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Google sagt Feier in China ab

Aktualisiert am 19.01.2010

Nach dem Streit über Hackerangriffe und Zensurmassnahmen hat das Unternehmen den Verkaufsstart des Nexus One in China auf unbestimmte Zeit verschoben.

Ein Chinese kniet vor dem Firmenlogo in Peking. Damit will er seine moralische Unterstützung für den Widerstand des US-Unternehmens mitteilen.

Ein Chinese kniet vor dem Firmenlogo in Peking. Damit will er seine moralische Unterstützung für den Widerstand des US-Unternehmens mitteilen.
Bild: Keystone

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Eine für Mittwoch geplante Feier sei abgesagt worden, erklärte Google-Sprecherin Marsha Wang. Zu den möglichen Gründen für diese Entscheidung wollte sie nicht Stellung nehmen. Zwischen Google (GOOG 591.53 -2.01%) und der chinesischen Regierung war es zuletzt nach einem Hackerangriff auf Mailkonten bei Google zu einem heftigen Streit gekommen. Google drohte danach mit einem Rückzug aus China, an die Zensurbestimmungen werde man sich nicht halten, hiess es.

Ermahnende Worte der Regierung

Ein Sprecher des Aussenministeriums in Peking ermahnte den Suchmaschinengiganten aber am Dienstag noch einmal, er müsse sich an die chinesischen Gesetze halten. Dies sollte wohl andeuten, dass die Regierung in dem Streit nicht nachgeben will. Mit dem Smartphone wollte sich Google auf dem chinesischen Markt positionieren, dem grössten Mobilfunkmarkt der Welt. (rek/ddp)

Erstellt: 19.01.2010, 17:12 Uhr

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