wenn die Temperatur des Akkus zu hoch ist», heisst es. (rek)
Erstellt: 19.08.2009, 16:02 Uhr
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